Der Mensch ist nicht dafür gemacht, 211 Kilometer und 7119 Höhenmeter an einem Tag zu fahren. Bei der Salzkammergut Trophy versuchen es dennoch Hunderte. Wenn die Beine schlappmachen, ist Gerhard Gulewicz die letzte Hoffnung. 

  • Scharfrichter: Das berühmt-berüchtigte Serpentinenband hoch zum Salzberg flutet die Beine mit Laktat. Dabei stecken den Fahrern bereits mehr als 150 Kilometer in den Beinen. Viele schieben. 
  • Jede Sekunde zählt: Wer im Zeit-Limit bleiben will, darf nicht trödeln. Selbst in den technischen Passagen wird forsch gefahren.   
  • Mehr als zwölf Stunden haben sich die Fahrer gequält. Doch der Mann mit dem Seitenschneider kennt keine Gnade. Wer nach 17:20 Uhr am Check Punkt Hallstatt Waldbachstrub ankommt, dem wird die Nummer vom Lenker geknipst.  
  • Die Beine sind mausetot, doch der Wille peitscht die Fahrer Meter um Meter weiter.  
  • Jeder Anstieg der Strecke ist mit Hektolitern Schweiß getränkt. Die Helfer an den Verpflegungsstellen haben alle Hände voll zu tun, um den Durst der Fahrer zu stillen. 
  • Die Zielgerade ist bereits seit einer halben Stunde geschlossen, da kommt Pacemaker Gulewicz noch mit einer Gruppe Abgesprengter ins Ziel gepest. Der Veranstalter entscheidet, alle Fahrer zu werten – ausnahmsweise. 
  • Reportage: Salzkammergut Trophy 2017
  • Höhenprofil Salzkammergut Trophy 2017