Mountainbike-Rennen in Südafrika: Garden Route 300

Garden Route 300: BIKE-Reporter Lesewitz fährt mit

  • Henri Lesewitz
 • Publiziert vor 5 Jahren

Mir dem Frühling beginnt die Marathon-Saison. Warum schinden sich Jahr für Jahr Zehntausende bei Langstreckenrennen? Auf Antwortsuche beim Garden Route 300 im Marathon-Wunderland Südafrika.


"Wir können bis an unsere Grenzen gehen. Hast Du schon mal drüber hinweg gesehen?"
(Sandow, Stationen einer Sucht)

Die Startbox ist noch fast leer, doch in meinem Körper toben bereits die Stresshormone herum wie die aufgescheuchten Hühner. Adrenalin. Testosteron. Endorphine. Dieses ganze verrücktmachende Zeug, das einem im Angesicht des Todes animalische, übermenschliche Kräfte verleihen soll. Eine Funktionsstörung der Reflexe, die ihre Wurzeln im Zeitalter der Mammutjagd hat. Denn eigentlich sollte ich völlig relaxed sein. Vor mir liegen drei Tage biken in einem mollig temperierten Singletrail-Paradies. Was die Stresshormone in Wallung bringt, ist die Startnummer, die an meinem Lenker hängt. Meine prähistorischen Reflexe ordnen das Ding als Bedrohung ein. So, wie Wölfe oder Säbelzahntiger. Und recht haben sie: Es ist allein dieses Plastikschild, das mich gleich mittenrein ins Reich der Schmerzen katapultieren wird. Es macht die Mitfahrer zu Gegnern und die Berge zu Arenen. Ich bin derart angespannt, dass ich leicht zittere. Oh je, wie peinlich. Katzenvideos sollen ja eine ähnlich beruhigende Wirkung entfachen wie Kamillenblütentee, habe ich mal gelesen. Herrlich, jetzt denke ich schon an Katzenvideos. Meine armen Nerven. Sind schon jetzt völlig am Ende. Und so was nennt sich Hobby.

Es ist Freitag, kurz vor sieben Uhr morgens. Das Touristen-Örtchen Knysna dämmert noch schlaftrunken unter der aufglimmenden Morgensonne. In der Startgasse, die fotogen an der Uferpromenade aufgebaut ist, warten 300 Fahrer einseitig eingeklickt auf das Startsignal. Kaum einer macht den Eindruck, als hätte er das Training in den vergangenen Monaten schleifen lassen. Austrainierte, gertenschlanke Athleten, auf deren nassrasierten Waden Hochleistungsvenen zucken. Was man ja ständig liest, aber nie so richtig glauben mag: Südafrika ist das weltweite Epi-Zentrum des Marathon-Bikens. Das Fernsehen überträgt live. Profis genießen Rockstar-Status. Die Zahl der Etappenrennen ist innerhalb weniger Jahre auf knapp 30 pro Jahr angeschwollen. Das Über-Rennen heißt Cape Epic und ist eine gigantische Medien-Show. In zwei Wochen ist Start. Der Garden Route 300 gilt in der südafrikanischen Szene als beliebte Vorbelastung. Drei feinst komponierte Etappen mit durchschnittlich 80 Kilometern und 1600 Höhenmetern. Eben exakt so, wie man sich das Schlaraffenland vorstellt, wenn man in Thermoschutzkleidung und gepeinigt von Klirrfrost durch deutsche Winterlandschaften krebst. Entspannt Vollgas. Die 17 Grad Morgentemperatur sind für mich schon fast ein Klimaschock.

Die Nummer macht die Mitfahrer zu Gegnern, doch beim Garden Route 300 ist die Atmosphäre trotzdem entspannt. 

Kurz nach sieben Uhr. Das Rennen ist noch keine drei Minuten alt, da schnappe ich bereits nach Luft wie ein Hürden-Sprinter. Der Moderator hatte die Spitzenidee, 5000 Rand für den Schnellsten des ersten Anstiegs auszuloben, stolze 300 Euro. Weswegen alle dem Gipfel entgegenrasen wie Angezündete. Obwohl es keineswegs so aussieht, als könnte ich mir Hoffnung auf die Prämie machen, befinde ich mich in einer untilgbaren Sauerstoffschuld. Die Venen pumpen und pumpen und kommen mit dem Anliefern des dringend benötigten Sauerstoffs kaum hinterher. Die Beine fühlen sich an, wie mit Nagelbrettern verdroschen. Dieser verdammte Sog-Effekt. Immer nimmt man sich vor, mit Grundlagenausdauerpuls loszurollen. Und dann das. Aber was will man machen? Die Typen um mich herum stampfen derart exzessiv auf die Pedale, als wollten sie den Kurbeln wehtun. Bei mir ist es leider genau anders herum. Die Kurbeln tun meinen Beinen weh. Meine Oberschenkel scheinen völlig irritiert darüber, derart rabiat aus der Winterpause gerissen zu werden. Nicht nur die. Bauch, Beine, Po – alles am Limit. Wenn das so weitergeht, krepiere ich, zuckt es mir panisch durch den Kopf. Alle Gerüchte über einen Marathon sind wahr. Es ist eine elende Schinderei. Und nur Irre tun sich das freiwillig an. Typen, die sich Eisenspäne ins Müsli streuen, um ihr Schmerzempfinden durch Gewöhnung herabzusetzen.

Es gehört zu den großen Rätseln der menschlichen Psyche, warum es ausgerechnet der Marathon zu so großer Beliebtheit gebracht hat. Bei Außenstehenden herrscht ja stets großes Unverständnis darüber, was an diesem Hobby so toll sein soll. Stundenlanges Dahinsiechen im Sattel, während der Mineralhaushalt zackig in die Binsen geht. Ein kollektives Suhlen in Atemnot, Muskelschmerz und triefender Verzweiflung. Bei Kälte, Regen und bei Hitze. Nur, um im Ziel ein preiswert wirkendes "Finisher-Shirt" in Empfang nehmen zu dürfen, das man fortan als Zeugnis seines eisenharten Charakters am Leibe trägt. Freunde des Marathon-Sports wissen: Wer so formuliert, der hat tatsächlich keinen blassen Schimmer. Es hat einen Grund, warum sich Jahr für Jahr Zehntausende eine Nummer an den Lenker zippen. Marathon ist die aufregendste Form von Biken. Ein emotionales Großereignis, das seine Wucht erst nach und nach entlädt. Cross Country, Downhill, Enduro. Alles dabei. Ein Erlebnis, das man weder bei Jochen Schweizer buchen, noch geschenkt bekommen kann – sondern das man sich Meter für Meter erarbeiten muss. Es ist das Grundkonzept von Marathon, dass der Weg in den Himmel durch die Hölle führt.

Mountainbike-Rennen in Südafrika: Garden Route 300

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Mit dem Frühling beginnt die Marathon-Saison. Warum schinden sich Jahr für Jahr Zehntausende bei Langstreckenrennen? Auf Antwortsuche beim Garden Route 300 im Marathon-Wunderland Südafrika. 

Das Feld ist auseinandergerissen wie eine morsche Perlenkette. Die Topografie gibt sich endlich etwas gnädiger, was das "Pain Level" auf erträgliches Maß runterdimmt. Die Uphill-Berserker mit ihren filigranen Körpern sind nicht mehr zu sehen. Würde es rein ums Podium gehen, könnte man direkt zurück zum Hotel fahren. Das Rennen ist entschieden. Der Kampf gegen sich selbst dagegen noch lange nicht. Und genau um diesen geht es. Durchatmen, den richtigen Tritt finden. Das Einpendeln des Pulses auf Normalwert löst endlich das ekelhafte Stressgefühl auf. Nur erfahrene Langstrecken-Biker beherrschen die hohe Kunst, von der Startphase direkt in die Wohlfühlphase einzutauchen. Kleine Psychotricks helfen. Man muss sich nur vorstellen, was man um diese Zeit sonst machen müsste. Brunchen mit "Freunden". Oder Flohmarktbesuch. Oh nein, oh nein! Da erscheint es gleich als Wonne, mit strapazierten Oberschenkeln durch die Gegend heizen zu dürfen. Der Garden Route 300 macht es einem leicht, in diese mentale Hochebene vorzustoßen. Rennchef Patric "Pax" Mosterd (47) hat mit der Streckenführung seinen Singletrail-Fetisch ausgelebt. Steilküsten, Wiesen, Regenwälder, der pure Wahnsinn. Die Pfade scheinen regelrecht durch die Landschaft zu torkeln. Seit Minuten schon habe ich nichts zu tun, außer mit zuckenden Fingern die Bremshebel zu bedienen. Einer der Uphill-Berserker zittert vor mir starr vor Angst zu Tal. Irgendwie interessant, wie ihm einerseits die eigene Zerbrechlichkeit bewusst zu sein scheint, er sich aber dennoch trotzig dagegen auflehnt. Ich muss an eine Strophe der Band Vierkanttretlager denken: "Bis wir tot sind, leben wir für immer." Ja, auch das ist Marathon. Freude am Überleben.

Irgendwann um die Mittagszeit: Eine Zieldurchfahrt ist nur halb so schön, wenn man keinen Wadenkrampf verspürt. Mit einer vorsichtigen, weit ausholenden Bewegung schwinge ich mich vom Rad. Die letzten Wellen haben meine Beinmuskulatur massiv erzürnt. Dennoch fühle ich mich voller Euphorie. Auf dem gesamten Zielgelände liegen Fahrer herum wie erschossen. Die, die noch fähig sind zu sitzen, hocken mit seligem Lächeln in der Sonne. Halbgötter in Schweiß. Die Promo-Teams der Event-Sponsoren stürmen mit Gratis-Gaben heran. Light-Bier. Milchmixgetränke. Stieleis. Recovery-Drinks. Selbst, wenn man ein Krake mit acht Armen wäre, könnte man nicht alles entgegennehmen. Regina Marunde (47) ist auch schon da. Die Berlinerin, in den Neunzigern Deutschlands Bikerin Nummer eins, ist mit Freunden zum Rennen nach Südafrika gekommen, um sich vom Berufsalltag zu entspannen. Ihre Frisur hat an Spannkraft und Volumen eingebüßt. Ansonsten wirkt sie lediglich leicht angeschwitzt.

"Für jemanden, der nur Strandurlaube macht, wäre so etwas hier der Horror. Für mich dagegen wäre ein Strandurlaub der Horror. Ich liebe es, an die Grenzen zu gehen und hinterher entspannt einen Kaffee zu trinken", plaudert sie.

Mit glühenden Waden der Morgensonne entgegen: Gestartet wird früh, um nicht zu arg in die Mittagshitze zu geraten. Schließlich ist die Strecke ein Kraft-Killer sondergleichen.

Der nächste Tag: Rennchef Patric "Pax" Mosterd hat die Etappe angekündigt wie eine Weltsensation. Trails, Trails, Trails! Schon gestern war ich fast besoffen von den vielen Kurven. Doch das, was uns heute laut Mosterd erwartet, hat es so noch nicht gegeben. Die zweite Rennhälfte führt durch den sagenumwobenen Garden-Route-Trailpark, der sich im orgiastischen Zickzack durch die Hügel oberhalb von Knysna wickelt. "Die Trails sind unglaublich. Wir übernehmen keine Verantwortung, wenn Sie sich beim vielen Lächeln verletzen", so die Eigenwerbung auf der Website. Es war wohl Mosterds Hinweis auf die raren Überholmöglichkeiten im Park, der die Uphill-Berserker im Endspurttempo davonstieben lässt. Sollen sie doch. Ich kurble mit schweren Atemstößen vor mich hin und spüre ein Heraufziehen tiefer, innerer Zufriedenheit. Genial, wenn alle Bestandteile des Körpers zusammenspielen. Gliedmaßen, Sinne, Organe.

Alles ist fixiert darauf, effektiv vorwärtszukommen. Man spürt förmlich die Anwesenheit einer höheren Macht. Ein 100 Prozent-Gefühl. Fast so, als würde man die zentralen Aspekte des Buddhismus’ im Sattel eines Bikes ausleben.

Genug mit dem Esoterik-Quatsch. Da! Endlich! Die Verpflegungsstelle! Mit blockiertem Hinterrad quer an die Theke driften. Zwei, drei Becher auf ex. Flasche füllen und weiter. Dreißig Sekunden Standzeit, Maximum! Wer sich für gewieft hält und vorbeifährt, wird später um Gnade winseln.

Der "Materialwert" eines Menschen, so informierte neulich BILD, beträgt 10 Euro. Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasser. Alles in der Apotheke zu haben. Wobei Wasser 60 Prozent ausmacht. Jeder Tropfen Schweiß, der aus den Poren rinnt, ist verlorene Lebensenergie. Also saufen wie ein Pferd. Zwei Liter pro Stunde. Kein Wunder, dass es an Verpflegungsstellen so wüst zugeht. Jeder Griff ins Buffet muss sitzen. Zeit ist Gel. Fast Food in seiner konsequentesten Form.

Der Trailpark, der die Fahrer nach der zweiten Verpflegungsstelle aufsaugt, ist ein Wunderwerk der Wegebaukunst. Eineinhalb Stunden lang bin ich voll beschäftigt mit Lenken. Jeder Marathon hat seinen Punkt, an dem der Muskelschmerz von Euphorie überlagert wird. Doch das hier ist schier unglaublich. Ein endloses, perfekt in die Landschaft modelliertes Trail-Geflecht, dessen Bauplan wahrscheinlich auf einer schematischen Zeichnung des menschlichen Magen-Darm-Trakts basiert. Ganz oben – wie ein Symbol des Größenwahns – reckt sich der 25 Meter hohe Startturm von Freeride-Profi Matt McDuff in den Himmel. Der Kanadier sägt und hobelt hier seit vier Monaten an seinem Lebenstraum: einem Loop mit zwölf Metern Durchmesser. Tag für Tag, immer bis weit nach Mitternacht, sägt er die benötigten 1200 Holzbohlen aus Stämmen.

Mountainbike-Rennen in Südafrika: Garden Route 300 – Impressionen

Niemand murrt, als die Etappe am Nachmittag für neutralisiert erklärt wird. Das halbe Feld hat sich im Trail-Geschnörkel verirrt. Ein paar Verschollene kurven noch immer wie in einer Endlosschleife darin herum. Die Glücklichen! Hoffentlich verletzt sich niemand beim Lächeln.

Der letzte Tag bei einem Etappenrennen ist wie der letzte Anstieg eines klassischen Marathons. Man fügt sich mit jedem Tritt Schmerzen zu. Haushalten mit den Kräften ist nicht mehr nötig. Man fährt, was die Beine hergeben. Alle gemeinsam. Jeder für sich. Die Münder sind aufgerissen, um die Sauerstoffzufuhr wenigstens einigermaßen aufrechtzuerhalten. Das pure Leiden. Der Typ vor mir sieht angeschlagen aus, versucht aber dennoch, meine Attacke zu kontern. Eine unglaubliche Respektlosigkeit mir gegenüber. Ich verharre einen Moment an seinem Hinterrad, um mich an seinen verzweifelten Tritten zu weiden. Mit der Mimik eines Strandurlaubers trete ich an. Gar nicht einfach, bei Puls 170 so zu tun, als wäre man gerade von einem Nickerchen erwacht. Doch der Schachzug ist hoch effektiv. Er wird mit 85 prozentiger Sicherheit den Willen des Gegners brechen, was einem selbst wiederum weitere Qualen erspart. Und tatsächlich: Der Typ starrt geschockt zu mir rüber. Dann schaltet er demütig aufs kleine Kettenblatt. Es sagt einiges über die Psyche von Männern aus, dass man sich an solchen Triumphen mehr ergötzt als an jeder Gehaltserhöhung. Kindisches Gehabe. Aber geil.

Es ist kurz nach 12 Uhr. Die Mittagssonne glüht erbarmungslos auf das Zielgelände. Mit mausetoten Oberschenkeln würge ich die Kurbel von einer Umdrehung in die nächste. Linkskurve, Rechtskurve. Dann husche ich unter dem Zielbanner durch. Ausklicken, absteigen. Zwei Zuschauer klatschen. Erledigt lasse ich mich ins Gras sinken. Alles tut weh. Das Trikot ist Kochwäsche. Die Beine sind paniert mit Schlamm. Egal. Ich fühle mich so entspannt wie lange nicht mehr. Entspannt wie nach zehn Katzenvideos.


INFOS 

Knapp 30 Etappenrennen gibt es pro Jahr in Südafrika. Das Cape Epic gilt als weltgrößtes Marathon-Spektakel. In seinem Windschatten hat es der Garden Route 300 zur Beliebtheit gebracht. Das dreitägige Rennen lockt mit hohem Trail-Anteil und top Organisation. Der Touristenort Knysna ist Startpunkt aller Etappen. 24. bis 27. Februar 2017 www.gardenrouteevents.co.za

Fotogalerie, Hintergrund-Infos sowie unser Video auf www.bike-magazin.de/Webcode #30761

Südafrika - Übersicht

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MTB Marathon-Wunderland Südafrika


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Themen: Cape EpicEtappenrennenGarden Route 300RaceSüdafrika


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