• Schnell in Kurven schießen, noch schneller wieder raus – das sollen Trailbikes können. Wie hier auf dem Natur-Trail Supernatural in Serfaus-Fiss-Ladis.
  • Praxistest – so testen wir: Vier Tester fuhren die Räder auf der Singletrail-Abfahrt Supernatural im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis mit engen Kurven, Geländesprüngen, Anliegern. Wie viele Enduro-Gene in den Trailbikes stecken, testeten wir auf dem zornigen Downhill-Track Hill Bill mit Wurzeln, Stufen, Drops. Auf den gewellten Trails an der Isar musste die Bike-Gattung zeigen, wofür sie eigentlich konzipiert ist: spritziges Trailsurfen, blitzartige Beschleunigung, Spielereien und Rumgejibbe.
  • Promi-Tester Korbi Engstler legt das Cannondale Habit zum Eurotable zur Seite und wird gleich feststellen, wie gut das Trailbike eine ruppige Landung verdaut.
  • Cannondale Habit Carbon 2: Das Habit fällt klein aus. Der Medium-Rahmen besitzt einen knappen Reach (430 mm), daher griffen wir zu Rahmengröße Large.
  • Cannondale Habit Carbon 2: Bling Bling: Am schwarzen Kohlefaserrahmen stechen schicke Gold-Details ins Auge. Die Ketten­strebe ist schön kurz (433 mm) – ideal für Manual- Einlagen. Der Super-Deluxe-Select-Dämpfer mit Ausgleichsbehälter sorgt im Downhill für Ruhe.
  • Kona Process 134 CR/DL: 134 Millimeter presst die dicke Wippe aus dem Hinterbau. Ob es ein Trailbike ist oder Enduro – der Hersteller will sich nicht festlegen.
  • Kona Process 134 CR/DL: Die Process-Modelle besitzen mir ihrer Geo ein Alleinstellungsmerkmal. Das kurze Sitzrohr gibt dem Fahrer viel Spielraum. Die wuchtige Carbon-Wippe presst genug Komfort aus dem Heck, dass Enduro-Racerin Miranda Miller bei EWS-Rennen lieber zum 134er greift, statt zum Enduro Process 153.
  • Norco Optic C2: Schön, oder zu grell? Ein Bike in Neonfarbe geht nicht so schnell verloren. Das Top-Modell C1 gibt’s in kräftigem Lila.
  • Norco Optic C2: Fährt sich ein bisschen, wie es aussieht: sexy, aber auch wuchtig. Das Optic hat uns Freude bereitet, vor allem in der Abfahrt. Es besitzt den flachsten Lenkwinkel (64,8°), den steilsten Sitzwinkel mit dem YT Izzo zusammen (77°) und den geringsten BB-Drop (-41 Millimeter).
  • Santa Cruz 5010 CC: Da gab es keine Diskussionen: Santa Cruz baut richtig schicke Bikes. Oder wie seht Ihr das?
  • Santa Cruz 5010 CC: Neu: Im neuen 2020er-Modell liegt der Dämpfer tief im Rahmen und besitzt jetzt die gleiche Plattform wie die restlichen Modelle. Auch im offenen Druckstufenmodus bleibt das Heck ruhig. Per Flipchip lässt sich die Geo leicht ändern. Der Umbau ist eher friemelig und sollte in der Werkstatt durchgeführt werden.
  • Specialized Stumpjumper Comp: Das Stumpjumper läuft bereits im dritten Modelljahr recht unverändert, doch bald soll ein neues Stumpy kommen, haben wir gehört.
  • Specialized Stumpjumper Comp: Pfiffiges Detail: Das SWAT-Fach bietet Stauraum für Schläuche und Mini-Tool. Ideal für Rucksackverweigerer. Auch super: Die Dreistufen-Druckstufen-Plattform. Warum findet man die nur noch so selten? Der fehlende Ausgleichsbehälter am Fox-Float-Dämpfer hat uns keine Probleme bereitet. Die Reifen sind ein guter Kompromiss.
  • YT Izzo Pro Race: Klassischer Tabletop? Für Promi-Tester Korbi kein Problem. Einen Arm strecken, die andere Hand zum Bauchnabel – voilà! Mit dem leichten YT Izzo klappt das besonders gut.
  • YT Izzo Pro Race: Das Izzo wirkt etwas filigran, soll aber laut Hersteller ähnlich stabil sein wie der große Bruder Jeffsy.
  • YT Izzo Pro Race: Der Magnetflaschenhalter von Fidlock kommt dezent daher, die Teleskopstütze besitzt wenig Hub (125 mm). Der Rahmen ist elegant. „Der Einschlagbegrenzer des Lenkers war konstruktionsbedingt notwendig“, sagt Erbauer Willared. Per Flipchip kann man Sitz- und Lenkwinkel um 0,5° steiler stellen. Der Umbau funktioniert problemlos.