Norco Aurum A 7.1 im Test Norco Aurum A 7.1 im Test Norco Aurum A 7.1 im Test

Test 2016 - Downhiller: Norco Aurum A 7.1

Norco Aurum A 7.1 im Test

  • Chris Schleker
 • Publiziert vor 4 Jahren

Das Norco Aurum 7.1 besitzt die Tretlagerhöhe eines Allmountain-Bikes und der Stack-Wert eines 29-Zöllers. Bis auf die extremen Werte ist der Kanadier kein außergewöhnlicher Hingucker.

Wolfgang Watzke Norco Aurum A 7.1  

Der klassische Viergelenker mit stehendem Dämpfer war vor einigen Jahren das angesagteste Rahmendesign, wirkt heute neben den Motolink-Bikes aber fast schon oldschool. Suboptimal: die Kombi aus Highend-Schaltung und einfachsten Federelementen. Umgekehrt macht es in diesem Segment deutlich mehr Sinn. Die Federhärten wachsen mit der Rahmengröße – unser Large kam mit 450er-Feder im Heck und harter Feder vorne. Das war uns besonders hinten eine Spur zu straff. Der Fahrer nimmt buchstäblich "im" Norco Platz und fühlt sich sofort sicher. Das Bike erinnert stark ans Trek Session: Sehr direkt und mit gutem Popp macht es in engen Kehren und beim Herausbeschleunigen aus Kurven Spaß. Auf der felsigen Strecke in Bozen lag es aber lange nicht so ruhig wie die Konkurrenz. Die Progression im Heck ist gelungen, aber die Gesamtabstimmung bringt zuviel Gewicht auf die Front und potenziert so die Schwäche der Boxxer RC-Druckstufe. Mit 400er-Feder ist ein 80-Kilo-Fahrer besser bedient.


Fazit: Das Norco hat eine angenehme Geo, die viel Sicherheit vermittelt. Das Fahrwerk arbeitet lange nicht so fluffig wie etwa im Lapierre und man greift früher nach den Bremsen. Gutes Handling für Spaß im Park.


Marcus Klausmann (38): "Beim Norco gefiel mir die schöne Progression am Heck – damit kann man aggressiv fahren. Außerdem steht man gut im Bike. Mir war das Fahrwerk aber zu unausgewogen. Hinten zu straff und zuviel Druck auf dem Vorderrad."


Herstellerangaben
Vertrieb
   LTP Sports Group Inc.
www.norco.com
Material/Größen   Alu/S,M, L, XL
Preis/Gewicht ohne Pedale   3649 Euro/17,7 kg


Messdaten  
Federweg vorn/hinten
 200 mm/200 mm
Hinterbausystem   Viergelenker
Reach  440 mm
Stack  617 mm
BB-Drop  -20 mm


Ausstattung 
Gabel/Dämpfer 
  RockShox Boxxer RC/Kage RC
Kurbeln/Schaltung   Ethirteen LG1 R/SRAM XO1 DH
Bremsanlage  SRAM Guide R
Laufräder  Sun Ringlé Inferno Systemlaufradsatz,
Reifen  Maxxis Minion DHF 2,5/ Minion DHR II 2,4

Wolfgang Watzke Norco Aurum A 7.1: Edelteil: Eine SRAM X01 DH hätten wir in dieser Preisklasse nicht erwartet. Uns wäre eine simplere Schaltung, aber dafür eine hochwertigere Boxxer lieber gewesen.

FREERIDE Magazin Norco Aurum A 7.1: Hartes Pflaster: Die 450er-Feder war sogar unserem 80-Kilo-Profi Marcus zu straff. Das brachte in steilen Passagen zuviel Druck aufs Vorderrad. 

FREERIDE Magazin Norco Aurum A 7.1

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FREERIDE-RANKING: Die Zahl (maximal 10 Punkte) gibt den Gesamteindruck wieder und ist keine Addition von Fun- und Race-Punkten.

Martin Söderström Diesen Artikel finden Sie in FREERIDE 2/2016 - das Heft können Sie hier bestellen > FREERIDE IOS App (iPad) FREERIDE Android App 

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