Exklusives Bike: Unno Dash im Einzeltest Exklusives Bike: Unno Dash im Einzeltest Exklusives Bike: Unno Dash im Einzeltest

Test 2019: Premium-Marke Unno Dash

Exklusives Bike: Unno Dash im Einzeltest

  • Dimitri Lehner
 • Publiziert vor 2 Jahren

Kaum ein Hersteller designt so schöne Bikes wie die Premium-Marke Unno aus Barcelona. Doch was können die Bikes, außer gut auszusehen? Wir sind das 29er-Trailbike Unno Dash gefahren.

Daniel Simon Unno Dash

DAS KONZEPT

Hinter der Marke aus Barcelona steckt Konstrukteur und Designer Cesar Rojo – der Erfinder der Fast-Forward-Geometrie (Mondraker). Das Label Unno bietet fünf Bikes an. Für FREERIDE-Leser besonders spannend: das Enduro Burn, Bigbike Ever und Trailbike Dash. Eigenheit: Unno lässt nur eine Größe pro Bike-Klasse anfertigen – "one size fits all" quasi. Mit ihrer exklusiven Optik haben die Spanier in der Szene für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Die Geometrie wirkt dagegen eher konventionell.

Fakten


GEOMETRIE:
Federweg: 
 126 mm / 138 mm
Reach:   448 mm
Stack:   595 mm
Kettenstrebe:   430 mm
Lenkwinkel:   65,6°
Sitzwinkel:   75,4° mm
BB-Drop:   –35 mm
Radstand:   1192 mm
Gewicht:  12,8 kg
Infounno.com

Das Rahmen-Kit kostet satte 5000 €. Wir raten zum Komplett-Bike. Das kostet in stimmiger Ausstattung 6350 €. Das Top-Modell geht für schwindelerregende 8650 € über die Ladentheke.

Auf dem Trail

Das Dash begeistert! Wir fühlten uns sofort wohl (Körpergröße: 1,78 Metern). Das Trailbike lässt sich mit seinen knappen Kettenstreben einfach in den Manual ziehen, hüpft willig im Bunnyhop über Baumstämme und steuerte sich quirlig und direkt über den Trail. Auffällig: Die 29er-Laufräder hemmten unseren Spieltrieb nicht ansatzweise. Das Fahrwerk gefiel. Nur die undefinierten Druckstufenmodi am Öhlins-Dämpfer erzeugten Stirnfalten. Im Uphill wippte das Dash spürbar. Die Ausstattung ist solide, mehr nicht. Das Bike ist leicht, doch nicht sensationell leicht. Der Preis erregt Schwindel – bei uns zumindest.

Für wen?

Auf der Homepage lesen wir, dass das Dash für den sportlich-ambitionierten Trailbiker wie auch für den verspielten Trail-Shredder konzipiert wurde. Bingo! Das ist gelungen. Es spielt in einer Liga mit dem Santa Cruz 5010 oder dem Rocky Mountain Thunderbold B.C.-Edition. Doch das Unno ist noch viel exklusiver: Dass Du einem Unno Dash auf dem Trail begegnest, ist ähnlich wahrscheinlich, wie Helene Fischer beim Brötchenholen zu treffen. Denn Unno limitiert jedes seiner Modelle weltweit auf 50 Stück pro Jahr. Kurzum: super Optik, sehr exklusiv – doch ein ähnlich verspieltes Trailbike kriegst Du sicher auch für weniger Geld.


Arthus Chambre,Wolfgang Watzke Diesen Artikel finden Sie in FREERIDE 1/2019 - das Heft können Sie hier bestellen > FREERIDE IOS App (iPad) FREERIDE Android App 

Themen: DashTestUnno


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