Action-Kamera: GoPro Hero7 Black im Check Action-Kamera: GoPro Hero7 Black im Check Action-Kamera: GoPro Hero7 Black im Check

Einzeltest 2019: GoPro Hero7 Black

Action-Kamera: GoPro Hero7 Black im Check

  • Andreas Prielmaier
 • Publiziert vor einem Jahr

Schon wieder purzelt ein neues Modell der GoPro Hero auf den Markt. Sie ist der Klassiker unter den Action-Kameras. Diesmal: die Nr. 7.

Andreas Prielmaier GoPro Hero7 Black

Äußerlich ist die Kamera fast unverändert, allerdings für Extra-Schutz mit einem weichen Kunststoff überzogen. Meist gibt’s beim Modellwechsel nur etwas Produktpflege – diesmal jedoch nicht! Die Verbesserungen zu den Vorgängermodellen sind beeindruckend. Allen voran ein sehr wirksamer Bildstabilisator, den GoPro integriert hat. Er bügelt wie ein Bulldozer jeden Wackel-Trail flach und funktioniert so gut, dass teure, externe Stabilisatoren komplett überflüssig werden. Das klappt selbst bei Full-HD-Auflösung einwandfrei.

Auch die Bild- und Videoqualität macht einen Riesensprung. Man hat die Wahl zwischen drei Modi: normal, Weitwinkel und Superweitwinkel. Praktisch: Mit der Normal-Brennweite entfällt der typische Fisheye-Effekt, der das Bild verkrümmt. Sehr gut: die Slow-Motion-Funktionen und Zeitraffer. Bedient wird die Hero7 mittels Touchscreen. Das klappt nicht gleich intuitiv, etwas einarbeiten muss man sich da schon, um einen schnellen Einsatz zu garantieren – und den Buddy am Drop nicht ewig warten zu lassen.

Nervig: Der Touchscreen reagiert nicht immer. Mal geht die Kamera an, dann wieder nicht – aus unerklärlichen Gründen. Maßnahme: Akku ausbauen, reinstecken – und es funktioniert wieder. Fummelig: Der Touchscreen lässt sich etwas umständlich sperren; ohne kann sich die Kamera ungewollt verstellen.

Die Hero7 lässt sich auch per Sprachbefehle steuern: "GoPro, Foto machen!", und schon macht’s klick! Die Kamera ist bis zehn Meter wasserdicht – alle Apnoe-Asse unter Euch können mit einem Zukaufgehäuse noch tiefer runter – bis 60 Meter. Die Tonqualität wurde geringfügig verbessert – ein Klangwunder ist die Hero7 aber noch immer nicht. Nachteil des Touchscreen-Displays und der Bildstabilisation: Die Funktionen saugen den Akku leer. Das verkürzt die Batteriezeit, besonders im Winter (wer sich beim Skifahren filmen will). Tipp: Zusatz-Akku kaufen, um auf Nummer sicher zu gehen. Kurzum: Die Kritik fällt mager aus, die Verbesserungen der neuen Hero7 sind gelungen, die Schwächen der Vorgänger weitgehend ausgeräumt. Die Action-Cam kann alles extrem gut.


STÄRKEN   Bildstabilisator, Bild- & Video-Qualität
SCHWÄCHEN   Reagiert nicht immer, Akku-Laufzeit


Preis: 430 €. gopro.com


Fazit: hervorragende Action-Kamera mit wirksamem Bildstabilisator und beeindruckender Bild- und Video-Qualität.


Jacob Gibbins Diesen Artikel finden Sie in FREERIDE 3/2019 - das Heft können Sie hier bestellen > FREERIDE IOS App (iPad) FREERIDE Android App 

Themen: GoProHeroTest


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