Wenn es um Enduros für 4000–5000 Euro geht, stehen Canyon, Giant, Propain, Radon, Specialized und YT auf dem Wunschzettel der BIKE- und FREERIDE-Leser ganz weit oben. Wir haben die Bestseller zum Test in den Bikepark Geißkopf und ins Labor gebeten. 

  • Parkeinsatz: Um unseren Testkandidaten ordentlich auf den Zahn zu fühlen, ging es auf die Freeride- und Downhill-Strecke im Bikepark Geißkopf. Die Touren-Tauglichkeit wurde im Münchner Umland getestet.
  • Canyon Strive
  • Canyon Strive CF 9.0: Trotz moderater Geometrie und überschaubarem Federweg verfügt das Strive bergab über erstaunliche Nehmerqualitäten.
  • Shapeshifter-Verstellung und Remote-Hebel für die Tele-Stütze teilen sich eine Schelle. Dadurch ist der Hebel für die Stütze nicht optimal erreichbar.
  • Giant Reign Advanced Pro 1
  • Kleines Detail, große Wirkung. Die harte Kunststoffkante am Heck des Sattels wäre für ein Rennrad ok, hat an einem MTB aber nichts verloren.
  • Propain Tyee CF29
  • Die Zugführung am Tyee war noch Vorserie. Am Serien-Setup sollten die Züge nicht mehr am Reifen streifen. Eine ISCG-Aufnahme ist dran.
  • Radon Jab 10.0 HD
  • Per Flipchip lässt sich die Geometrie noch feintunen. Dadurch ändert sich der Lenkwinkel um 0,5 Grad. Bis auf Propain und Giant bieten alle diese Option.
  • Specialized Enduro Comp
  • Specialized Enduro Comp: Mit 180 Millimetern Federweg und einer souveränen Geometrie mag das Specialized Herausforderungen.
  • Neben der Klappe im Unterrohr (Swat-Door) besitzt das Specialized weitere nützliche Features. Das Mini-Tool ist super schnell erreichbar und klappert nicht.
  • YT Capra Pro 29
  • Der zu breite Hinterbau trägt bereits nach wenigen Abfahrten Spuren von Schuhsohlen. Die Fersenfreiheit ist unnötigerweise eingeschränkt.