Der Nahe Osten hat nicht gerade den Ruf einer Traum-Destination für friedliebende Mountainbiker. Tibor Simai, Kamil Tatarkovic und Dan Milner brachen dennoch zu einem Freeride-Abenteuer in den Libanon auf. Ihre Mission: den Lebanon Mountain Trail auf zwei Rädern erschließen.

  • Mit Flow ins Tal? "Naja, ganz so wie auf dem Foto war's nicht", verrät Tibor Simai (vorne), "denn der LMT wollte an diesem Tag ums Verrecken nicht nach unten kippen, sondern kroch die meiste Zeit nur steil nach oben!" 470 Kilometer misst der Lebanon Mountain Trail (LMT).
  • Wer ballert da nur die ganze Zeit? Ständig finden wir Patronen jeden Kalibers. Grusel!
  • Holy Shit - das muss ein Kugelhagel gewesen sein! Vernarbte Hauswände zeugen von endlosen Kriegen.
  • Fast wie in Utah - Freeriden auf Felsbögen. Kamil gibt dem Spieltrieb nach.
  • Ja wo sind sie denn nur? Tibor und Kamil spähen nach den Trail-Markern des LMT. Und Hand-Empfang gibt's auch nicht.
  • Überall Kletten: an den Socken, in der Innenhose, überall. Harmlos gegen all die Dornen, die wir noch Wochen danach aus den Fingern ziehen mussten.
  • Yeeha - endlich mal mit Staubfahne runter nach El Aaqoura. Soldaten luden uns dort zum Essen ein und spendierten eine Unterkunft im Dorf.
  • Kamil und Tibor lassen die Erde rauchen. Im Hintergrund ein Wasserreservoir für die Apfelplantagen - Libanons Exportschlager.
  • Kamil war früher Tetris-Profi und ist heute immer noch Packprofi.
  • Was für eine Kulisse, da kommt sich selbst Muskelberg Tibor ziemlich klein vor.
  • Snickers, Chips, Red Bull? Fehlanzeige! Zu teuer und schlecht für den Magen. Hier gilt das libanesische Reinheitsgebot - alles selbst gemacht.
  • Und wieder geht's bergauf und wieder ist der Trail nicht fahrbar.
  • Endlich: Trailflow im Zedernwald - für diese Bäume war der Libanon schon in biblischer Zeit berühmt.
  • Good Times mit libanesischen Buddys am Ende der Tagesetappe. Checkt den BMW!