Enduro-Spezial: Trails, Trails, Trails....

8 Lieblingstrails für Enduro-Biker

  • Dimitri Lehner
 • Publiziert vor einem Jahr

Enduro-Trails gibt es viele, doch nur wenige erobern unser Herz. Hier zeigen wir Euch unsere Top-Favoriten. Acht Trails, die Du gefahren sein musst.

Hill Bill / Serfaus-Fiss-Laids

Diese Trail-Vorschläge haben wir von unseren Redakteuren, Testfahrern und Fotografen herausgepresst, um euch DIE Lieblingstrails der Enduro-Fraktion zu präsentieren:

1. Hill Bill | Serfaus-Fiss-Ladis - Foto oben


Lieblingstrail von Laurin Lehner, FREERIDE-Redakteur

"Ihr wollt Enduro? Auf dem Hill Bill bekommt Ihr die volle Ladung. Doch Achtung: Der Trail erfordert die Präzision eines Chirurgen. Zumindest, wenn man das Gas stehen lässt. Die Strecke ist schnell, wurzelig, breit, schmal, wellig, steil, kniffelig, und sie hält sogar Stunts für Lufteinlagen parat. Keine andere Strecke ist so komplett und voller Abwechslung. Und das ist es doch, was den Enduro-Spirit ausmacht, oder? Ein Aspekt geht hier allerdings flöten: Uphills gibt es keine. Mir kann das nur recht sein."


Schwierigkeitsgrad: schwer, Länge: 2,5 Kilometer, Höhenmeter: 420 runter • www.bike-sfl.at


2. Tuttifrutti, Valle di Fassa/Dolomiten


Lieblingstrail von Wolfgang Watzke, FREERIDE-Tester und -Fotograf

"Die Spotter der Enduro World Series suchen die geilsten Trails auf der Welt aus. Einer davon: der Tuttifrutti-Trail. Im oberen Teil braust du über einen Grat. Da fährst du voll den Film, weil so surreal. Vor deinen Augen: die Sella-Stöcke und Marmolada, also die schönsten Berge der Welt. Der Trail ist oben hart und rough, wird aber zunehmend flowiger. Besonders, wenn er in den Wald taucht und auf Erdboden verläuft, statt auf Fels und Stein. Neben dem Hammer-Panorama hat mich die Vielseitigkeit des Tuttifrutti-Trails begeistert. Da ist alles dabei, was ich mir wünsche. Er ist nicht nur schnell und Vollgas, sondern oft auch technisch und kniffelig, nicht nur Straightline, sondern auch zackig und kurvig. Auf Red Bull-Tv gibt’s einen Clip zum Trail."


Schwierigkeitsgrad: schwer, Länge: 4,5 Kilometer, Höhenmeter: 790 runter  • www.trailforks.com

T'uttifrutti, Valle di Fassa, Dolomiten


3. Canadian, Freiburg


Peter Nilges | BIKE-Testleiter

"Der Canadian ist mittlerweile schon so etwas wie ein Aushängeschild für Freiburg. Der abwechslungsreiche und zu gleich flowige Trail ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass es auch geniale, legale Strecken direkt mit City-Anschluss gibt. Zudem soll der Trail nur 12000 Euro und viel Engagement von seinen kanadischen Erbauern und Locals gekostet haben. Der obere Teil vom Kybfelsen (Sektion 0) ist durch das lose Geröll am sportlichsten, danach wird’s immer geschmeidiger."


Schwierigkeitsgrad: mittel, Länge: 3,6 Kilometer, Höhenmeter: 450 Meter runter • www.mountainbike-freiburg.com

Canadian, Freiburg


4. Pino Morto


Dimitri Lehner | FREERIDE-Chefredakteur

"Finale Ligure ist eine Enduro-Goldgrube. Kein Wunder, dass hier regelmäßig EWS-Rennen stattfinden und kein Wunder, dass auch wir immer wieder nach Finale fahren, um Bikes zu testen. Denn mit diesen Finale-Trails kann man grundsätzlich wenig falsch machen: Toboga di Canova, H-Trail, Madonna della Guardia, Rollercoaster, DH Uomini – das sind mittlerweile alles Klassiker. Mir gefällt der Pino Morto. Er ist zwar kurz, doch er besitzt einige Sprünge. Das ist eine tolle Abwechslung im Rumgekurve und macht mir als Airtime-Fan besonders viel Spaß. Mein Tipp: Fahrt in der Nebensaison, wenn das kleine Städtchen am Mittelmeer noch ruhig und beschaulich daliegt, ohne Touri-Trubel und Stau am Shuttlebus."


Schwierigkeitsgrad: mittel, Länge: 0,8 Kilometer, Höhenmeter: 171 runter • trailforks.com

Pino Morte, Finale Ligure


5.  Holy Hansen/Latsch


Stefan Frey | BIKE-Redakteur

"Es heißt doch immer: Das Gesamtpaket muss stimmen. Beim Holy Hansen trifft das zu. Selbst der kleine Uphill (ca. 200 hm) passt ins Konzept, weil nicht zu anstrengend. Und dann geht es schön lange runter – mit viel Abwechslung: erst kurvig durch den Wald auf weichem Nadelboden mit vielen Bodenwellen. Du wirst in alle Richtungen geschaukelt, kannst Geländesprünge einbauen und an deiner Turn-Technik arbeiten. Dann wird’s steiler. Selbst einige Drops stecken im Trail. Gegen Ende wird der Heilige Hans zunehmend flowiger mit leichten Double-Sprüngen – super!"


Schwierigkeitsgrad: mittel, Länge: 6,1 Kilometer, Höhenmeter: 900 runter • trailforks.com

Holy Hansen, Latsch


6.  Haideralm


Max Fuchs | BIKE-Redakteur

"Keine Frage: Der Haideralm-Trail ist der geilste in ganz Reschen. Hier zeigen die 3-Länder-Enduro-Trails, was in ihnen steckt. Von garstigen Wurzelteppichen über Felspassagen bis hin zu fiesen Steilabfahrten findet man alles, was echte Enduro-Piloten wollen. Unter dem Bombardement an technischen Hürden ist permanent höchste Konzentration gefordert. Nur mit dem gewissen Quäntchen Fahrkönnen kommt man hier auf seine Kosten. Wer das schafft, dem spuckt der Trail nicht nur eine ordentlichen Dosis Adrenalin ins Blut, sondern auch Glückshormone."


Schwierigkeitsgrad: schwer, Länge: 3,7 Kilometer, Höhenmeter: 670 Meter runter • trailforks.com

Haideralm


7. Arzler Alm


Chris Schleker | FREERIDE-Tester

"Als ich hörte, dass es in Innsbruck einen neuen Trail geben soll, dachte ich: ‚Oha, noch mehr Vertrider-Gestempel.‘ Aber ich wurde positiv überrascht! Der Arzler-Trail ist ein handgeformtes Flowtrail-Kleinod mit Anliegern, Sprüngen und einer Länge, die bei pausenfreiem Durchheizen für brennende Schenkel und Arme sorgt. Aber: Er ist auch schmal und damit nicht ungefährlich. Einige Sprünge sind anspruchsvoll, allerdings immer umfahrbar. Wer will, kann einen Teil der Auffahrt mit der Bahn absolvieren, aber 200 Höhenmeter muss man strampeln."


Schwierigkeitsgrad: mittel-schwer, Länge: 2,5 Kilometer, Höhenmeter: 370 Meter runter • trailforks.com

Arzler Alm


8 .Heumödern-Trails


Ludwig Döhl | BIKE-RedakteurGravity-Card

"Ich bin im Altmühltal aufgewachsen und liebe die Trails, die sich an den Hängen links und rechts des Flusses schlängeln. Die meisten von ihnen sind natürlich, ultra schmal und erfordern feinfühlige Bewegungen auf dem Bike. Auf den Heumödern-Trails bei Treuchtlingen wurden Deutschlands größte Enduro-Rennen ausgetragen. Wenn es um die reine Länge geht, haben die Trails keine Chance gegen die der Alpen, aber sie machen extrem viel Spaß, sind abwechslungsreich, und die Anreise bleibt überschaubar."


Schwierigkeitsgrad: mittel, Länge: 1,5 Kilometer, Höhenmeter: 130 Meter runter • trailforks.com

Heumödern-Trails

Themen: Enduro-Trail


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