Spinning contra Rolle

  • Tomek
 • Publiziert vor 14 Jahren

Meine Freunde schwören auf Spinning im Fitness-Studio, ich fahre lieber auf der Rolle. Welche Variante bringt mir im Winter-Training mehr? (Peter Schlüter, per e-Mail)

Antwort von Profi-Trainer Erik Becker, www.beckercoaching.de

Ergometer-Training, egal ob im Studio oder daheim im Keller, ist eine Frage des Geschmacks und der Motivation. Es gibt Biker, die bis zu sechs Stunden auf so einem Gerät aushalten, andere haben nach 60 Minuten die Nase voll. Faktisch bringt dieses Trocken-Training viele Vorteile. Dabei ist es erst einmal egal, ob es sich um ein Spinning-Bike, einen klappbaren Rollen-Trainer, einen Ergometer oder eine freie Rolle handelt. Man ist unabhängig von Wetter und Tageszeit und kann gezielt Programme fahren.
Oft reicht dabei schon eine Gesamt-Trainingszeit von 60 bis 75 Minuten aus. Durch das Abspulen von genau definierten Belastungsintervallen vergeht die Zeit schnell. Beim Spinning kommen durch die vorgegebenen Intensitäten und die fixen Termine keine Langeweile oder Motivationsprobleme auf. Zudem kann man das Fitness-Studio fürs Muskel-Training und die Sauna nutzen. Allerdings gerät man durch die Gruppendynamik eher in Gefahr, seine Trainingsbereiche zu überschreiten.
Beim Rollen-Training im Keller spart man sich die Anfahrt und den Mitgliedsbeitrag, kann den Zeitpunkt des Trainings selbst wählen und sitzt auf seinem gewohnten Bike. Videos oder spannende Hörbücher verkürzen hier die gefühlte Trainingszeit.


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