Game-Optik fürs Rollentraining Game-Optik fürs Rollentraining Game-Optik fürs Rollentraining

Software fürs Indoor-Training – Überblick

Game-Optik fürs Rollentraining

  • Konstantin Rohé
  • Stefan Loibl
 • Publiziert vor 2 Monaten

Virtuelle Welten, legendäre Passübergänge und animierte Gruppen: Die Software fürs Indoor-Training auf der Rolle entwickelt sich rasant weiter. Die führenden Anbieter im Überblick.

BKOOL

Punktet vor allem durch viele Pässe und die Upload-Funktion: die Software Bkool.

Die spanische Firma stellt selbst keine Rollentrainer mehr her, sondern kümmert sich seit Sommer 2020 ausschließlich um seine Software-Plattform. Bkool-Nutzer können GPX-Daten hoch­laden, die die Bkool-Software dann in eine animierte Rennstrecke umwandelt. Dazu gibt es viele Strecken – vor allem Pässe und Kurse von berühmten Straßenrennen, die man als 3D-Animation, als Video oder auf einer Landkarte nachfahren kann. Die 3D-Grafik hat sich zwar in letzter Zeit verbessert, ist aber deutlich weniger abwechslungs- bzw. detailreich wie bei der Konkurrenz. Was Gruppenausfahrten oder die Interaktion mit anderen Fahrern angeht, gibt's noch Luft nach oben. Im November 2020 gab's ein Update. Seitdem erleichert ein aufgeräumteres Menü mit Filterfunktion die Streckensuche. Insgesamt bietet Bkool acht Millionen Strecken an. Außerdem wurde der Route Editor zum Upload eigener Strecken vereinfacht und man kann sich die Outfits der UCI World Tour-Teams erspielen.>> Mehr zu Bkool lesen Sie hier beim TOUR-Magazin

Preis: 9,99 Euro monatlich

Info: www.bkool.com

RGT Cycling

Der großen Pluspunkte von RGT: das sehr realistische Fahrverhalten und die detailgetreue Animation.

Größtmöglicher Realismus ist das erklärte Ziel von RGT Cycling, das 2018 erstmals als "Road Grand Tours“ im Software-Markt für Indoor-Training auftauchte. Durch einen Relaunch hat RGT in Sachen realistischer Fahrdynamik mittlerweile die Nase vorn. Keine andere Software kalkuliert das Gefälle, die Kurven und den Windschatten derart konsequent und nachvollziehbar in die Berechnung der Geschwindigkeit ein. Mittlerweile verfügt RGT über acht unterschiedliche Strecken (Real Roads), wie Cap Formentor auf Mallorca oder den legendären Passo Stelvio. Die Magic-Roads-Uploadfunktion macht's jedoch möglich, dass mann auch eigene GPS-Tracks hochladen kann und diese dann virtuell nachfahren kann – ob alleine oder als Gruppenfahrt. Etwas umständlich: Zur Nutzung braucht man das Desktop-Programm und die Smartphone-App von RGT. >> Mehr zu RGT Cycling lesen Sie hier beim TOUR-Magazin

Preis: kostenlos bzw. 8,99 Euro monatlich für Premium-Version

Info: www.rgtcycling.com

++ Eine große Auswahl an Rollentrainern gibt's z.B. bei Rosebikes * ++

Rouvy

Die Vielfalt der Strecken ist ein Pluspunkt bei Rouvy.

Während des Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020 nahmen mehr als 1500 Hobby-Radsportler auf Rouvy am virtuellen Radklassiker Eschborn-Frankfurt teil. Die tschechische Software kombiniert abgefilmte Sequenzen mit animierten 3D-Fahrern. Visuell hinkt Rouvy hinter Zwift oder RGT Cycling hinterher. Dafür punktet die Software mit einer großen Streckenvielfalt, was vor allem für Vielfahrer interessant sein kann. Die Bluetooth-Kommunikation zwischen Software und Smarttrainer gelingt nicht so geschmeidig und wirkt sich negativ auf eine möglichst realistische Fahrdynamik aus.

Preis: 12 Euro monatlich für Familienkonto (drei Zugänge)

Info: www.rouvy.com

Zwift

Auf keiner Plattform findet man so viele Gleichgesinnte wie bei Zwift. Alleine fährt man fast nie durch die zehn virtuellen, animierten Welten.

Der US-Konzern ist der größte und bekannteste Anbieter von Indoor-Training und wuchs in den vergangenen Jahren stark. Zwift bietet zehn verschiedene virtuelle, animierte Welten mit 74 Routen an. 2020 sind beispielsweise der Mont Ventoux oder Champs-Élysées dazugekommen. Man kann praktisch täglich an virtuellen Gruppenfahrten teilnehmen, spezielle Trainingspläne abspulen oder Rennen fahren. Für Biker bietet Zwift eine spezielle MTB-Strecke, den Repack Ridge Trail. Weitere Offroad-Routen sollen laut Zwift allerdings dazukommen. Im Dezember 2020 findet erstmals die UCI Weltmeisterschaft im E-Racing auf Zwift statt. Das Belohnungssystem (Räder, Bekleidung, Strecken) animiert zu regelmäßigen Einheiten auf der Rolle. Insgesamt erinnert die Software an aktulle Gaming-Produkte und überzeugt mit seiner gelungenen Spiele-Dynamik. >> Mehr zu Zwift lesen Sie hier beim TOUR-Magazin

Preis: 14,99 Euro monatlich

Info: www.zwift.com


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