fahrrad trainingslager mallorca fahrrad trainingslager mallorca

Fitness: Mountainbike Trainingslager mit Trainingsplänen

So trainieren Sie am besten im Trainingslager - Teil 3: Interview mit Profi Karl Platt

Björn Kafka am 31.08.2016

"Viele sind nach dem Trainingslager übermotiviert." Interview mit Karl Platt

Karl, als Profi hast Du Erfahrung mit Trainingslagern – welches sind die größten Fehler?
Zu viel in zu kurzer Zeit. Der Vorteil eines Lagers sollte nicht nur in der Zeit gesehen werden, die man auf dem Rad verbringt: Man hat vor allem Zeit für sich. Das bedeutet, dass man vielleicht nur zwei bis drei Stunden jeden Tag fährt, sich davon aber super erholen kann, weil kein Job auf einen wartet.

Also nicht auf Krawall Kilometer machen?
Nein. Natürlich fährt man mehr als zu Hause, aber man sollte sich nicht blaufahren. Wer total fertig im kalten Deutschland ankommt, fängt sich gerne noch eine Erkältung ein. Da viele nach dem Trainingslager übermotiviert sind, trainieren sie dann noch auf die Erkrankung rauf. Was passiert: Sie sind einen Monat außer Gefecht, und die Kilometer in der Sonne haben keinen Effekt mehr.

Wie schützt man sich davor, zu schnell zu fahren?
Das ist ein großes Problem: Kaum fährt man mit ein paar Kumpels rum, wird am Berg Gas gegeben, und jeder tut so, als ob nix wäre. Ich kann jedem wirklich nur ganz stark raten, in seinen Bereichen zu fahren. Ich habe oft beobachtet, wie manche im Januar schon rumstrahlen und in der Saison dann der Ofen ausgeht.

Fitness: Mountainbike Trainingslager mit Trainingsplänen

Karl Platt, Profi Mountainbiker

Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe BIKE 11/2015 können Sie in der BIKE-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop nachbestellen:

iTunes StoreGoogle Play Store

Seite 3 / 3
Björn Kafka am 31.08.2016
    Anzeige
  • Branchen News
    Anzeige
  • Das könnte Sie auch interessieren