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Ergonomische MTB-Produkte im Test

Ergonomie-Konzepte für schmerzfreies Biken

BIKE Magazin am 03.05.2013

Spezielle Ergonomie-Produkte sollen Biker schmerzfreier, ausdauernder und schneller fahren lassen. BIKE sah sich auf dem Markt der Ergonomie-Experten um und checkte die Produkte der Hersteller.

100 000 amerikanische Radfahrer impotent – Mitte der Neunziger Jahre schockte diese Aussage des Bostoner Urologen Irwin Goldstein die Grundfesten der Bike-Welt. Der Mediziner glaubte, die Wurzel allen Übels sei der Fahrradsattel. Alles Humbug, mag man heute glauben, aber Fakt war und ist: Bereits nach einer halben Stunde auf dem Sattel kann die Durchblutung im Genitalbereich um bis zu 70 Prozent abnehmen. Dieser unangenehme Umstand läutete die Geburtsstunde der Ergonomie auf dem Fahrrad ein. 

Mit der „Penisfrage” öffnete sich ein ganz neues Feld im Radbereich, welches sich, ebenfalls Mitte der Neunziger Jahre, die Firma Specialized erschloss. Zusammen mit dem Bike-Fitting-Experten Dr. Andy Pruitt und dem Ergonomen Dr. Roger Minkow ergrübelte die Bike-Schmiede die ersten männerfreundlichen Sättel. Damit ebnete das Unternehmen der gesamten Rad-Ergonomie den Weg.

Heute schnitzen Firmen an sehr komplexen Konzepten, die sich besonders auf die Kontaktpunkte des Radfahrens konzentrieren: Hände, Gesäß und Füße. Mit verschiedenen Produkten versuchen sie, Taubheitsgefühle in den Händen zu beseitigen, den Genitalbereich zu entlasten, die Knie und Wirbelsäule zu stabilisieren. BIKE schaute sich an, was die Platzhirsche Specialized, Ergon, SQ-Lab, Fizik und Solestar auf dem Markt anbieten. Dabei zeigte sich schnell: Jede Firma hat ihre eigene Philosophie, und die Produkte unterscheiden sich zum Teil deutlich voneinander.

Den gesamten Artikel aus BIKE 6/2013 finden Sie unten als PDF-Download. BIKE 6/2013 ist auch komplett als Digital-Ausgabe erhältlich.

BIKE Magazin am 03.05.2013
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