Superfood für Mountainbiker: Pflanzenöle

Besser essen für die MTB-Tour: Wie wirken Pflanzenöle?

  • Stefan Loibl
 • Publiziert vor 4 Jahren

Pflanzliche Öle gelten als neue „Superfoods“. Die enthaltenen Fettsäuren sind eine Wohltat für Körper und Gesundheit. Hier erfahren Sie, was wir da in den Salat und in die Pfanne geben.


"Öle sind eine gesunde Fettquelle." – sagt Ernährungsexpertin Judith Haudum, Sportnutrix

Pflanzliche Öle bieten eine einfache Möglichkeit, unsere Mahlzeiten mit gesunden Fetten zu bereichern. Viele der natürlich vorkommenden Komponenten in diesen Ölen haben nachweislich günstige Effekte auf die Gesundheit des Menschen. Sobald sie aus den Früchten gewonnen werden, zeigen sie positive Wirkungen im Hinblick auf einige Krankheiten – vom Magengrimmen bis hin zur Lebererkrankung oder Diabetes. Die Samen, aus denen einige Öle gewonnen werden, beinhalten eine Reihe von aktiven Stoffen. Viele von ihnen überleben den Weg vom Samen bis zum Öl. Einige jedoch gehen völlig verloren.


Leinöl (Basic) – 250 ML – 4,49 Euro

Aufgrund des hohen Anteils an Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren ist natives Leinöl eine gute Alternative zum Fischöl – vor allem für Veganer. Wir tun unserem Herzen damit etwas Gutes. Die bittere Note ist etwas gewöhnungsbedürftig. Wegen des niedrigen "Smoke Points" ist es nicht ideal fürs Kochen, bietet sich daher eher für kalte Speisen an: beispielsweise für Salate, Nudelsalat oder Quinoa.


Geschmack   3 von 6 Punkten

Leinöl



Olivenöl (Aldi) – 750 ML – 4,29 Euro

Die Allzweckwaffe unter den pflanzlichen Ölen. Es füllt ganze Supermarktregale. Das fruchtig-kräftig schmeckende Öl ist grundsätzlich reich an einfach ungesättigten Fettsäuren. Die helfen uns, das Risiko für Herzkrankheiten zu mindern. Der Zusatz "extra vergine" ist beliebt. Er bedeutet weniger Säure, dafür aber stärkeren und fruchtigeren Geschmack als rein vergines Öl. Braten, backen, Dressing – eignet sich für alles.

Geschmack   6 von 6 Punkten

Olivenöl



Rapsöl – 500 ML – 3,29 Euro

Beim Probieren des nativen Rapsöls dachten unsere Geschmackstester an Heu, Stroh und Wiese. Einer wollte es sogar in den Tank seines Diesels kippen. Das Bio-Öl ist reich an einfach- und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, einschließlich der hochgelobten Omega-3-Variante. Aufgrund des natürlich-speziellen Geschmacks ist es vielfältig in der Küche einsetzbar. Ob zum Backen oder Kochen, ob in der Pfanne oder auf dem Grill.

Geschmack   3 von 6 Punkten

Rapsöl



Kokosöl (Alnatura) – 220 ML – 4,25 Euro

Natives Kokosöl wird aus der Kokosnuss extrahiert und ist reich an Laurin­säure, einer mittelkettigen Fettsäure. Die senkt nachweislich den Cholesterinspiegel. Beim süßlichen Geschmack hatten unsere Tester sofort eine Kokosnuss oder den berühmten Kokos-Schokoriegel vor Augen. Das streichfähige Bio-Öl kann man als Butterersatz verwenden. Oder bei Fisch- oder Gemüsegerichten, denen es einen leicht tropischen Touch verleiht. Sehr hitzebeständig, daher gut zum Kochen, Braten, Backen und Frittieren geeignet.

Geschmack   4 von 6 Punkten

Bio Kokosöl



Walnussöl – 250 ML – 4,99 Euro

Gewonnen aus getrockneten und kaltgepressten Nüssen hat Walnussöl eine hohe Konzentration an Alpha-Linolensäure, welche zum Teil in Omega-3 umgewandelt wird. Diese unterstützt unser Herz. Wegen seines dezenten, milden und nur leicht nussigen Geschmacks passt es perfekt als Salat-Dressing. Wie das Leinöl sollte auch die Walnuss-Variante nicht zu stark erhitzt werden. Zum Lagern in den Kühlschrank packen.

Geschmack   5 von 6 Punkten

Walnussöl



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Schlagwörter: Ernährung Fett Pflanzenöl Superfood


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