Riegeltest BIKE 4/09

  • Björn Scheele
 • Publiziert vor 12 Jahren

Engieriegel gehören heute bei jedem Marathon in die Trikottasche. Doch wie gut sind die Kraftspender wirklich? Wir überprüften 19 Produkte.

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Sportriegel? Ich schon, es war ein traumatisches Erlebnis im Dezember 1994. Schon seit 20 Kilometern knurrte mein Magen. Dann begann das Drama: Erst fummelte ich den eingeschweißten Riegel umständlich mit den Handschuhen aus der Jacke. Danach musste ich die Handschuhe unters Trikot klemmen, um mit klammen Fingern an den Energiespender zu kommen. Dabei streikte die Perforierung und nur mit den Schneidezähnen bekam ich die Verpackung auf. Sie klebte am Riegel wie alte Teppichreste am Fußboden. Ja, es glich einem chirurgischen Eingriff, bei dem ich die Silberfolie runterschälte. Nach einer gefühlten Ewigkeit und tauben Fingern biss ich endlich hinein. Es fühlte sich an, als ob ich auf Leder kauen würde. Nach wenigen Sekunden schmerzten meine Zähne und klammerten sich im Zahnfleisch fest. Der Riegel war hartgefroren. Dieser Tag hat sich bei mir eingebrannt. Jedes Mal, wenn ich jetzt im Winter wieder einen Riegel essen möchte, frage ich mich vorher: Zahnschmerzen oder doch lieber Hungerast? ....


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