Must See VideoKriss Kyle auf Madeira

Laurin Lehner

 · 23.11.2022

Must See Video: Kriss Kyle auf MadeiraFoto: John Fernandes
„Madeira ist nicht nur ein Trail-Paradies, auf den Straßen wimmelt es vor Linien und Stunts“, sagt Kriss.
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Für sein neuestes Video “Kriss Kyle in Madeira” beweist Allround-Star Kyle, wie gut BMX-Style auf dem Mountainbike aussehen kann. Wir haben bei Kriss in Schottland angerufen und ihn dazu befragt.

Saß die meiste Zeit seines Lebens auf dem BMX; jetzt liebt es Kriss, auf dem Mountainbike zu fahren.Foto: Samantha Saskia Dugon / Red Bull Content Pool
Saß die meiste Zeit seines Lebens auf dem BMX; jetzt liebt es Kriss, auf dem Mountainbike zu fahren.

FREERIDE: Für Deinen Web-Film verbrachtest Du nur sechs Tage auf Madeira. Ein straffer Zeitplan für ein Videoprojekt, oder?

Kriss Kyle: Das stimmt. Doch organisatorisch ging es nicht anders. Ich war erst einmal zuvor auf Madeira und hab’ mich sofort in die Insel verliebt. Ich spürte, hier will ich noch mal hin. Die Filmcrew und ich hatten keinen wirklichen Plan. Wir wussten nur: Wir wollen einen Video drehen. Also legten wir einfach los, fanden Features während der Abfahrten und fingen an zu filmen.

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Im Video sieht man, wie Du Deinen BMX-Style aufs Moun­tainbike adaptierst. Wie viel schwerer sind Tricks auf einem Mountainbike?

Viel schwerer. Es ist fast so, als müsste ich den Sport neu lernen. Flairs zum Beispiel: Du musst so viel mehr ziehen als mit dem BMX. Das gilt für andere Tricks genauso. Ein Mountainbike ist im Vergleich groß und unhandlich. Ihr wollt nicht wissen, wie lange es alleine dauerte, mich an die Bremsen am Lenker zu gewöhnen. Ich sag’ Euch, ein BMX hat zwar auch zwei Räder, ist aber ein anderes Sportgerät.

Die Crew: Filmer, Trailbuilder, ProtagonistFoto: Marcus Coles
Die Crew: Filmer, Trailbuilder, Protagonist

Welche Rahmengröße fährst Du?

Ich fahre einen S-Rahmen, bin aber auch nur 1,70 Meter groß. Für dieses Videoprojekt steckte ich ein 26-Zoll-Laufrad in meinem Rahmen. Du kannst es Mini-Mullet nennen: 27,5 Zoll vorne, 26 Zoll hinten. Das funktioniert perfekt für mich. Mich wundert, dass das andere nicht machen.

Kriss Kyle in seinem Video auf Madeira, hier duckt sich unter einem Baum hindurch.Foto: Marcus Coles
Kriss Kyle in seinem Video auf Madeira, hier duckt sich unter einem Baum hindurch.

Wie viel Einfluss hast Du auf den fertigen Film?

Ungefähr genauso viel wie der Filmer (lacht). Mit Matty Lambert arbeite ich schon seit Jahren zusammen. Er hat ein gutes Auge, und wir ergänzen uns perfekt. Er hat hohe Ansprüche, manchmal sogar höhere als ich. Dann schickt er mich noch mal den Berg hoch. Wieder und wieder. Bei der Musik will ich mitreden. Bei unserem Madeira-Edit hatten wir den Song schon, bevor wir uns ans Filmen machten. So war die Musik nicht auf das Video zugeschnitten, sondern das Video auf den Song.

Du hast mal Knieschoner als No-Go bezeichnet, in Deinem Video hattest Du nun welche an. Wie kam der Sinneswandel?

Das stimmt. Tatsächlich musste ich meine Erfahrungen selbst machen. Ich komme vom BMX, da trägt keiner Knieschoner. Alleine der Gedanke machte mich verrückt. Doch dann stürzte ich im Gelände, auch aufs Knie. Es war während eines Filmprojekts Anfang des Jahres. Von da an wollte ich meine Knie schützen. Doof nur, dass ich die Erkenntnis mitten in einem Videoprojekt hatte. Mein Filmer Matty protestierte, ihm gefiel das Detail nicht, dass ich im fertigen Film zu Beginn ohne Knieschoner zu sehen bin und später mit.

Sechs Tage hatte Kriss Kyles Crew nur Zeit für das Video.Foto: Marcus Coles
Sechs Tage hatte Kriss Kyles Crew nur Zeit für das Video.
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