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BIKE Transalp 2016 MTB Etappenrennen BIKE Transalp 2016 MTB Etappenrennen

BIKE Transalp 2016: Leser-Blog

So erlebte ein Leser-Team die BIKE Transalp

Martin Pixner/Rico Zanchetti am 28.07.2016

Einmal an der legendären BIKE Transalp teilzunehmen, wurde für Martin Pixner und Rico Zanchetti 2016 wahr. Das hat das Leser-Team auf den sieben Etappen von Imst zum Gardasee erlebt.

Erste Etappe: Imst – Nauders (88 km, 2960 hm)

Rico ist bereits frühzeitig nach Imst angereist, um sich bestens auf die Herausforderung BIKE Transalp vorzubereiten. Nach einem Bike Check bei Bike & Run in Imst war sein Rad, ein Scott Scale RC, dann auf Vordermann gebracht worden. Martin hingegen konnte erst am Samstag nach Imst reisen. Er hatte aber das Glück, von Scott ein Spark 910 zur Verfügung gestellt zu bekommen. Nach einigen Anpassungen wie etwa Reifen wechseln und einer leichteren Sattelstütze sowie Sattel, war auch Martins Bike bereit für die erste Etappe. Schon vorab möchten wir uns bei Luis, (Martins Vater) für die Bereitschaft bedanken, uns während der Transalp als Betreuer zur Seite zu stehen.

BIKE Transalp 2016 MTB Etappenrennen

Unser Leser-Team bei der ersten BIKE Transalp: Links Rico, rechts Martin.

Trotz der guten Vorbereitung war unsere Anspannung vor dem Start und der Respekt vor der Herausforderung sehr groß. Nach dem Startschuss legte sich die Anspannung und wir mussten uns durch ein hektisches Feld kämpfen.
Bereits am ersten Berg wurden die ersten 1000 Höhenmeter geradezu vernichtet. Die gingen allerdings auch bei uns nicht spurlos vorbei. Da Martin noch keinen einzigen Kilometer auf seiner neuen Scott-Rennmaschine gefahren war, hatte er große Mühe, die Pace von Rico mitzugehen. Nach dem harterkämpftem 1000er folgte bereits die schöne Abfahrt – für uns leider mit dem ersten Plattfuß. Mit wenig Luft im Vorderreifen konnten wir knapp unseren Service-Mann Luis erreichen. Ein schneller Vorderradwechsel und schon konnten wir wieder in die Pedale treten. Je länger die Etappe dauerte, umso besser fand Martin seinen Rhythmus.

Auf dem alten Römerweg konnte Martin die Stärken des Sparks voll in Szene setzen. Danach folgte ein 800 Höhenmeter langer Anstieg hinauf aufs Pfundser Tschey, der mit stetigen 13 %-Rampen viel Kraft abverlangte. Darauf folgte eine Abfahrt nach Pfunds, zuerst auf Asphalt, dann über einen ruppigen Almweg. Volle Konzentration war gefragt. Danach ging es auf asphaltierten Straßen auf eine Stippvisite in die Schweiz. Wir versuchten im Windschatten der anderen Fahrer zu bleiben, da noch ein 500 Höhenmeter langer Anstieg zur Norbertshöhe folgte. Der letzte Anstieg verlangte uns nochmals alles ab. Rico konnte wieder eine gute Pace einschlagen und Martin versuchte, ihm zu folgen. Als wir die Norbertshöhe erreicht hatten, versuchten wir nochmals richtig Tempo bis ins Ziel zu machen. Es folgten noch einige kurze Abfahrten über Wiesen, die wir in rassigem Tempo absolvierten. Die letzten 500 Meter bis ins Ziel folgte nochmals ein kurzer Anstieg, dort mussten wir nochmals auf die Zähne beißen, bevor wir ins Ziel mit einer Zeit von 4:29 Stunden die erste Etappe beendeten.

BIKE Transalp 2016 MTB Etappenrennen

Auf der Abfahrt vom Pfundser Tschey ins Inntal hinunter.

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Die beiden wurden mit Test-Bikes von Scott ausgestattet. Rico wählte ein Hardtail, das Scale RC. Martin setzte auf das Marathon-Fully Spark 910.

Trotz technischer Problemen und Gewöhnung an die neue Scott-Bikes schaute ein 38. Platz heraus. Nach einer ausgiebigen Dusche und Massage reisten wir weiter nach Tschlin zur Familie Horber, wo wir uns in der schönen Bergwelt erholen, um morgen auf den 56 Kilometern nach Scuol wieder Gas zu geben – hoffentlich dieses Mal ohne technische Probleme.

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Martin Pixner/Rico Zanchetti am 28.07.2016

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