Das war das BIKE Women Camp 2018 Das war das BIKE Women Camp 2018 Das war das BIKE Women Camp 2018

BIKE Women Camp 2018: Bericht

Das war das BIKE Women Camp 2018

  • Gitta Beimfohr
 • Publiziert vor 2 Jahren

Ein kristallklarer See, majestätische Brenta-Türme und dazwischen perfekt angelegte Enduro-Trails mit Lift. Die neue Kulisse fürs BIKE Women Camp könnte nicht perfekter sein. Hier die besten Bilder

Vier Tage testen, touren und Trails genießen: Das 8. BIKE Women Camp fand dieses Jahr vom 13.-16. September am Molvenosee statt. Eine große Party mit 90 Teilnehmerinnen und 17 Ausstellern.

Wie wird das Wetter in den nächsten vier Tagen? Angesagt war Regen, doch die Brenta-Türme schienen am Anreisetag noch um die Sonne kämpfen zu wollen.

Noch ein Sonnengruß von den Yogis am nächsten Morgen um acht Uhr – vielleicht bleibt das Wetter dann doch schön?

Bämm! Regenwolken erfolgreich abgewehrt. Wäre auch zu schade gewesen, wenn in dieser Kulisse feuchte Nebelschwaden gehangen wären.

Camp-Chefin Karen Eller und der Bürgermeister von Molveno hießen die Teilnehmerinnen aus ganz Europa willkommen, dann ging's direkt in den Lift.

Big Hero-Trail: Scott Contessa Girl Kathrin tastete sich mit ihrer roten Gruppe gleich mal in die erste Abfahrt.

Mia saß erst das vierte Mal überhaupt auf dem Bike und fühlte sich auf dem „Big Hero“ direkt wohl.

Enduro-Ass Julia Hofmann (rechts) guidete die schwarze Gruppe.

Fahrtechnik-Stopp in den „Kamelbuckeln“. Erst noch etwas angespannt...

...dann läuft es überraschend geschmeidig...

...und dann: Bingo! Eigentlich ganz einfach!

Trails mit Seeblick: Erinnert ein bisschen an Gardasee, allerdings sind in Molveno die Trails einfacher – und: Hier gibt's Lifte.

Erkenntnis Nummer 1: Man muss sich nur trauen! Und das fällt Frauen, wenn sie unter sich sind, deutlich leichter.

Mia war auf der ersten Abfahrt noch etwas nervös, doch kaum unten angekommen, wollte sie gleich wieder hoch.

Davon gingen nach der Tour locker 2-3. Bitburger spendierte den Teilnehmerinnen jeden Tag das Afterride-Bier. Danke, Bitburger!

Einladung zum Mittagessen: Das Trentino und Paganella Bike servierten auf der Sonnenterrasse des Rifugio La Montanara trentiner Spezialitäten.

Was einige Teilnehmerinnen nicht ahnten: Das war nur die Vorspeise eines Drei-Gänge-Menüs...

Ein Gläschen Wein dazu, dann geht am Ende sicher auch der leckere Apfelstrudel noch.

Kurze Siesta im Rifugio La Montanara, dann zurück auf die Trails.

Schwer zu sagen, was auf Tour mehr beeindruckte: Der Blick auf den Molveno-See, die imposanten Wände der Brenta-Türme oder die perfekt geshapten Trails.

Entspannungsprogramm nach der Tour: entweder schmerzhaft auf der Black Roll...

...oder etwas koordinativer auf der Yoga-Matte.

Am allerliebsten entspannten die Teilnehmerinnen aber auf Gabis Massage-Liege am Craft-Stand.

Bierchen bei Linda aus dem Kühlschrank schnappen und einfach mal chillen.

Erwischt: Die Shopping-Stände waren nach den vier Tagen praktisch ausgeräubert.

Unter den 90 Teilnehmerinnen waren alle Jahrgänge vertreten.

Das eigene Bike mal wirklich optimal anpassen lassen. Janina nahm sich am Ergon-Stand für jede Teilnehmerin die Zeit und sorgte für einige Aha-Erlebnisse.

Wie putzt man sein Bike eigentlich richtig? Anleitung und Putzmittel gab's am Tunap-Stand.

Für morgen schon mal ein Testbike reservieren? Die Bikes der Aussteller waren immer schnell vergriffen.

Das brandneue Scott Genius 2019 gab's auch schon zum Testen.

Mit dem Riegel-Papier den Schlauch flicken: Auf Julias Survival-Kurs haben viele gewartet.

Wie rüstet man seine Laufräder auf schlauchlos um? Offensichtlich ein Kinderspiel, wie der gemeinsame Workshop von DT Swiss und Maxxis bewies.

Dämpfer im Rahmen integriert und dabei überraschend leicht: die Testbikes von Bold wurden für jede Fahrerin penibel genau angepasst.

Die beiden Guides der Sunset-Rides. Wer tagsüber noch nicht genug hatte, konnte abends mit E-MTB und Rennfahrerin Greta Weithaler (links) noch mal losziehen.

Während alle auf Tour waren, organisierte Karen schon wieder das Barbecue für den Abend.

Fertig machen für den Nightride. Einen nächtlichen Ausflug gab es aber auch mit dem Ion Club. Auf SUP-Boards samt Bierkasten paddelten die Mädels in die nächste Bucht. Allerdings ohne Stirnalmpen, denn die waren ja auf den Trails unterwegs.

Voll motiviert in den nächsten Trail-Tag.

Die Trails der Paganella Bike-Region auf einen Blick. Seit zwei Jahren werden hier jetzt auch einfachere Trails angelegt. Bisher war die Region eher für ihre anspruchsvollen Abfahrten bekannt.

Am zweiten Tag schon alle Kurven unter Kontrolle.

Die schwarze Gruppe wagte sich auch in die schwarzen Abfahrten. Die anschließende Party-Stimmung war groß.

Team-Geist nicht nur beim Shoppen, sondern auch auf den Trails.

„Spitzkehren üben“ stand ganz oben auf der Fahrtechnik-Wunschliste.

Die Mädels waren alle gut drauf, der Mann am Lift schien mit diesem Ansturm auf seine Gondeln weniger gerechnet zu haben.

Warum Women-Camp? Weil sich Frauen untereinander motivieren, sich gegenseitig anfeuern und der Zusammenhalt einfach Spaß macht.

Nach der Tour zurück zum Camp ausrollen. Viel paradiesischer geht's fast nicht.

SUP-Rennen am letzten Abend. Die Contessa-Mädels gaben alles und hätten gegen die Mannschaft „Aussteller“ auch gewonnen – wenn ihnen nicht doch noch eine Frau über Board gegangen wäre...

...und dann kehrte am Sonntagabend wieder Ruhe ein, am schönen Molvenosee.

Karen Eller, Trentino, Paganella Bike und das BIKE Magazin sagen: Vielen Dank, dass ihr das Camp zu solch einem tollen Erlebnis gemacht habt. Wir freuen uns aufs nächste Jahr! Das nächste BIKE Women Camp findet bereits im Juni, vom 20.-23.6.2019, statt. Infos und Anmeldung unter: www.bike-women.de

Themen: FrauenFrauenbikesFrauencampLady BikesPaganellaWomen Camp


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