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Fatbike-Trend auf der Eurobike 2014

Die 10 spannendsten Fatbikes für 2015

Stefan Frey am 28.10.2014

Fatbikes mit ihrem bis zu 4,8 Zoll breiten Schlappen liegen richtig dick im Trend. Wir zeigen die spannendsten Modelle für die kommende Saison.

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Fatbikes

Salsa: noch gehören sie zu den Exoten unter den eh schon rar gesäten Fatbikes. Doch mit dem Bucksaw präsentiert Salsa ein Fullsuspension Fatty, denn: fette Reifen können federn, aber nicht dämpfen. Dieses Problem sollte hiermit gelöst sein und man kann getrost den Regler von „nie im Leben fahrbar“ auf „das geht locker“ drehen. 100 Millimeter Federweg bietet das Bucksaw und bringt gut 15 Kilo auf die Waage. Der Preis für das Topmodell: 5199 Euro.

Fatbikes

Canyon: mit 12,75 Kilo ist das Dude CF vom Koblenzer Versender schon eine richtige Kampfansage. Da konnte auch die Konkurrenz im Fatbike-Test in der 11er Ausgabe nicht mithalten. Canyon hat in die Entwicklung viel Herzblut gesteckt und setzt beim Dude kompromisslos auf Carbon. Einen großen Beitrag zur Fettreduktion tragen die sehr leichten DT Swiss Laufräder bei. Agil und leichtfüßig fährt sich das Versender-Bike heißt es im Test.

Fatbikes

Van Nicholas: wir kennen weder den Namen, noch wissen wir ob dieses Traumbike je in Serie gehen wird. Fest steht aber: das vom holländischen Titan-Spezialisten gefertigte Fatbike dürfte wohl zum Edelsten zählen, was uns dieses Jahr auf der Eurobike vor die Linse gelaufen ist. 

Fatbikes

S'cool: das Kinder-Fatbike XXFat 20-9 soll sicher nicht nur die kleinen Bewegungsmuffel hinter der Spielekonsole hervorlocken. Welches Kind würde sich auf dem 20-Zoll-Rahmen, mit 4,0 Zoll Bereifung nicht fühlen wie ein Playstation-Hero. Nur dass man mit dem XXFat mit 1x9-Schaltung selber durch gröbstes Gelände heitzen kann.

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Surly: hätte Neil Armstrong 1969 das Moonlander in seiner Apollo-Kapsel dabei gehabt, wäre der Spaß während der Mond-Erkundung wohl gigantisch gewesen. Mit 4,8 Zoll breiten schlappen über die staubigen Mondhügel zu cruisen wäre garantiert „ein großer Schritt für die Menschheit“ gewesen. Die klassischen Stahlrahmen von Surly gehören mit zu den ersten Fatbikes der Geschichte.

Fatbikes

Borealis: die 2013 in Colorado gegründete Firma widmet sich ausschließlich dem Thema Fatbike. Fahrradfahren beginnt für die Amis erst jenseits der 4-Zoll-Grenze. Mit nur 1629 Gramm ist der Rahmen des Echo wohl mit das Leichteste, was am Markt erhältlich ist. Mit elffach Antrieb, absenkbarer Sattelstütze und 13,1 Kilo Gesamtgewicht verspricht das Carbon-Fatbike mächtig Spaß in schwierigem Gelände.

Fatbikes

Alutech: hoch im Norden brutzelt Jürgen Schlender an seinen Alutech-Bikes. Ob er das Enduro Fanes für Ausritte am Ostseestrand auf überbreite Reifen gestellt hat ist fraglich. Das Fat Fanes dürfte sich mit seinen 120 Millimetern hinten und vorne auf anspruchsvollen Abfahrten deutlich ausgelasteter fühlen, als beim Dünen-Surfen am Strand. 2015 soll der 15,5 Kilo schwere Prototyp in einer Kleinserie von 20 Stück auf den Markt kommen. Kostenpunkt: 3000 bis 4000 Euro.

Fatbikes

Dynamics: mehr Reifen fürs Geld als der Großhändler Zweirad-Stadler bietet aktuell wohl keiner. Das Modell Pure bekommt man schon für schmale 1199 Euro. Dass man für den Preis keine Federgabel bekommt, stört kaum. Die 4,7 Zoll breiten Reifen sitzen auf enorm breiten Felgen und lassen sich mit extrem niedrigem Luftdruck fahren. Das ausgewogene Handling und der attraktive Preis machen den Einstieg ins Fatbike fahren leicht.

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Maxx: Huraxdax packs bei da Hax! möchte man beim Fatbike der Rosenheimer Customschmiede rufen. Das Knallgrüne Huraxdax mit 120 Millimeter Federweg drängt einen förmlich dazu, das Abenteuer beim Schopf zu packen. Mit 2x10-Schaltung, Teleskopstütze und haltbaren XT-Komponenten kann man selbst die entlegendsten Winkel des Planeten erobern.

Fatbikes

Haibike: das XDURO FatSix könnte die neue Allzweck-Waffe der Bundeswehr werden, den Tarn-Anstrich hat es bereits erhalten. Ein Bosch Mittelmotor mit 250 Watt Power schiebt den Monstertruck mit seinen 4-Zoll-Reifen durchs Einsatzgebiet. Geht es im Sattel mal nicht mehr weiter, weist der Nyon Bordcomputer per GPS den Weg und die Schiebehilfe hilft über den nächsten Hügel. Die Rock Shox Bluto mit 100 Millimeter Federweg ebnet das Gelände.

Stefan Frey am 28.10.2014