• Mit der Climb Switch (CS) genannten Technologie weitet Cane Creek die Produktpalette in Richtung Enduro aus. Durch das Umlegen des Hebels wird auf einen speziellen Uphill-Modus, ein optimiertes Setup für Low-Speed-Zug- und Druckstufe, umgeschaltet. Vorteil: Der Dämpfer bleibt weiter aktiv und bietet starke Traktion, unterdrückt dabei aber effektiv Fahrwerkswippen. Die im Climb-Modus verhärtete Zugstufe verhindert das zu schnelle Ausfedern bei niedrigen Geschwindigkeiten. Bei harten Schlägen deaktiviert sich das CS-System automatisch.
  • Die XMM-140-Gabel zeigt, was DT Swiss künftig plant: Tauchrohre aus Magnesium hergestellt im Spritzgussverfahren vereinen Steifigkeit mit geringem Gewicht. Die Kombi 29 Zoll/100 Millimeter soll 1555 Gramm wiegen.
  • Seit Juli sind die neuen Formula-Gabeln in Produktion. Die 35er (Foto) gibt es wahlweise mit 120, 140 oder 160 Millimetern Federweg, sie soll 1820 Gramm wiegen. Der Standrohr-Durchmesser, wie der Name schon sagt: 35 Millimeter.
  • Für Twentyniner gibt’s ab November 2013 die Formula 33 – sie wiegt 1620 Gramm, mit 80, 100 oder 120 mm Federweg.
  • Fox zielt mit seinen neuen Produkten direkt ins Herz der All-Mountain-Jünger und Enduro-Racer. Die überarbeitete Gabel 34 CTD kommt in allen drei angesagten Laufradgrößen und ist sowohl als Float wie auch mit komplett neuer Talas-Absenkung zu haben. In der 26"- und 27,5"-Version stehen 160 Millimeter Federweg zur Verfügung. Die 29er-Variante bleibt bei 140 Millimetern Hub.
  • Die neue Fox Talas-Kartusche ist komplett geschlossen und bietet standardmäßig 30 Millimeter Absenkung. In allen drei Fahrstufen bietet die neue 34 CTD etwas mehr Druckstufendämpfung, geschmeidigere Funktion (Fox hat hier auf Fahrer-Kritik reagiert) und neue Bedienelemente.
  • Passend zur Gabel zeigt der komplett neu gestaltete Float-X-Dämpfer noch mehr Reserven für aggressives Trailbiken. Das größere Ölvolumen und die neue Zweikolben-Technologie sollen für maximale Bodenhaftung in rauerem Gelände sorgen. Der Float X lehnt sich dabei technologisch an den großen Bruder RC4 an und ist auch mit einer Remote-Fernbedienung fürs CTD-System ausrüstbar.
  • German A zeigt den Prototyp der „Revo” Upside-Down-Federgabel. Oval geformte Tauchrohre verhindern ein Verdrehen und sorgen für noch nie dagewesene Steifigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht. Die Gabel für 26- und 27,5-Zoll-Laufräder soll nur 1870 Gramm wiegen und absenkbare 160 bis 180 Millimeter Federweg bereit stellen.
  • „Magura Elect” heißt die große Innovation aus Bad Urach. Elect ist mehr als ein elektronisch vom Lenker aus bedienbares Lockout, denn es besitzt eine Automatik und arbeitet über Funk. Ein 3D-Beschleunigungssensor registriert Neigungen und Stöße während der Fahrt und verriegelt bzw. öffnet die Gabel entsprechend. Das System kann auch auf persönliche Vorlieben kalibriert werden. Akku-Ladung per Micro-USB.
  • „Elect” passt für alle Magura TS8-R und TS6-Gabeln direkt, auf andere Modelle kann es adaptiert werden.
  • Manitou meldet sich mit der neuen „Mattoc” (Hacke) zurück. Die Enduro-Gabel soll „günstiger und besser sein als die der Mitbewerber“ verkündet man mit breiter Brust. Der Preis von 850 Dollar fürs Topmodell klingt vielversprechend. Manitou bietet die Gabel für 26 und 27,5 Zoll an sowie mit Federwegen von 140, 150 und 160 Millimeter. Technisch trägt die „Mattoc” einige Funktionen der Dorado in den Enduro-Sektor, etwa justierbare Low- und High-Speed-Druckstufe (multi control compression) und einen einstellbaren Durchschlagschutz („hydraulic bottom out”). Als Gewicht gibt Manitou je nach Modell 1877 bis 1990 Gramm an.
  • Mit der neuen „320”-Linie ersetzen die Italiener von Marzocchi die bisherige Racepalette „Corsa”. Die 1660 Gramm leichte 29er-XC-Gabel wird es mit 80, 100 oder 120 Millimetern Federweg geben. Der Preis: 999 Euro.
  • Beim Top-Modell Marzocchi 320 LCR Carbon sind Schaft und Krone aus Kohlefaser. Die 32-mm-Standrohre sind vernickelt, was für geringe Reibung sorgen soll.
  • Auch Marzocchi bleibt beim Thema Enduro am Ball und stellt mit der „350 NCR” eine 27,5-Zoll-Gabel mit 140 bis 160 Millimetern Federweg vor. Das Teil kommt mit SKF-Dichtungen, 15-Millimeter-Steckachse und soll 1900 Gramm wiegen. Es ist allerdings noch Geduld gefragt. Marzocchi will die Forke erst für das Modelljahr 2015 bringen.
  • Mit 35er-Standrohren und ganz in Schwarz ist die neue Rock Shox Pike ein starkes Stück. Die neue "Charger"-Dämpferkartusche ersetzt das bisherige Motion- oder Mission-Control von Rock Shox. Eine Gummi-Blase nimmt hier das beim Einfedern verdrängte Öl auf und soll verhindern, dass sich dieses bei längeren Abfahrten mit der in der Gabel befindlichen Luft vermischt und aufschäumt und somit das Ansprechverhalten verschlechtert. Durch ein spezielles Shim-System, "Rapid Recovery" genannt, soll die Gabel bei rasch aufeinander folgenden Schlägen schneller in ihre Ausgangsposition zurückkehren.
  • Eine komplette Neuauflage wie bei der PIKE gibt es beim Monarch-Plus-Dämpfer nicht. Doch auch hier führt Rock Shox das oben erwähnte "Rapid Recovery" System ein. Mehr Komfort und bessere Bodenhaftung sollen die Benefits sein. Außerdem wurde die Zugstufe verstärkt. Der Dämpfer verfügt, ähnlich der Federgabel über drei Druckstufen-Modi "Min, Mid, Firm", wobei der Firm-Mode keinen vollständigen Lockout darstellt.
  • Suntour bringt mit der Auron eine komplett neue All-Mountain-/Enduro-Gabel, die es zunächst nur in 27,5 Zoll geben wird. Mit kräftigen 34er-Standrohren, 15-mm-Steckachse und 120-160 mm Federweg macht sie der Fox 34 Konkurrenz. Die leichteste Version wiegt nur 1930 Gramm.
  • X-Fusion entert mit der Metric 2014 den Long-Travel-Markt. Ein komplett neu entwickeltes Casting erlaubt der Gabel Federwege zwischen 160 und 180 Millimetern. 36er-Standrohre sorgen für Steifigkeit, neue Abstreifringe und eine überarbeitete HLR-Dämpfungseinheit für ein sensibles Ansprechverhalten.