Typen & Teile: der tägliche Messe-Wahnsinn Typen & Teile: der tägliche Messe-Wahnsinn Typen & Teile: der tägliche Messe-Wahnsinn

Eurobike 2018: Randnotizen

Typen & Teile: der tägliche Messe-Wahnsinn

  • BIKE Magazin
 • Publiziert vor 2 Jahren

Neben Unmengen von neuen Bikes und Containern von Zubehör verstecken sich in den Eurobike-Messehallen einige Perlen des Radsports. Von wilden Typen und skurrilen Gefährten – die Eurobike in Bildern.

Erst dachten wir an eine Yoga-Übung. Doch am Stand vom Alpina gabs natürlich einen neuen Helm zu sehen. Der Anzana ist der neue Einsteiger Helm für Trail- und Enduro-Biker und wird komplett in Deutschland gefertigt. Es gibt ihn in glänzender Optik für 70 Euro oder in matt für 80 Euro.

Wieso baut man eine Lampe mit 7200 Lumen? „Weil wir es können“, meint Lupine Mann Stefan Kraus. Der Mega-Strahler Lupine Alpha mit fünf LEDs wiegt 670 Gramm und bringt sogar Kartons zum kokeln. So viel Power ist wohl zuviel für den deutschen Markt. Die 1080 Euro teure Lampe ist nur im Ausland erhältlich.

77Designz zeigte am SR Suntour-Stand eine sehr spannende Studie eines 29er Enduros. Das Bike soll sozusagen der Heilige Gral der Kinematik sein. Für eine optimale Raderhebungskurve verfügt der Viergelenker über einen hohen Drehpunkt und eine Umlenkrolle, um Antriebseinflüsse zu eliminieren. Außerdem soll der Hinterbau durch einen hohen Anti-Rise-Wert auch sehr gut beim Bremsen funktionieren.

Endlich Ordnung: Alutech räumt mit seiner brandneuen Lenker-Verkleidung das Cockpit auf. Die Kabel werden unter einer 3D-gedruckten Abdeckung geführt (das Material soll biologisch abbaubar sein) und verschwinden über eine spezielle Vorbaukappe in den Steuersatz. Brems- und Schaltzüge laufen im Inneren des Rahmens weiter zum Hinterbau. Die vordere Bremsleitung kann entweder durch das Steuerrohr geführt werden, was extrem clean aussieht oder unterhalb des Vorbaus wieder austreten. Dadurch lässt sich die Gabel ausbauen, ohne die Leitung trennen zu müssen. Das System wird ab Herbst verfügbar sein und etwa 300 Euro kosten.

Der MKX Knee von Amplifi soll durch einen gestrickten Socken leichten Schutz und überragenden Tragekomfort vereinen. Durch den Silikon Polymer wird Schutzlevel 1 erreicht. Das Paar wiegt 260 Gramm in Größe M, ist waschbar und spätestens ab dem Frühjahr 2019 erhältlich.

Cush Core bringt eine neue Version seines Tire Inserts auf den Markt. Ab sofort ist auch eine Plus-Variante erhältlich. Der Einsatz, der extrem niedrige Luftdrücke ermöglichen soll, wiegt 295 Gramm und ist im Set für 174 Euro erhältlich. Im Paket enthalten sind die neuen Spezial-Ventile, an deren Kopf die Luft seitlich in den Reifen ausströmt.

Alutech hat gemeinsam mit Innovation Rocks, einem Spezialisten für Augmented Reality, eine ziemlich beeindruckende App entwickelt. Über einen Chip im Steuerrohr scannt die App das Bike. Dann lassen sich auf dem Bildschirm Daten zur Ausstattung, Abstimmung des Fahrwerks oder Setup-Anleitungen hinterlegen. Über die Aufnahme von Kilometerleistung könnten über die App auch Service-Intervalle angezeigt werden oder vom Hersteller Rückrufaktionen direkt an den Endkunden gesandt werden. Die Möglichkeiten sind extrem vielfältig und hängen immer von den Wünschen der Kunden ab. Wir sind gespannt, ob und wie die App in Zukunft in Bike-Bereich integriert wird.

Da hat die Dame am Deuter-Stand gut Lachen. Die Rucksack-Experten haben für die kommende Saison den Transalpin Pro komplett überarbeitet. Neben frischen Farben verwendet Deuter neue und leichtere Materialien. Das Rückensystem wurde generalüberholt und soll sich nun noch besser anschmiegen. Vorne gibt es eine Helmhalterung, die gleichzeitig als Schubfach dient und ein großes, weit öffnendes Werkzeugfach. Die Damenversion fasst 26 Liter, die Herrenversion kommt auf 28 Liter. Der Preis liegt bei 179 Euro.

Heute schon was Gutes getan? Wie wärs mit einem neuen Sattel? Von jedem verkauften Modell der limitierten Auflage des SQlab 612 geht ein Teil an die Organisation „Radeln und helfen e.V.“. Das Ziel ist die Förderung des Radsports und die Unterstützung von benachteiligten oder gehandicapten Kindern. Der Sattel kostet 149 Euro und ist in den Breiten 12, 13, 14 und 15 Zentimeter erhältlich.

Happy Birthday! Die Enduro-Zwillinge Anita und Caro Gehring feiern heute Geburtstag. Uvex überreicht seinen neu angeheuerten Sportlern zum Ehrentag eine Torte mit dem Konterfei der Schweizerinnen. Probieren war leider noch nicht drin, erst mussten noch die neuen Uvex-Produkte begutachtet werden. Aber dazu später mehr...

Ist die Kette bald überflüssig? Ceramicspeed zeigt eine interessante Kardan-Studie mit integrierter Gangschaltung. Die Optik ist futuristisch, der Wirkungsgrad liegt laut Hersteller bei über 99 Prozent.

Die Kardanwelle greift mit Kugellagern in die ausgefrästen Zähne der Kettenblätter. Hier am Beispiel eines Eingangantriebs. Die Welle zur Kraftübertragung ist aus Carbon. Das Konzept ist noch nicht marktreif, aber interessant.

Millimeterarbeit: Moderne 12fach-Schaltungen einzustellen, ist manchmal ein ganz schönes Gefrickel. Mit dem Linientreu-Werkzeug von Tune soll das Justieren einfacher werden. Das Tool befestigt man am Schaltauge und kann über den verbauten Präzisionslaser kontrollieren, ob die Schaltrollen und der Käfig genau unter den Ritzeln stehen. Kein Must-Have, aber ein nettes Gimmick für motivierte Schrauber.

Deluxe-Hometrainer: Vorbei sind die Zeiten, in denen man sein Rad auf Rollentrainer gespannt hat. Tacx zeigt auf der Eurobike zum ersten Mal ein Fahrrad-Laufband für den Heimgebrauch. 

Freak-Stuff oder Zukunftsvision! Während ganz Deutschland einen Weg für die Verkehrswende sucht, sind auf der Eurobike 2018 immer mehr Velomobile zu sehen. Das abgelichtete Modell hat vier Räder und soll ohne Probleme die 50-km/h-Marke – nur mit Menschenkraft angetrieben – durchbrechen.

Mr. Afrika zu Besuch auf der Eurobike: Am Tune-Stand haben wir Race-Legende Mannie Heymans getroffen. Der mehrfache BIKE Transalp-Sieger betreibt mittlerweile in seiner Heimat Namibia in Windhoek einen Radladen und ist auf der Suche nach neuen Produkten. 

Während Mathieu van der Poel beim MTB-Worldcup in Val di Sole schwitzt, steht sein Cyclocross-Rad auf der Eurobike zur Schau. Für den frisch gebackenen niederländischen Straßenmeister hat es in Italien zu Platz drei gereicht.

Strandrennen sind in Holland ein echter Kult. Koga Miyata hat seinen Beachracer extra für die Rennen an der Küste überarbeitet. Wir finden: Das Ding würde auch als Stadtrad oder auf den Isartrails schick aussehen.   

Zur falschen Zeit am falschen Ort: So müssen sich die in Puppen am Dirtlej-Stand im Freigelände fühlen, die bei strahlendem Sonnenschein in den neuen Regenanzug gepackt wurden. Die Regenpelle des Dirtsuit in der Core Edition wurde überarbeitet und hat nun eine höhere Wassersäule (18000 mm) bei gleichzeitig besserer Atmungsaktivität. Na dann, das nächste Tiefdruckgebiet kommt bestimmt.  

Rennfahrer-Ikone  Nico Vouilloz präsentiert nicht nur das neue Lapierre Spicy und Zesty, er hat es selbst konstruiert. All zu viel wollen die Franzosen aber noch nicht verraten, aber die wichtigsten Infos zu den neuen Lapierre-Bikes haben wir dennoch erfragt.

Na Prost, Mahlzeit! Wurstwasser heißt die neue Dichtmilch von Maxalami. Das Gemisch auf sythethischer Kautschuk-Basis soll nicht mehr verklumpen und sich nicht mehr entmischen. Die Milch ist für den Einsatz von CO2-Kartuschen freigegeben und soll auch mit Pannenschutz-Systemen wie Pepi´s Tire Noodle harmonieren.

Nicht nur beim Worldcup in Val di Sole feiert Scott 60. Geburtstag, auch auf der Eurobike. Damals hat Ed Scott den Skistock revolutioniert. Diese bunten, verspiegelten Bike-Brillen waren Ende der 80er-Jahre der letzte Schrei. Schaut man sich die Jungs im Peloton heute an, hat sich nicht viel geändert.

Auch eine Menge alter Bikes sind am Scott-Stand auf der Eurobike zu bestaunen. Anfang der 90er-Jahre waren Federgabeln noch Zukunftsmusik…

…1994 schaute die Welt schon anders aus. Das DH-R Cat galt als revolutionäres Fully…

…im Jahr 1995 stellte Scott mit dem Endorphin sein erstes Carbon-Bike vor. Durch Rennsiege wurde das Endorphin zur Legende, hier ein Modell von 1998.

Trotz Schweißfüßen auf der Messer sollte man jetzt schon an den Winter denken. Die beheizbaren Überschuhe von Racer sollen für 219 Euro bis zu 6 Stunden lang einheizen.

For little Shreders: Das JR Pro Kit von SDG gibt es in vier Farben für 150 Euro. Darin sind spezielle für Kids ab sechs Jahren zugeschnittene Pedale, Lenker mit dünnen 19 Millimeter Griffen und ein Sattel. Perfekt farblich abgestimmt, versteht sich.

Strickschutz: Seven hat gleich zwei neue Protektoren mit gestricktem Strumpf im Angebot. Der linke Project Lite Knee soll den niedrigeren Schutzlevel 1 erreichen, der rechte Project Knee mit Eurobike-Auszeichnung sogar den höheren Level 2.

Aufmerksamkeit ist alles: dafür stellt der italienische Bekleidungshersteller Silvini das Fahrrad samt Radler auf den Kopf. Für den Job konnten sie wohl keinen echten Mitarbeiter überzeugen – eine Puppe hat die undankbare Aufgabe jetzt übernommen.

Populär wie eh und je: wo Danny MacAskill auftaucht sind die Groupies nicht weit. Am Endura-Stand gab der sympatische Schotte bereitwillig Autogramme.

Ah, sorry...whats your name again? Naja, bei so vielen Anfragen kann man schon mal mit den Namen durcheinander kommen. 

Auch bei der neu gegründeten Marke Vyn ist einiges geboten. Zwei Trial-Biker hoppeln fleißig den Messestand rauf und runter. Die Show gibt es im Stunden-Rhythmus zu bestaunen, die feshen Strick-Klamotten den ganzen Tag über. Vyn schneiderte bis vor Kurzem für den Schweizer Hersteller X-Bionic und bringt somit einiges an Know-How mit.

Five Ten lässt die Vergangenheit wieder aufleben. Der Five Tennie ist eine Hommage an die Kletter-Historie der Marke. Wir finden die Farbkombi ultra schick.

Eine Mischung aus Football-Maskotchen und Marshmallow-Man aus dem Ghostbusters-Klassiker stapft am Abus-Stand umher und beglückt die Kids mit kleinen Geschenken. Was er da genau in seinem Beutel hat, konnten wir leider nicht rausbekommen. Als wir reingreifen wollten, gabs eine Abfuhr vom sanften Abus-Riesen.

Husch husch ins Körbchen: Während sich Herrchen und Frauchen vorne abstrampeln, genießt dieser weiße Schäferhund lieber die schöne Aussicht aus seinem Anhänger heraus.

KCNC zeigt auf der Eurobike eine 12fach-Kassette für Sram XD-Freiläufe mit 9-52 Zähnen. Über Preis und Verfügbarkeit konnte man auf der Eurobike noch nichts sagen, aber die Nachrüstkassette wird wohl irgendwann 2019 auf dem Markt kommen. Die Kassette wiegt 327 Gramm.

Enduro-Biker aufgepasst: Maxxis bringt eine neue Karkassen-Kunstruktion. Reifen mit der neuen EXO+-Karkasse sind 150 Gramm leichter als die schweren Double Down Reifen und pannensicherer als normale Exo-Karkassen. Vorerst wird es die neue Technologie nur beim Minion DHR/DHF und Recon geben.

Tioga zeigt seinen legendären Spyder-Sattel erstmals mit einem Kunststoff-Überzug. Der neue Sattel heißt jetzt Undercover und soll mit seiner netzartigen Unterkonstruktion für extra viel Komfort beim Biken sorgen. Das Topmodell mit Carbon-Gestell soll 150 Gramm wiegen und kostet 190 Euro.  

Oakley zeigt erstmals einen MTB-Helm. Der Oakley DRT 5 hat eine integrierte Brillenhalterung, wiegt zirka 400 Gramm und soll um die 200 Euro kosten. Wer den Helm unbedingt will, muss sich noch bis März 2019 gedulden, denn erst dann wird er in den Läden erhältlich sein.

Downhill-Star Greg Minnaar kuriert gerade noch einen gebrochenen Ellbogen aus. Anstatt zu Biken gibt er Interviews und Autogramme am Oakley-Stand. In zwei bis drei Wochen will er aber wieder fit sein. Spätestens zur Downhill-Weltmeisterschaft ist wieder mit ihm zu rechnen.

Die Sicherheitsexperten von Ortema haben sich mit dem Ortho-Max Light Rückenprotektor einen Eurobike-Award gesichert. Der Schoner erfüllt die Schutzklasse 1, verfügt über eine Durchschlagschutz und soll sich durch ihr atmungsaktives Material sehr angenehm tragen. Die Weste ist in sieben Größen erhältlich.

Luck Shoes aus Spanien hat ein spitzen Angebot für Individualisten: das Topmodell Galaxy mit Carbon-Sohle und zwei Boa-Verschlüssen lässt sich komplett nach eigenen Wünschen gestalten. Das Gesicht der Freundin, die einem dann quasi zu Füßen liegt oder vielleicht ein paar hartnäckige Dreckspritzer? Der Kreativität sind laut Hersteller kaum Grenzen gesetzt. Der Preis für das Paar liegt bei 300 Euro. Infos gibt es heir:  luck-bike.es

Seit Jahren schon versuchen die Experten von MIPS biken sicherer zu machen. Hierfür integrieren sie eine zusätzliche Schale in den Helm, die sich frei bewegen kann und schädliche Rotationskräfte abfangen soll. Das System verbauen mittlerweile unzählige Hersteller in ihren Helmen. Die neueste Evolutionsstufe wird nun mit dem Verstellsystem des Helms gekoppelt und lässt sich per Boa-Drehrädchen verstellen. Damit sollen MIPS-Helme noch besser und sicherer am Kopf sitzen.

Bei Funkier gibt's die anziehbare Einkaufstüte. Die so genannte Warehouse Bib ist an den Seiten und am Rücken mit allerhand Täschchen ausgestattet. So können wahlweise Trinkblase, Gels, Riegel oder Flckzeug oder eben die Wochenend-Einkäufe in der Hose verstaut werden.

Dass Komperdell klasse Bike-Protektoren herstellt, hat der letzte Test im Freeride-Magazin ja schon bewiesen. Wie gut die österreichischen Protektoren wirklich schützen soll ein Testapparat am Stand verdeutlichen. Ein Amboss, im Bild gelb-schwarz, drischt mit 600 Kilo auf den Rücken des Dummies ein. Es knallt wie ein Silvester-Kracher, doch der Dummy bleibt unbeeindruckt stehen. Trotzdem möchte man auch mit Schoner nur ungern an seiner Stelle stehen.

Möge die Macht beim nächsten Double mit dir sein! Alpina bringt ein neues Kinderhelm-Modell auf den Markt. Die schicken Grafiken zeigen entweder eine Horde Tie Fighter oder den bekannten Star-Wars-Schriftzug auf imperialem, matt-schwarzem Hintergrund.

Mit Arc 8 betritt eine ganz neue Bike-Marke die Bühne. Der Entwickler hinter dem 2,1 Kilo leichten Carbon-Rahmen (Gewicht inklusive Dämpfer) ist Jonas Müller. Der hatte zuvor schon bei BMC, Santa Cruz und DT Swiss seine Finger im Spiel. Das schicke 29er Trailbike bietet 120 Millimeter Federweg am Heck, einen 67er Lenkwinkel und wird für 1799 Euro als Rahmenset erhältlich sein. Es wird auch ein Komplettrad mit SLX/XT Mix und Cane Creek Federelementen geben, das dann 4499 Euro kosten soll. 

Am Trickstuff-Stand ist unser Blick an Sabine Spitz Rennfeile hängen geblieben. Der Rahmen von Wiawis ist mit allerhand Leichtem von Tune, Schmolke und natürlich Trickstuff gespickt. So gepimpt kommt der Carbonflitzer auf gerade mal 7,9 Kilo. Kein Wunder, dass die Grand Dame des Bike-Rennsports noch immer so flott auf Stollen unterwegs ist.

Acros hat seinem XC-Laufradsatz neue Felgen von Duke spendiert. Die Lucky Jack Felgen unterscheiden sich in ihrem Aufbau an Vorder- und Hinterrad. Während vorne eine breitere  (28mm) und höhere Bauweise für Steifigkeit und Grip sorgen soll, wurde die 25 Millimeter breite, hintere Felge für bessere Haltbarkeit verstärkt. Der 29-Zoll-Laufradsatz wiegt in der Boost-Konfiguration gerade mal 1255 Gramm, bei einem moderaten Preis von 1399 Euro. 

Mit der Sommerrodel-Edition von Hillstrike kommt Schwung in die Offseason von März bis November. Es ist sogar eine eigene Rennserie geplant. Auch das Olympische Komitee hat bereits Interesse bekundet.

1x12 war gestern. Jetzt bringt der spanische Hersteller Rotor eine hydraulische 1x13-Schaltung mit einer 10-52 Kassette. Das System soll noch leichter als eine Sram-Eagle-XX1 werden.  

Mit dem neuen Prepstand X bringt Topeak einen universellen Montageständer, dessen Befestigung besonders schonend zu empfindlichen Carbon-Rahmen ist. Das Teil kostet 289 Euro und für ist für Bikes bis 18 Kilo freigegeben.

Nach dem Kombi-Pedal Tatze Two Face ( wir berichteten ) hat uns Tatze-Gründer Armin Hofreiter auf der Eurobike 2018 den Prototypen seines nächsten Projekts gezeigt. Unter dem Arbeitstitel McFly ensteht ein reines Klickpedal für Racer, Trail- und Enduro-Fahrer. Wichtigste Details: asymetrische, große Standfläche mit abgesenkter Mitte und vier Pins optional. Zielgewicht mit Titanachse unter 320 Gramm (um 200 Euro) und mit Stahlachse 365 (um 140 Euro).

Immer wieder spannend: Für 'nen Zehner kann sich bei Acros jeder eine schöne Steuersatzkappe mit verschiedenen Motiven und Wunschtext lasern lassen. Hier die Bikepacking-Variante, allerdings ohne viel Text. Dem Autor reicht der Blick ins Feuer. Schade eigentlich, dass der Laser nur wenige Sekunden für eine Kappe braucht.

Nochmal Acros: Auch hier wird behauptet, den besten Kaffee der Messe zu brühen. Der Espresso gehört einfach zur Messe wie der Reifen zum Fahrrad. Lecker war er auf jeden Fall. Noch stilechter wäre es nur mit echter Tasse gewesen.

Hier die neue Mini-Leuchte von Knog. Die hat gerade einen Eurobike-Award gewonnen und sieht nicht nur aus wie ein USB-Stick, sie wird auch so aufgeladen. Ein Magnet soll die Lampe in der Halterung festhalten.

Immernoch die alten Muster. Dieses Kürzel auf der Promo-Karre eines Rollkoffer- und Taschenherstellers steht für die Zahl und die geometrische Anordnung der Zylinder des flunder-flachen Benzinmotor-Monsters. Das wurde übrigens extra für den Deutschland-Vertriebschef auf 780 PS gepimpt...

Der Waaahnsinnn! High-Tech und Simples, Skurriles und Nüchternes, Kosten-Nutzen und Leidenschaft – die Eurobike 2018 hatte einfach alles zu bieten. Nur bei einer Frage könnten sich einem sprichwörtlich die Haare aufstellen: "Was gibt es denn eigentlich noch nicht?"

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