Specialized S-Works Epic FSR Carbon Di2 29 Specialized S-Works Epic FSR Carbon Di2 29

Die teuersten Mountainbikes der Welt 2016

Top 10: Die teuersten Mountainbikes der Welt

Theresa Stanglmair am 11.09.2015

Was die 70-Meter-Yacht für den Oligarchen und der Porsche für den Manager, sind diese Bikes für die sportlichen Extremtypen. Wir zeigen Ihnen die zehn teuersten Mountainbikes der Welt.

Rocky Mountain, Specialized, Cannondale: Wer sich ein teures Bike zulegen möchte, ist hier genau richtig. Doch mit den Preisen, die Sie hier erwarten, hätte wohl niemand gerechnet. Schuld daran ist die Währungskrise. Der Euro ist so schwach wie noch nie - der Dollar dagegen besonders stark. Bereits im März diesen Jahres berichteten wir von einer Preiserhöhung von fünf bis zehn Prozent. Für das Jahr 2016 wird jetzt ein neuer Rekord erwartet: 12 bis 15 Prozent teurer sollen Mountainbikes werden. Wir zeigen Ihnen die kostspieligsten Mountainbikes, die es 2016 auf dem Markt geben wird. Mit diesen Modellen wird das Biken zum Luxus-Sport.

Fotostrecke: Die 10 teuersten Mountainbikes der Welt

Rocky Mountain Maiden Unlimited

Rocky Mountain Maiden Unlimited: 13000 Euro

 

Endlich ist es so weit: Vier Jahre hat Rocky Mountain gebraucht, um das neue Maiden zu entwickeln. In diesem neuen Downhill-Bike steckt modernste Technologie. Das Maiden mit seinem Vollcarbon-Rahmen gibt’s mit 26 oder 27,5 Zoll großen Laufrädern zu kaufen. Mit dem RIDE-4 System kann der Biker die Fahrwerksgeometrie exakt an seine eigenen Anforderungen anpassen. Neben hochwertigen Komponenten hat das Bike außerdem 200 Millimeter Federweg vorne und hinten. Für 13000 Euro ist das Maiden Unlimited der Spitzenreiter unter den Downhill-Bikes und landet in unserem Ranking auf Platz eins der teuersten Bikes der Welt.

 

Rocky Mountain Thunderbolt 799 MSL

Rocky Mountain Thunderbolt 799 MSL: 12000 Euro

 

Schon sein Vorgänger zählte zu den teuersten Bikes der Welt – ja es galt im Jahr 2015 sogar als das kostspieligste Rocky Mountain aller Zeiten. Auch das neue Modell hat wieder einiges zu bieten: Das vollgefederte All Mountain hat jeweils 120 Millimeter Federweg und sein Carbonrahmen bringt dank Smoothwall-Technologie leichte 2350 Gramm auf die Waage. Shimanos XTR-Di2-Schaltung treibt den Preis wohl nochmal in die Höhe, wodurch das Rocky Mountain Thunderbolt auf einen stolzen Preis von 12000 Euro kommt.

 

Scott Spark 700 Ultimate

Scott Spark 700 Ultimate: 11999 Euro

 

Auch Scott arbeitet mit einem der derzeit leichtesten Materialien: Durch seinen HMX-Carbonrahmen bringt das vollgefederte Spark 700 Ultimate nur 10,3 Kilo auf die Waage. Mit seiner optimierten 27,5-Zoll-Geometrie und 120 Millimeter Federweg hat das vielseitig einsetzbare Bike einige Vorteile: vom verbesserten Überrollverhalten bis hin zur optimierten Traktion. Beim Spark 700 Ultimate wurden außerdem, wie bereits 2015, Shimanos elektronische Di2-Schaltung zusammen mit dem elektronischen Fahrwerk von Fox integriert. Die neue eNude-Heckfederung erlaubt eine elektronische Moduswahl und durch die weiterentwickelte TwinLoc-Elektronik wird schnelles Umschalten zwischen drei Modi möglich. Dieses Maximum an Technik führt zu einem stolzen Preis von 11900 Euro. Das Vorgänger-Modell lag übrigens bei 9799 Euro.

 

BMC Fourstroke 01 XTR Di2

BMC Fourstroke 01 XTR Di2: 11499 Euro

 

Das BMC Fourstroke ist ein richtiges Wettkampfgerät: 29er-Laufräder, die 29er-Rahmengeometrie, die APS-Federung und eine hohe Rahmensteifigkeit verleihen dem Fully Stabilität, Sicherheit und Schnelligkeit. Der leichte Carbonrahmen macht das BMC Fourstroke zu einer echten Rennmaschine. An neuester Technik fehlt es diesem Bike auch nicht: Die elektronische Shimano XTR Di2 mit 2x11-Antrieb sorgt für nahtlose Schaltvorgänge und ideal abgestufte Übersetzungen. Das Fourstroke ist übrigens eines der wenigen Bikes, das auf Weltcup-Level eingesetzt wird – und das erfolgreich!

 

Specialized S-Works Epic FSR Carbon Di2 29

Specialized S-Works Epic FSR Carbon Di2: 10999 Euro

 

Das Ziel von Specialized war es, mit dem S-Works Epic das schnellste Cross-Country-Mountainbike der Welt zu entwickeln. Dazu trägt die elektronische XTR-Di2-Schaltung von Shimano mit einem 2x11-Antrieb bei. Hohe Schaltgeschwindigkeit und einfache Bedienung sind damit garantiert. Beim Vorgängermodell des S-Works Epic musste übrigens noch mechanisch geschaltet werden. Hauptrahmen und Hinterbau bestehen beim 2016er-Modell aus Carbon. Seine 29er-Geometrie sorgt zudem für ein top Handling. Vorne federt wie üblich die Rock Shox RS-1 Upside-Down-Gabel mit 100 Millimeter Federweg. Durch deren Brain-System ist eine optimale Kontrolle in Kurven oder holprigem Terrain möglich. Denn: Das Brain denkt mit und kann zwischen unebenem und glattem Untergrund unterscheiden. Auch dadurch klettert der Preis auf satte 10999 Euro.

 

Cannondale Habit Hi-Mod Black Inc.

Cannondale Habit Hi-Mod Black Inc.: 10999 Euro

 

"Wenn du nach einem Bike suchst, das alles kann, dann nimm ein Habit", lautet es im Hause Cannondale. Das Habit Hi-Mod Black Inc. ist dabei das Nonplusultra, was auch unschwer an seinem stolzen Preis von 10999 Euro zu erkennen ist. Durch seine optimale Kombination aus 120 Millimeter Federweg vorne und hinten, einer abgestimmten Trail-Geometrie und der hochwertigen Ausstattung ist das Habit verspielt, agil und sehr leistungsfähig in jedem Gelände. Geschaltet wird, wie bei den meisten Top-Modellen in dieser Liga, mit der elektronischen XTR Di2 von Shimano. Zu kaufen gibt’s das Fully nur mit 27,5 Zoll großen Laufrädern. 

Cannondale F-Si Carbon Black Inc.

Cannondale F-Si Carbon Black Inc.: 10999 Euro

 

Ein Hardtail für knapp 11000 Euro? Da staunt man nicht schlecht. Zustande kommt dieser stolze Preis des F-Si durch hochwertige Komponenten. Die neueste Technologie kommt dabei zum Einsatz: Geschaltet wird zum Beispiel mit der elektronischen Shimano XTR Di2. Um für jeden Typ die bestmögliche Rahmengröße zu erreichen, gibt’s das Carbon-Bike mit 27,5 Zoll großen Laufrädern in Größe S und mit 29 Zoll großen Laufrädern in den Größen M bis XL. Ein Lenkwinkel von 69,25 Grad sorgt für hohe Stabilität bei ruppigen oder schnellen Abfahrten. Luxus pur: eines der leichtesten und schnellsten Racebikes, das seinen Platz fünf der teuersten Bikes der Welt absolut verdient hat.

 

Corratec Inside Link Carbon 10 HZ XTR Di2

Corratec InsideLink Carbon 10 HZ XTR Di2: 10499 Euro

 

Stolze 10499 Euro kostet das neue Corratec-Modell InsideLink Carbon. Und da steckt auch einiges drin: Das Inside Link Konzept wurde mit dem 10Hz-Dämpfungssystem weiterentwickelt. Eine rasante Kombination: Die Kinematik des InsideLink bringt den Fahrer besonders schnell bergauf, während die Dämpfungstechnologie dagegen für anspruchsvollere Passagen bergab gedacht ist. Damit wurden die Vorteile eines Hardtails mit denen eines Fullys gepaart. Corratec beansprucht für dieses Bike den Titel "schnellstes Fully der Welt". Die Rennmaschine mit 27,5 Zoll großen Laufrädern besteht außerdem aus einem Carbon EPS Monocoque-Rahmen. Dieser soll leichter und stabiler als normale Fertigungsmethoden sein. Geschaltet wird außerdem mit der elektronischen Shimano XTR Di2.

 

Rocky Mountain Altitude 799 MSL

Rocky Mountain Altitude 799 MSL: 10000 Euro

 

Das bekannte Enduro von Rocky Mountain bringt mit seinem Smoothwall-Carbonrahmen leichte 2380 Gramm auf die Waage. 2016 wird bei diesem Modell eine neue Wippe eingebaut, die durch ihre optimierte Formgebung und dem BC2-Lager um 15 Prozent verwindungssteifer ist. Das Altitude 799 MSL gibt’s nur mit 27,5 Zoll großen Laufrädern zu kaufen. Der Federweg bei diesem Fully liegt, wie bisher, bei 160 Millimetern vorne und 150 Millimetern hinten. Geschaltet wird bei diesem Bike im Gegensatz zu seinen Mitstreitern noch mechanisch mit Shimanos Hightech-Gruppe XTR. Die Elffach-Kassette erlaubt feine Gangabstufungen und spart außerdem noch einiges an Gewicht. Der Preis: fünfstellig.

 

Specialized S-Works Camber FSR Carbon 29

Specialized S-Works Camber FSR Carbon: 9999 Euro

 

Der Fahrspaß steht beim 9999 Euro teuren Camber im Vordergrund: Die Rock Shox RS-1 Upside-Down-Gabel mit 120 Millimetern ist extrem sensibel und steif. Das ermöglicht besonders hohe Kontrolle in Kurven und holprigem Terrain. Der Dämpfer besitzt außerdem ein Brain-System, welches zwischen glattem und holprigem Untergrund unterscheidet. Das Fahrwerk ist somit sowohl bergauf als auch bergab absolut effizient. Der Rahmen des S-Works Camber FSR Carbon besteht aus Fact 11m Carbon, was ihn extrem leicht macht. Geschaltet wird mit der Sram XX1 mit 1x11-Antrieb – einfache Bedienung aber begrenzte Bandbreite. Für 9999 Euro bekommt man hier ein stylisches Trail-Bike, das auch Marathon-tauglich ist.

 

Diese fünf Bikes haben unsere Top 10-Liste knapp verfehlt:

  • BMC Teamelite XTR Di2 für 9999 Euro
  • Merida Ninety-Six 9000-E für 9999 Euro
  • Specialized S-Works Stumpjumper HT Carbon Di2 für 9799 Euro
  • Rotwild GTS inspired by AMG (Limited Edition) für 9990 Euro
  • Rocky Mountain Instinct 999 MSL für 9900 Euro

Haibike Xduro FullSeven Carbon ULTIMATE: 14999 Euro

Das teuerste Bike für 2016 liefert mehr als alle anderen in dieser Auflistung – nämlich einen E-Antrieb. Das ist, wie der Preis von 14999 Euro, nicht jedermanns Sache, daher läuft das Xduro außer Konkurrenz. Das E-Fully bringt mit seinem Vollcarbon-Rahmen nur 17,2 Kilo auf die Waage, was in dieser Kategorie eine Seltenheit ist. Auch bei den verbauten Komponenten staunt man nicht schlecht: Geschaltet wird mit der elektronischen Shimano XTR Di2, gebremst mit den hydraulischen Scheibenbremsen Magura MT 8. Mit der Rock Shox SID XX WorldCup mit 120 Millimeter Federweg wurde eine extrem leichte Renngabel eingebaut. Der 36 Volt Bosch Performance-Mittelmotor mit 250 Watt wurde speziell für die Bedürfnisse von E-MTBs entwickelt. Der Akku verfügt über 500 Wattstunden. Fahrspaß pur für stolze 14999 Euro!
 

Haibike Xduro FullSeven Carbon Ultimate

Das Haibike Xduro FullSeven Carbon Ultimate ist mit 14999 Euro das teuerste Bike der Welt 2016.

Theresa Stanglmair am 11.09.2015