Rotwild baut Modellpalette der 29er-Fullys aus Rotwild baut Modellpalette der 29er-Fullys aus Rotwild baut Modellpalette der 29er-Fullys aus

Rotwild baut Modellpalette der 29er-Fullys aus

  • Stefan Loibl
 • Publiziert vor 9 Jahren

Rotwild glaubt fest an den Siegeszug der großen Laufräder: Mit zwei neuen Fullys und einem Race-Hardtail hat der deutsche Premium-Hersteller eine breite 29er-Phalanx.

So rigoros wie im hauseigenen Cross Country-Sektor – wo komplett auf 26-Zöller verzichtet wird – zieht es Rotwild nicht durch die komplette Palette. Das wird 26-Zoll-Verfechter beruhigen. Im Race-Bereich beispielsweise werden die 26-Zoll-Modelle „R.R2“ als Hardtail und Fully genauso weiterlaufen wie im Vorjahr. Bewährtes Material, wie Nachwuchsrennfahrer Lukas Baum mit seinem DM-Titel bewiesen hat.

Stefan Loibl Vom 29er-Hardtail gibt es drei Modelle ab 3000 Euro.

Viele News gibt es dagegen aus dem 29er-Lager: Parallel zu den Race-26ern wird es beide Bikes auch mit den großen Laufrädern geben. Das Race-Hardtail kommt dabei mit 1,5 Zoll Steuersatz im Kohlefaser-Chassis. Ein BB92 Pressfit-Lager sorgt für viel Steifigkeit im Tretlager, Shimanos Direct Mount-Schaltwerk für präzises Schalten. Gewichte sind uns leider noch keine bekannt. Wie immer wird es drei Ausstattungsvarianten geben: von 3000 bis 5800 Euro, von SLX bis XTR.

Stefan Loibl Mit 115 Millimetern am Heck steht Racern am R.R29 etwas mehr Hub als in der Regel zur Verfügung.

R.C1 29: Die 29er-Tourer mit 115 oder 130 Millimetern

Sein Race-29er stattet Rotwild hinten mit 115 Millimeter Hub aus. Eine extrem steile Anlenkung der Wippe soll den Dämpfer frei von Antriebseinflüssen machen. Nadellager sorgen für die nötige Sensibilität. Dazu eine 100-Millimeter-Forke von Fox, je nach Modell von Evolution bis Factory mit Kashima. Auch hier kommt der Direct Mount-Standard von Shimano zum Einsatz. Preis: 3200 Euro fürs Rahmenkit und bis 7200 Euro fürs Topmodell.

Stefan Loibl Die steile Anlenkung der Wippe soll Antriebseinflüsse verhindern.

Auch das 29er-All Mountain, das erst vor kurzem bei uns im Test war, hat Rotwild komplett überarbeitet. Das „R.C1 29“ bietet jetzt am Heck 130 Millimeter Hub. Rotwild kombiniert es mit einer 120er-Gabel. Der neue Rahmen aus 6066er-Aluminium soll nochmal leichter sein. Für große Fahrer bietet Rotwild diesen Rahmen auch in XL an. Die drei Modelle des 29er-All Mountains liegen bei 3000 bis 4000 Euro.

R.E1 650B: Moderner Enduro-Racer auf 27,5 Zoll

Stefan Loibl Die 34er-Gabel von Fox spart Gewicht im Vergleich zur 36er.

Für die wachsende Gemeinde an sportlichen Enduro-Fahrern bietet Rotwild mit dem „R.E1 650B“ eine passende Antwort. Bei dem 650B-Modell des Enduro richtet sich die komplette Ausstattung an den ambitionierten Racer. 160 Millimeter aus Foxs Factory-Reihe an Gabel und Hinterbau sorgen für die Basis. Eine E13-Kettenführung und die neuen E13-Laufräder für robustes Schalten und Rollen. Das Enduro-Racebike wird es nur in einer Ausführung für 5000 Euro geben, das Rahmenkit für 2300 Euro.

Stefan Loibl Das 650B-Enduro mit angepasster Ausstattung richtet sich an ambitionierte Racer.


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Themen: 27.5 Zoll29er all mountain29 ZollEnduroR.R2Rotwild


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