• YT Capra AL: Die Capra-Baureihe soll so gut klettern können, wie sie abfährt – wie die Namensvetter-Bergziege. Neu ist das Modell AL mit Alu-Fahrwerk, das ab September ab 2599 Euro online verkauft wird.
  • Bergamont En-Core: Die neue Enduro-Plattform ersetzt das Bergamont Threesome EX. Bei der Konstruktion handelt es sich um einen abgestützten Eingelenker, der am Heck über 165 Millimeter Federweg verfügt und für Gabeln mit 160 oder 170 Millimetern Hub ausgelegt ist. Drei Modelle werden vom Bergamont En-Core angeboten, in vier Rahmengrößen. Die Preise liegen zwischen 3000 und 4500 Euro.
  • Canyon Strive CF 9.0: Mehr Aufsehen erregt hat vergangene Saison kein anderes Enduro. Das Strive mit der innovativen Shape­shifter-Fahrwerks- und Geometrieverstellung hat schnell Fans gefunden – die Verfügbarkeit des Bikes war jedoch bis Mitte 2015 schwierig. Ab sofort geht das Enduro-Racebike quasi in seine erste richtige Saison.
  • Centurion Trailbanger EXC: Komplett neu und außergewöhnlich – EXC steht für exceptional. Centurion verabschiedet sich beim Trailbanger vom wenig antriebsneutralen VPP-Hinterbau, bietet 170 Millimeter vorne und 165 hinten. Der Alu-Rahmen bleibt in Rahmengröße 43 knapp unter drei Kilo. Drei Modelle sind geplant, im Bild das mittlere für etwas unter 4000 Euro.
  • Corratec Inside Link 175: Das Rosenheimer Familienunternehmen stand bisher für Cross-Country-Rennsport und Touren-Bikes. Das Inside Link 175 ist daher ein großer Schritt, neue Zielgruppen zu erschließen. Das antriebsneutrale Fahrwerk besitzt 160 Millimeter Federweg, 15 Millimeter packt das 10Hz-Elastomer am Hinterbau noch obendrauf. Zwei Modelle sind geplant.
  • Cube Stereo 160 C68: Die C68-Fasertechnologie, die in dieser Saison beim Elite-Hardtail zum Einsatz kam, überträgt Cube aufs Stereo 160. Mit einem Faseranteil von 68 Prozent und einem minimierten Harzanteil reduziert diese Fertigungstechnologie das Gewicht. Leicht zu erkennen ist C68 an den großflächigen Kohlefaserrauten am Rahmen. Beim Stereo 160 in 27,5 Zoll wiegt das Fahrwerk nur 2150 Gramm inklusive Dämpfer. Im Rahmen lassen sich Dämpfer mit Ausgleichsbehälter problemlos fahren – wie der Fox Float X. Im Bild die Stereo-160-C68-Version des Cube Action Teams. Mit Shimano XTR, Fox 36 und Fox-Float-X-Dämpfer soll es nur 12,5 Kilo wiegen und jenseits der 6000 Euro kosten. Darunter wird es Modelle mit C62-Rahmen geben, die preiswerter und nur einen Tick schwerer sind.
  • Focus SAM Carbon: Platz eins bis drei bei der Enduro-DM: Einen besseren Start fürs SAM mit dem neuen Carbon-Rahmen gibt es nicht. Das Kohlefaserfahrwerk (2,4 Kilo o. Dämpfer) spart gegenüber der Alu-Version gut ein halbes Kilo Gewicht. In der abgebildeten 6000 Euro teuren Top-Version SAM TT (für Trail Team) soll das Bike 12,8 Kilo wiegen. Schon ab August im Handel.
  • Ghost FR AMR: Bei Enduro-Rennen die erste Wahl von Marcus Klausmann. Das FR AMR ist das Bike der neuen AMR-Plattform mit dem meisten Federweg. 160 Millimeter Federweg, zwei Modelle mit Carbon-Hauptrahmen und zwei Alu-Versionen wird es 2016 geben.
  • LIV Intrigue SX: Frauen-Bikes heißen bei Giant Liv. Das neue Intrigue mit dem Zusatz SX verspricht mehr Potenzial bergab. Beim SX kommt eine 160-Millimeter-Rock-Shox-Pike-Gabel zum Einsatz, wodurch sich der Lenkwinkel im Vergleich zum Intrigue von 68 auf 67 Grad verändert. Neben der längeren Gabel wurde auch das Cockpit optimiert: kürzerer Vorbau sowie breiterer Lenker.
  • Santa Cruz Nomad: Erstaunlich, wie häufig man das Nomad in freier Wildbahn entdeckt. Es hat eine große Fan-Gemeinde – trotz des hohen Preises. Für 2016 stehen neue Farben zur Wahl. Schwarz und grün.
  • Votec VE: Das VE knüpft an die lange Enduro-Tradition der Marke an. Die Federwegs- und Geometrieverstellung mittels Flip-Chip ermöglicht, das Bike am Heck mit 160–170 mm und mit einer 160–180er-Gabel zu fahren. Der Rahmen setzt konsequent auf Einfach-Antriebe. Drei Versionen stehen im Web-Shop zu Preisen von 2999 und 3999 Euro – wie üblich mit einer durchdachten, hochwertigen Ausstattung.