• Stöckli Morion RSC 975: Stöckli feiert die große Laufrad-Hochzeit. Beim 9,8 Kilo leichten Morion RSC 975 (6499 Euro) verheiraten die Schweizer ein 29er-Vorderrad mit 27,5 Zoll am Heck – laut der Entwickler werden hier die Vorteile beider Größen vereint: Das Vorderrad rollt besser ab, das Hinterrad beschleunigt leichter und ermöglicht eine effiziente Hinterbau-Kinematik. Produkt-Manager Thomas Steger verspricht: "Das Bike ist eine Rakete!" Wir fragen uns: Muss man jetzt zwei verschiedene Ersatzschläuche einstecken?
  • Radon Skeen 100 29: Marathon-Racer können aufatmen: Das neue 100-Millimeter-Twentyniner Skeen schließt eine Lücke in der Palette des Versenders. Es übernimmt die Gene des Vorgängers im 26-Zoll-Format, die da wären: sportlich straffes Fahrwerk, Lenker-Fernbedienung, günstige Preise von 1999 bis 2999 Euro. Vorerst nur mit Alu-Rahmen und Carbon-Wippe. Man lehnt sich sicher nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man mutmaßt: Voll-Carbon folgt.
  • Scott Spark 700 Di2: Der feuchte Traum all jener, die ihr Essen wiegen, den Ruhepuls messen und ohne Wattmessung nicht trainieren können: Das 2015er-Top-Modell des Spark protzt mit Shimanos XTR DI2, cooler Stealth-Optik und dem bekannt erstklassigen Handling. Weiterhin gibt es das Spark auch in 29 Zoll (900er-Serie), dann jedoch mit 100 statt 120 Millimetern Federweg.
  • GT Helion Carbon Pro: GT-Fans mit Faible für vortriebsstarke Sportfahrwerke bediente bislang das Zaskar 100 29. An seine Stelle tritt jetzt das Helion in 27,5 Zoll mit 110 Millimetern Federweg, komplett neuem Carbon-Rahmen und effizienter Kinematik. Die Handling-orientierte Geometrie mit 74 cm breitem Lenker erfreut Fahrer, die bergab mehr verlangen. 3799 Euro.
  • KTM Scarp 100: Voll-Carbon für weniger Geld – das ist die wichtigste Nachricht beim überarbeiteten Marathon-Fully Scarp 100. Ab dem Modell Master für 3699 Euro bietet KTM nun den hochwertigsten Kohlefaser-Rahmen an. Dieser ist vorbereitet für die neuen Schaltungsstandards (Stichwort XTR DI2, Side-Swing-Umwerfer) und auch das elektronische Fox-ICD-Fahrwerk. Je nach Schaltgruppe besitzt der Rahmen eine Umwerferbefestigung oder eben nicht. 18 Modelle stehen im Programm, das Master kommt mit 2- oder 3fach-Shimano-XT-Gruppe.
  • Ghost AMR LC 29: Bei Ghost muss man sich an veränderte Modellbezeichnungen gewöhnen. Bislang stand der Zusatz "Lector" fürs Carbon-Modell, jetzt fasst dies das Kürzel LC zusammen. Es steht für Light Carbon. Während sich unter dem Label AMR eine ganze Modellreihe mit 26 Zoll, 29 Zoll und drei verschiedenen Federwegen versammelte, steht AMR jetzt immer für 29 Zoll. Den Marathon-Bereich deckt das AMR LC ab. Am Carbon-Hauptrahmen mit Carbon-Wippe und Alu-Hinterbau ändert sich nichts. Statt der 110er-Gabel steckt für die Saison 2015 immer eine 100er im Steuerrohr, dazu gibt es eine X12-Steckachse hinten. Beim abgebildeten Top-Modell AMR 10 LC E:i regelt das elektronische Fahrwerk den Fahrzustand. Geschaltet wird mit Sram-XX1-Gruppe, das Gewicht soll bei 10,7 Kilo liegen (5999 Euro). Wer mehr Federweg sucht, findet ihn beim AMR LT mit 130er-Gabel und 120 Millimetern Federweg am Heck. Auch diese Modelle sind mit Carbon-Rahmen und dem Zusatz LC verfügbar.
  • Lapierre X-Control: Die Neuauflage des preisgünstigen 100-Millimeter-Fullys bekommt einen komplett überarbeiteten Rohrsatz aus Supreme-6-Aluminium, behält aber den Dual-Link-Hinterbau (VPP). Vorne federt eine Rock Shox Recon Gold mit 120 Millimetern Hub. Der Lenkwinkel wurde gegenüber dem Vorgänger um 1,5 auf jetzt 68 Grad abgeflacht. Der Rahmen soll steifer geworden sein und mehr Reifenfreiheit besitzen. Der Rahmen ist sowohl für eine Teleskop-Stütze mit interner Zugführung, als auch für das elektronische E:i-Fahrwerk vorbereitet. In 27,5 und 29 Zoll erhältlich.
  • Rotwild R.R2 FS Team Replica: Hier kommt der heißeste Feuerstuhl, den Rotwild je für die Rennstrecken der Welt produziert hat. Angelehnt an Donnervögel mit vier Rädern aus dem Hause des Team-Sponsors AMG besitzt das Team Replica einen um zehn Prozent leichteren Rahmen und Luxus pur beim Spec. Der Preis ist noch offen, dürfte aber exorbitant sein.
  • Silverback Superbike Concept 1.0: Ziel beim SC 1.0 war, eine leichte, steife Rennmaschine zu entwickeln. Sitz- und Kettenstreben des Carbon-Fahrwerks bestehen daher aus einer Einheit und lenken das Federbein über eine steife Wippe an. Bei der Kinematik-Berechnung wurde auf höchste Effizienz geachtet. Rennfahrer wollen schließlich kein Watt verschenken.
  • Specialized Era: Damit sprinten Frauen aufs Podium: Um dabei auch den kleinsten Racerinnen genügend Komfort zu bieten, wurde die Kinematik am Hinterbau komplett überarbeitet. Mit einem längeren Umlenkhebel und speziell angepasstem Brain-System soll der Dämpfer auch bei geringem Gewicht sensibel ansprechen. Die sehr niedrige Überstandshöhe gibt viel Sicherheit in technischem Gelände. Ausreichend Platz für einen Flaschenhalter bleibt dennoch. In Größe S bietet das Era statt 100 lediglich 90 Millimeter Federweg, damit soll auch beim kleinsten Rahmen eine tiefe Front realisiert werden.