• Cannondale F-Si: Der 960 Gramm leichte Kohlefaser-Rahmen des neuen F-Si-Race-Hardtails wurde von den Cannondale-Entwicklern perfekt auf die hauseigenen Teile wie Lefty-Gabel, OPI-Vorbaueinheit und Hollowgramm-Kurbel zugeschnitten. Drei 29er-Baustellen standen dabei im Fokus: erstens: das typische, etwas träge Handling. Zweitens: die konstruktionsbedingt weicheren Laufräder. Und drittens: die langen Kettenstreben, die es bisher schwer machten, ein 29er aufs Hinterrad zu lupfen. Derlei Schwachstellen hat das F-Si nicht. Außerdem wurde der Lefty eine neue Kartusche verpasst und der Klemmbereich verringert. Speziell kleine Fahrer freut das, denn die Front wird dadurch bei den Größen S und M um 37 Millimeter tiefer.
  • Haibike Freed: Seltsamer Name, denken Sie vielleicht. Freed passt aber gut zu Heet, Sleek und Greed, den anderen High-end-Bikes aus der Haibike-Familie. Dahinter steckt eine Rennmaschine, die durch schnittiges Rahmen-Design begeistert. Das Carbon-Geflecht soll unter 1100 Gramm wiegen. Preise: zwischen 2800 und 7000 Euro.
  • Cube Elite C68: Sehr schick und super leicht noch dazu. Vorhang auf für die Speerspitze der Cube-Hardtails, das Elite C68. Hier haben nicht nur die Produkt-Designer ganze Arbeit geleistet, sondern auch die Rahmenentwickler, denn der 29er-Rahmen soll nur 959 Gramm wiegen. Vom Elite mit dem Zusatz C68 sind vier Modelle geplant.
  • Stöckli Beryll RSC: Auch Stöckli will mit seinem Rahmen die Ein-Kilo-Marke geknackt haben. Neu am Bike sind die Steckachsen vorne und hinten, was die Systemsteifigkeit erhöhen soll. Weil Fahrkomfort auch hartgesottene Worldcup-Racer tangiert, sorgen ein durchdachter Kohlefaser-Lagenaufbau der Sitzstreben sowie eine schlanke Stütze für eine gewisse Dämpfung. Das Top-Modell RSC mit Zweifach-XTR-Schaltung kostet 5799 Euro. Das günstigste der sechs Beryll-Modelle starten schon ab 999 Euro. Die Schweizer Marke baut derzeit in Deutschland ein Händlernetz auf.
  • Bergamont Roxtar: Noch befindet sich das Roxtar im Prototypen-Status. Pünktlich zur Messe soll der neueste Race-Spross mit seinem kantigen Carbon-Rahmen aber ausfahrfertig sein. Mit geringer Überstandshöhe, Rahmen bis Größe XS und 27,5-Zoll-Laufrädern will Bergamont vor allem auch kleineren Fahrern ein renntaugliches Bike an die Seite stellen. Dreifach-Kurbeln sorgen für geringe Gangsprünge, die Züge verräumt Bergamont im Rahmen, und auch die Postmount-Bremsaufnahme im Rahmendreieck lässt das Roxtar extrem organisiert wirken. Carbon-Modelle gibt es ab 3200 Euro, die Alu-Varianten sind bereits ab 1000 Euro zu haben.
  • Specialized Rockhopper Pro Evo 650B: Kenner sehen es auf den ersten Blick: In diesem Bike steckt eine Teleskop-Stütze. Das neue Specialized Rockhopper Pro Evo macht also sicher Laune in schwerem Gelände, beim Steilhang-Surfen in der Kiesgrube oder Ähnlichem. Die eigentliche Nachricht ist aber: Das Bike rollt auf Rädern der Größe 27,5 Zoll. Mal ehrlich: Dass auch Specialized sich dem von der Industrie forcierten Laufradmaß 27,5 Zoll nicht verschließt, war nur eine Frage der Zeit, beharrt im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern allerdings auf der technisch korrekten Bezeichnung 650B.
  • Müsing Specter 9: In seinem neuen Kohlefaser-Hardtail (Rahmengewicht 1150 Gramm) setzt Müsing bei beiden Ausstattungsvarianten auf die Upside-down-Gabel von Rock Shox. Die limitierte Auflage mit vier Rahmenhöhen bietet optisch viel Gestaltungsfreiheit: Im Farbkonfigurator lassen sich Rahmen- und Sticker-Farbe eigens kombinieren.
  • Superior XP 979 CRB: Carbon-Hardtails zum fairen Preis bieten die Tschechen mit ihrer XP-Linie: Beim XP 979 bekommt man für 2199 Euro neben einem steifen, schicken Kohlefaser-Chassis eine Reba-Gabel, einen XTR/XT-Schaltungs-Mix von Shimano und No-Tubes-ZTR-Rapid-Laufräder. Das Rahmengewicht liegt bei soliden 1250 Gramm. Auch in 27,5 Zoll zu haben.
  • KTM Ultra Pinion: Wellness, no Stress, Work-Life-Balance. Diese Begriffe umschwirren unseren Alltag, man will stets einen Gang zurückschalten. Warum sich also in der Freizeit mit Schaltungsrasseln quälen? KTMs Ultra Pinion (3199 Euro) mit dem 18-Gang-Getriebe will ein No-Stress-Bike sein, mit Aufnahme für Gepäckträger, Ständer und Schutzbleche.