• Cannondale Jekyll Carbon 2: Im BIKE-Test hat das 6499 Euro teure neue Jekyll-Top-Modell bereits mit "super" abgeschnitten (BIKE 7/14). Die 160er-Lefty-Gabel und die größeren Laufräder heben das Bike aus dem All-Mountain-Segment aufs Enduro-Gleis. Für 4599 Euro (Shimano XT, Mavic, KS-Teleskop-Stütze) dürfte das Carbon 2 eine größere Zielgruppe ansprechen.
  • GT Sanction Pro: Enduro-Racing ist gerade hip und der beste Freund der Marketing-Abteilungen. Aber auch die Entwickler dürfen sich in diesem Segment austoben, und so entstand das rennorientierte GT Sanction. Handling wie ein Downhill-Bike und Effizienz wie beim All Mountain verspricht GT. Die Ausstattung ist abfahrtsorientiert gewählt. Preis: 4499 Euro.
  • Focus SAM 3.0: Wie würden Produkt-Manager, Ingenieure und Designer ihr eigenes Bike ausrüsten? Das Ergebnis dieser Träumereien läuft bei Focus unter dem Label Factory Spec. Das SAM 3.0 beispielsweise kommt im dezenten Design, mit Pike-Gabel, Monarch-Dämpfer und Sram X01. Preis: 3499 Euro. Passend zum Bike gibt es eine neue Klamotten-Linie.
  • Canyon Strive CF: Shapeshifter nennt sich die patentierte Geometrieverstellung, die aus einem Bike auf Knopfdruck ein Bike mit zwei Charakteren macht. Mit der Technologie soll das Strive, das in der Top-Ausstattung nur 12,6 Kilo auf die Waage bringt, bergab beste Enduro-Qualitäten zeigen, dabei aber so leicht klettern wie ein Marathon-Fully. Eckdaten wie ein 66er-Lenkwinkel und nur 423 Millimeter kurze Kettenstreben wecken Vorfreude. Fünf Carbon-Modelle (Strive CF) und drei Alu-Bikes sind geplant.
  • Giant Reign Advanced: Kräftige Farben lenken den Blick auf das neue 27,5-Zoll-Reign. Änderungen gegenüber dem 26er sind der Carbon-Rahmen mit Steckachse und konvertierbare Ausfallenden, der integrierte Kettenstreben-Protektor und die interne Zugverlegung. Das überarbeitete Maestro-Fahrwerk hat mit 160 mm Federweg nun etwas mehr Reserve zu bieten.
  • Cube Fritzz 180 27,5: Gewicht zu reduzieren, ist ein gängiges Ziel bei der Entwicklung neuer Bikes. So auch beim Fritzz. Der neu entwickelte Alu-Rahmen soll 150 Gramm leichter sein (2,85 Kilo ohne Dämpfer). Dazu gibt es eine neue Geometrie mit kürzerem Sitzrohr (40 cm bei 18 Zoll) und mehr Überstandshöhe. Der 74,7 Grad steile Sitzwinkel soll zusammen mit dem geringen Gesamtgewicht dafür sorgen, dass man mit den gewaltigen 180 Millimetern Federweg (Sonderversion der Fox-36-Gabel) auch lange Anstiege bergauf kurbeln kann. Zwei Modelle stehen in Kürze im Shop. Preise: zwischen 3000 und 5000 Euro.
  • Drössiger XEA 29 1: Klotzen statt kleckern: Drössiger denkt groß und stellt nicht nur ein 29er-Enduro mit unglaublichen 170 Millimetern Federweg auf die Räder, sondern stattet das Top-Modell gleich noch mit der XTR-Di2-Schaltung aus. Der geplante Verkaufspreis ist gleich die nächste Kampfansage: Das Bike soll verhältnismäßig günstige 4500 Euro kosten.
  • Müsing Petrol 7: Die 7 in der Modellbezeichnung steht für – na klar – 27,5-Zoll-Räder. Auf diesen basierend hat Müsings neuer Entwickler Andreas Heimerdinger ein Enduro mit 170 Millimetern Federweg gezeichnet. Der Alu-Rahmen besitzt alle modernen Errungenschaften wie Steckachsen, Postmount, einen steilen Sitzwinkel und längeren Reach. Die Preise: von 1999 bis 3999 Euro. Einsatzbereich: Super-Enduro bis Bikepark.
  • Trek Slash Carbon 9.8: Das Slash wird für 2015 mit Carbon veredelt. Zu den drei Alu-Modellen gesellen sich mit dem Slash 9.8 und 9.9 zwei Carbon-Varianten. Die Geometrie bleibt, das Fahrwerk ist mit Rock Shox Pike und Monarch-Dämpfer nun "ready to race". Lediglich das Top-Modell 9.9 kommt mit der neuen 36 von Fox an der Front. Interessantes Bike!
  • BH Lynx 6 Carbon: Enduro-Profi Karim Amour hatte bei der Entwicklung des Lynx 6 seine Finger im Spiel. Ziel: die Entwicklung des perfekten Race-Bikes. 160 Millimeter Federweg vorne gehören da zum guten Ton, am Heck reichen derer 150. Die Carbon-Versionen starten bei 3499 Euro. Mit Alu-Rahmen als Basis geht es bei 2199 Euro los.
  • Felt Compulsion: Im ersten Fahrtest am Gardasee hat das Compulsion schon bewiesen, dass es problemlos lange Anstiege inhaliert und genauso lässig die knüppelharte Abfahrt schnupft. Neu am Bike ist das wirklich hübsch hydrogeformte Alu-Chassis mit Rock-Shox-Federung. Das blaue Top-Modell Compulsion 10 kostet etwa 4500 Euro.
  • Santa Cruz Nomad: Seit das Nomad Anfang April präsentiert wurde, steht es auf der Wunschliste zahlreicher Enduro-Fans. Klar, erstens sieht das Bike schick aus. Zweitens gilt Santa Cruz als cool. Und drittens scheint der 2,8 Kilo leichte Carbon-Rahmen mit kurzen Kettenstreben (Verzicht auf Umwerfer!) die perfekte Basis für ein Traum-Bike zu sein.
  • Maxx Fab 4 29: Entwickelt auf kniffligen Trails im Vinschgau hat das Fab 4 in 27,5 Zoll im BIKE-Test mit "sehr gut" abgeschnitten. Die Rosenheimer Schmiede bläst das erfolgreiche Konzept nun aufs Format 29 Zoll auf – und hält am 160er-Federweg fest. Ebenfalls bleibt es beim Alu-Fahrwerk sowie dem Custom-Aufbau mit vielen Wunschfarben.
  • Lapierre Spicy: Das Spicy teilt sich den Rahmen mit dem Zesty AM. Ein Zentimeter mehr Hub an der Pike-Gabel macht den Lenkwinkel ein halbes Grad flacher (66,5°). Mit Sram-Rail-50-Laufradsatz und verstärkter Michelin-Bereifung ist es 12,8 Kilo schwer. Das Modell Team gibt es nur mit dem elektronischen E:i-Auto-Fahrkwerk.
  • Merida 1-60: Downhill-Fähigkeiten erhöhen – so lautete die Vorgabe fürs Facelift des One-Sixty. Also verlängerte man die Kettenstreben und damit den Radstand um fünf Millimeter, was eine bessere Laufruhe beschert. Und was ist mit den Laufrädern? Natürlich jetzt in 27,5 statt 26 Zoll. Preise und Varianten sind noch nicht bekannt.