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Die teuersten Mountainbikes der Welt 2017

Top 10: Die teuersten Mountainbikes der Welt

  • Lukas Hanrieder
 • Publiziert vor 6 Jahren

Was der Privat-Jet für den Scheich und die Luxus-Karosse für den Chef ist, sind diese Bikes für die sportlichen Extremtypen. Wir zeigen Ihnen die zehn teuersten Mountainbikes der Welt.

Neuer Kleinwagen oder doch ein Mountainbike? Wer sich mit High-End-Fahrrädern beschäftigt, wird sicher feststellen, dass statt eines exquisiten Fahrrades einige alternative Geldanlagen möglich wären. Für alle, die mehr Extravaganz auf zwei Rädern suchen oder sehen wollen, was aktuell technisch möglich ist, zeigen wir die zehn Mountainbikes mit den sportlichsten Preisen.

Bei der Suche nach den teuersten Mountainbikes, die man 2017 serienmäßig erwerben kann, trifft man auf die üblichen Verdächtigen. Auch wenn beispielsweise Specialized und Scott ihre Preise in der Luxus-Klasse leicht gesenkt haben, finden sich einige Marken wie Rocky Mountain und Cannondale, die exklusive Räder jenseits der magischen 10000-Euro-Marke anbieten. Neben Modellen, die schon 2016 in unseren "Charts" aufgetaucht sind, aber auch 2017 noch serienmäßig beim Händler stehen, stellen wir Ihnen auch edle Neuheiten vor, die Biken zum Luxus-Sport machen.

Hersteller Intense Recluse SL Factory: 12498 Euro Das für 2017 neue Intense Recluse Factory zeichnet sich durch einen leichten Carbon-Rahmen aus, der mit edlen Titan-Bauteilen versehen ist. Gabel und Dämpfer von Fox bieten vorne 150 und hinten 140 Millimeter Federweg. Srams XX1-Gruppe wechselt die Gänge auf der E13-Kassette und Shimano-XTR-Bremsen bringen das für den All-Mountain-Einsatz konzipierte Bike sicher zum Stehen. Doch das Recluse ist nicht der einzige preisliche Hochkaräter des Herstellers aus Kalifornien. Mit den Factory-Varianten des Spider, Carbine und Tracer bietet Intense noch drei weitere Luxus-Mountainbikes im Bereich von jeweils 12500 Euro an.

Hersteller Cannondale Scalpel-SI Black Inc: 11999 Euro Das neue Race-Fully von Cannondale wurde vor wenigen Monaten beim BIKE-Festival enthüllt. Im Vergleich zum Vorgängermodell rollt das Scalpel nun auf 29-Zoll-Laufrädern. Das Vollcarbon-Fully verfügt über eine Shimano XTR Di2-Schaltung, Shimano XTR-Bremsen sowie Enve Carbon-Laufräder und bringt laut Hersteller insgesamt 10,1 Kilogramm auf die Waage. Das 11999 Euro teure Bike ist außerdem mit einem Full-Sprint-Hebel ausgestattet, mit dem sich die 100 Millimeter in Gabel und Dämpfer (Rock Shox Monarch) mit einem Knopfdruck blockieren lassen.

Hersteller Intense Primer SL Factory: 11898 Euro Ist das neue Primer von Intense das schnellste Trail-Bike des Planeten? Es ist jedenfalls eines der teuersten auf diesem Einsatzgebiet. Die High-End-Variante besitzt einen leichten Carbon-Rahmen, der mit Titan-Bauteilen veredelt ist. Neben Srams XX1 Eagle-Gruppe verbaut Intense eine 130er Fox 34 Float Factory-Gabel und einen Fox Float Factory–Dämpfer. Der Federweg am Hinterbau ist zwischen 115 und 130 Millimtern regulierbar. Leichte 29-Zoll-Laufräder mit Carbon-Felgen von DT Swiss im Boost-Standard sind bei der SL Factory-Ausführung des Primer serienmäßig verbaut. Kurze Kettenstreben und eine aggressive Geometrie versprechen ein ausgewogenes Fahrgefühl im Up- und Downhill.  

Hersteller BMC Fourstroke 01 XTR Di2: 11499 Euro Im Vergleich zu 2016 wurden am Fourstroke lediglich kleine optische Updates, jedoch keine technischen Veränderungen vorgenommen. Auch 2017 ist das BMC ein richtiges Wettkampfgerät: 29er-Laufräder, Race-Geometrie, die APS-Federung und eine hohe Rahmensteifigkeit verleihen dem Fully Stabilität, Sicherheit und Schnelligkeit. Der leichte Carbon-Rahmen macht das BMC Fourstroke zu einer echten Rennmaschine. An neuester Technik fehlt es diesem Bike auch nicht: Die elektronische Shimano XTR Di2 mit 2x11-Antrieb sorgt für nahtlose Schaltvorgänge und ideal abgestufte Übersetzungen. Das Fourstroke ist übrigens eines der wenigen Bikes, das in Weltcup-Rennen eingesetzt wird – und das erfolgreich!

Hersteller Pivot Switchblade: 11399 Euro Das mit einem Eurobike-Award 2016 ausgezeichnete Switchblade ist bei identischem Federweg mit 27,5+ sowie 29 Zoll kompatibel. Der Carbon-Rahmen besitzt eine neue, lange und flache Geometrie und wiegt inklusive Dämpfer unter drei Kilogramm. Beim vielseitigen Allmountain wird mit der elektronischen Shimano XTR Di2 geschaltet. Gabel und Dämpfer kommen aus dem Hause Fox und bieten vorne 150 Millimeter (auf 160 optional erweiterbar) und hinten 135 Millimeter Federweg. Für sportliche 11399 Euro wechselt die 2017er Neuheit von Pivot den Besitzer.

Hersteller Cannondale Habit-CRB Black Inc: 10999 Euro "Wenn du nach einem Bike suchst, das alles kann, dann nimm ein Habit", lautet es im Hause Cannondale. Das Habit-CRB Black Inc ist dabei das Nonplusultra, was auch unschwer an seinem stolzen Preis von 10999 Euro zu erkennen ist. Wenn man das Habit aus der Saison 2016 mit dem neuen 2017er vergleicht, sind lediglich kleine optische Veränderungen bei der Lackierung zu beobachten. Durch seine Kombination aus 120 Millimetern Federweg vorne und hinten, einer abgestimmten Trail-Geometrie und der hochwertigen Ausstattung ist das Habit verspielt, agil und sehr leistungsfähig in jedem Gelände. Geschaltet wird, wie bei den meisten Top-Modellen in dieser Liga, mit der elektronischen Shimano XTR Di2. Zu kaufen gibt’s das Fully nur mit 27,5-Zöllern.

Hersteller Merida Ninety-Six 9000-E: 10999 Euro Auch Merida arbeitet derzeit mit den leichtesten Materialien: Das Cross-Country-Fully bringt mit seinem Carbon-Rahmen laut Hersteller 9,87 Kilo auf die Waage. 2017 wird beim Ninety-Six 9000-E Shimanos elektronische Di2-Schaltung mit dem Fahrwerk von Fox integriert. Am Edel-Merida mit 100 Millimetern Federweg an Gabel und Dämpfer ist außerdem der Boost-Standard verbaut. Je nach Rahmengröße kann das Bike mit 27,5 (S und M) oder 29 Zoll (M, L und XL) gekauft werden. Der 10999 Euro teure Marathon-Racer ist 2017 das mit Abstand teuerste Mountainbike von Merida. Zum Vergleich: Das nächst günstigere Ninety-Six Team kostet 7499 Euro.

Hersteller Pivot Mach 4 Carbon: 10699 Euro Neben dem Switchblade findet man auch das Mach 4 von Pivot im Luxus-Segment der Mountainbikes 2017. Mit dem leichten Carbon-Rahmen (2,3 Kilo laut Hersteller) soll das Fully sowohl auf Cross-Country-Strecken als auch auf Trails Spaß machen. Mit einem kurzen Hinterbau, dem weit geformten Oberrohr und dem steifen Fahrgestell glänzt das Mach 4 im Uphill. Die Geometrie verleiht dem Rad ein wendiges und dennoch laufruhiges Handling. Mit 115 Millimetern Federweg am Heck und 120 Millimetern in der Front filtert das Fox-Fahrwerk auch grobe Schläge souverän weg und gibt sehr definiertes Feedback. Wie in dieser Preisklasse üblich, ist das universell einsetzbare Pivot mit Shimanos XTR Di2 ausgestattet. Der einzige Wehrmutstropfen bei diesem Preis ist die fehlende Teleskopsattelstütze.

Hersteller Rocky Mountain Element 999 RSL: 10500 Euro Der Race-Klassiker von Rocky Mountain wurde für 2017 komplett überarbeitet und dabei mehr auf Trail getrimmt. Die 120-Millimeter-Gabel arbeitet mit einem feinfühligen 100-Millimeter-Heck zusammen. Der Carbon-Rahmen wiegt 2250 Gramm (inkl. Dämpfer) und ist für die Verwendung von Shimanos elektronischer Di2-Schaltung vorbereitet. An Vorderrad und Hinterrad nimmt der Boost-Standard 29-Zoll-Laufräder auf. Das Ride9-System von Instinct und Co. kommt jetzt auch am Element zum Einsatz, wodurch die Geometrie und das Fahrwerk auf persönliche Vorlieben angepasst werden können. Das Element löst 2017 das Thunderbolt, das für die neue Saison nicht mehr produziert wird, als teuerstes Mountainbike des kanadischen Herstellers ab.

Hersteller Bianchi Methanol CV: 9999 Euro Ein Hardtail für knapp 10000 Euro? Da staunt man nicht schlecht. Zustande kommt dieser stolze Preis des Methanol CV durch hochwertige Komponenten und die neueste Technologie: Laut Bianchi soll Countervail 80 Prozent der Vibrationen absorbieren. Mit der für die NASA entwickelten Technologie will man die Cross-Country-Szene revolutionieren. Der Rahmen besteht aus einem visko-elastischen Carbon-Material, das bereits an den Rennrädern des italienischen Herstellers verbaut wird und 2017 erstmalig auch am Methanol zu Einsatz kommt. Das Race-Bike rollt auf 29-Zoll-Reifen und ist mit einer 100-Millimeter-Gabel von Fox ausgestattet. Auch wenn das Methanol CV mit einer elektrischen Di2-Schaltung kompatibel wäre, ist serienmäßig eine Sram XX1 Eagle verbaut. Das ist bei Luxus-MTBs eher die Ausnahme.

Diese sieben interessanten Edel-Bikes haben unsere Top 10-Liste knapp verfehlt:


BMC Teamelite 01 XTR Di2: 9999 Euro


Specialized S-Works Epic FSR Carbon Di2: 9999 Euro


Cannondale F-SI HM Black Inc. für 9999 Euro


Rotwild GTS inspired by AMG (LImited Edition) für 9990 Euro


Corratec Inside Link 10 HZ XTR Di2 für 9899 Euro


Scott Spark RC SL für 9499 Euro


Pronghorn Carbon Full Suspension XTR Di2 für 9000 Euro

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