• Rocky Mountain Thunderbolt 799 MSL: 11000 Euro Dieses Bike ist das kostspieligste Rocky Mountain aller Zeiten und es wurde schon auf der Eurobike-Messe 2014 zum teuersten Serien-Bike gekürt. Carbon-Fahrwerk mit 120 Millimeter Federweg vorne und hinten sowie edelste Komponenten inklusive Kohlefaser-Laufräder legen den Grundstein, Shimanos elektronische XTR Di2-Schaltung mit 22 Gängen treibt den Preis dann auf die astronomische Summe von 11000 Euro. Ein Gran Turismo der Extraklasse. Mehr geht nicht.  
  • Rocky Mountain Element 999 RSL: 10500 Euro Wie sein Bruder Thunderbolt definiert sich auch das Racebike Element über Kohlefaser und Shimanos Di2-Elektro-Schaltung. Doch anders als das Thunderbolt spielt das zehn Kilo leichte Element die Stärken seiner 29 Zoll großen Laufräder auf den Rennstrecken dieser Welt aus. Mit 100 Millimetern Federweg und vom Lenker aus fernbedienbarem Fox-Fahrwerk hat dieses Bike schon zahlreiche Rennen gewonnen. Mit den 10500 Euro erkauft man sich ein Stück Rennsport-Historie!  
  • Bianchi Methanol SL Di2: 9999 Euro Auch das Bianchi Methanol versprüht den Esprit des Worldcup-Rennzirkus. Vollcarbon-Rahmen mit durchgehendem Sitzrohr (wird aufs Körpermaß abgelängt), Shimano XTR Di2 mit 22 Gängen und die extrem auffälligen Crank Brothers Cobalt 11-Laufräder (natürlich auch aus Carbon gefertigt) summieren sich zum Preis von 9999 Euro. Die Stealth-Optik sorgt dafür, dass man unterm Radar bleibt und nicht sofort als Yuppie abgestempelt wird. Trotz des Preises darf man nicht mal die Laufradgröße selbst wählen – das Methanol steht in der Top-Version nur in 27,5 Zoll bereit.  
  • Cannondale F-Si Carbon Black Inc. Di2: 9999 Euro Die US-Schmiede Cannondale hat sich ihren Namen nicht am Schnäppchen-Wühltisch erarbeitet, sondern durch Innovationen, Erfolge im Rennsport und wegweisende Technologie. Cannondale kann vieles – außer billig. Von daher überrascht nicht, dass an Platz vier dieser Liste ein Cannondale steht. Was allerdings überrascht ist, dass es sich beim 9999 Euro teuren Boliden um ein Hardtail handelt und nicht etwa um ein vollgefedertes Bike. Das F-Si Carbon Black Inc. wiegt nur rund acht Kilo. Rahmen, Gabel und Laufräder bestehen aus Carbon, geschaltet wird mit der elektronischen Shimano XTR Di2. Dieses Bike ist so exklusiv – nicht mal die Profi-Team-Fahrer dürfen damit fahren, sondern kriegen ein günstigeres Modell unter den Hintern.  
  • Corratec InsideLink Carbon XTR Di2: 9999 Euro Das schnellste Fully der Welt kommt aus Rosenheim – zumindest nimmt Corratec diesen Claim für sein InsideLink in Anspruch. Die Carbon-Rennmaschine mit nur 65 Millimeter Federweg am Heck soll so dank der InsideLink-Kinematik antriebsneutral und vortriebsstark sein wie kein anderes Bike. Das Topmodell besteht – wie alle Bikes dieser Liga – weitestgehend aus Kohlefaser und schaltet mit Shimanos XTR Di2. Wer gnadenlosen Vortrieb sucht, findet ihn definitiv hier und zahlt gerne 9999 Euro. Dass dabei der Fahrkomfort nur eine Nebenrolle spielt, akzeptiert der Kunde.  
  • Scott Spark 700 Ultimate: 9799 Euro Mehr Technik am Bike geht nicht: Ins 9799 Euro teure Spark 700 Ultimate haben die Entwickler den letzten Stand der Technik integriert: Shimanos XTR Di2 arbeitet hier im Schulterschluss mit dem elektronischen iCTD-Fahrwerk von Fox. Das bedeutet: Per Daumenklick wählt man aus drei verschiedenen Fahrwerks-Modi (120 Millimeter Federweg) den zum Terrain am besten passenden, die 22 Gänge steuert man ebenfalls elektronisch an. Ein kleines LCD-Display am Lenker informiert über den Zustand. Rahmen, Laufräder und Komponenten bestehen aus Carbon – Ehrensache. Bei so viel Technik klingt sogar der Preis vernünftig.  
  • Specialized S-Works Epic FSR Carbon: 9499 Euro Ein Specialized darf in dieser Bestenliste natürlich nicht fehlen. Unter dem Label S-Works finden anspruchsvolle Kunden traditionell die Erfüllung ihrer Träume. S-Works steht bei Mountainbikes für die absolute High-End-Klasse. Das Racebike Epic gehört zu den erfolgreichsten Fullys der Welt. Das Epic S-Works Carbon kostet 9499 Euro und schaltet dafür nicht mal elektronisch (!). Hier treiben der leichte Kohlefaser-Rahmen, die Rock Shox RS-1-UpsideDown-Gabel und die superleichten Specialized-Laufräder den Preis. Gebremst und geschaltet wird mit der mechanischen Shimano XTR (22 Gänge). Dieses Superbike hebt sich von den Mitbewerbern durch das in den Rahmen integrierte Reparaturkit und die vom Lenker aus absenkbare Sattelstütze ab.
  • Focus Raven 29R 0.0: 8999 Euro Mit dem Focus Raven 29R 0.0 steht eine weitere deutsche Firma in den Top Ten der teuersten Bikes. Gleichzeitig rangiert das Raven an Position drei der teuersten Hardtails am Markt. Schon vom Design ist das Bike ein Knaller: Die Rock Shox RS-1-Gabel fügt sich perfekt ins Gesamtbild, bei der Schaltgruppe (Shimano XTR Di2) bleiben keine Wünsche offen. Reynolds Black Label Carbon-Laufräder runden das Paket ab. Ein absolutes Sieger-Bike – sofern die eigene Physis mitspielt…  
  • Haibike Sleek 9.30: 8999 Euro Wer gerne zeigt was er hat, sollte jetzt aufpassen: Das Haibike Sleek trägt maximal dick auf. Vom Konzept her ein Racefully mit 100 Millimeter Federweg und 29 Zoll großen Laufrädern spickt Haibike das 8999 Euro teure Modell Sleek 9.30 mit allem was geht. Die auffälligen Vollcarbon-Räder von der deutschen Firma Bike Ahead stechen sofort ins Auge, das elektronische e:i-Shock-Fahrwerk regelt den Fahrkomfort automatisch, die Sram XX1-Schaltgruppe mit nur elf Gängen macht die Bedienung so einfach wie möglich. Sie suchen das ultimative Statussymbol – hier ist es!  
  • Orbea Oiz LTD: 8999 Euro „Unser Flaggschiff Oiz ist ein Formel-1-inspiriertes Full-Suspension-Bike für die außergewöhnlichsten Kunststücke“, sagt Orbea zu seinem Topmodell. Wir übersetzen das mal in: An diesem Bike fehlt es an nichts, was technologisch möglich ist. Die Spanier packen die elektronische Shimano XTR-Schaltung ans Bike und auch das elektronisch gesteuerte Fox iCTD-Fahrwerk. Zusammen mit leichten, schnellen Mavic-Laufrädern und der Rennsport-Geometrie klingt der Preis fast schon vernünftig. Zudem darf der Kunde aus zwei Farbvarianten wählen und kriegt zu seiner Körpergröße passend die optimale Laufradgröße verkauft. S, M und L gibt es in 27,5 Zoll, M, L und XL auch in 29 Zoll.