Testsieger 2018: Ghost Hybride SL AMR X S7.7+ Testsieger 2018: Ghost Hybride SL AMR X S7.7+ Testsieger 2018: Ghost Hybride SL AMR X S7.7+

Test Ghost Hybride SL AMR X S7.7+

Testsieger 2018: Ghost Hybride SL AMR X S7.7+

  • Christian Schleker
 • Publiziert vor 2 Jahren

Alles richtig gemacht: starkes Fahrwerk, durchdachte und effektive Ausstattung – das Ghost Hybride SL AMR X S7.7+ verdiente sich im EMTB Magazin den Testsieg und die höchste Punktzahl 2018.

Kein anderes Test-Bike hat die EMTB-Redaktion 2018 so begeistert wie das Ghost Hybride SL AMR X S7.7+. Wie schlägt sich das durchdachte Trailbike im Vergleich zu den Top-Modellen 2019? Vorab ein Blick auf unser Fazit aus EMTB 2/2018:

Der Carbon-Rahmen des Hybride SL war quasi noch warm, als er bei uns ankam. Ghost verbaut vorne ein 29-Zoll-Rad für gutes Überrollverhalten und Kurventraktion und kombiniert es mit einem 27,5er-Hinterrad mit Plus-Bereifung für Grip und Stabilität. Außerdem finden sich eine kurze 155er-Kurbel (!), eine absenkbare Gabel und ein Stahlfederdämpfer. Eher gestreckt saßen wir auf dem L-Bike, das jeden Berg in perfekter Manier erklimmt. Keinerlei Aufbäumen, keine Kurbelaufsetzer und supersensible Traktion. Eine Klasse für sich. Der Shimano-Motor schiebt immer ausreichend und natürlich. In Kehren ist der lange Rahmen kein Handlings-Wunder, aber alles geht. Auch bergab überstrahlt das Hybride jedes andere aktuelle E-Bike. Super sicher, gleichzeitig noch angenehm agil und stabil. Enorme Traktion, extrem sensibles Fahrwerk, gute Bremsen und Reifen. Kurz: Wir waren vom Hybride SL begeistert!

Markus Greber Das beste Heck im Test wurde durch einen Stahlfederdämpfer zu dem, was es ist. Die erste Abstimmung so eines Teils ist aufwändiger als bei Luft. Das Ergebnis ist aber eine Klasse für sich und am E-Bike sehr sinnvoll. Der geringe Gewichtsnachteil spielt hier keine Rolle, aber die geschmeidige Performance verbessert besonders bergauf die Traktion des Ghost Hybrides.

Markus Greber Das Ghost Hybride SL AMR X S7.7+ setzt auf einen Laufradgrößen-Mix, wie man es sonst nur von Motocross-Motorrädern kennt. Vorne 29 Zoll für gutes Überrollverhalten und Kurven-Grip, hinten 27,5+ mit 2,8er-Reifen für maximalen Grip und hohe Laufradstabilität. Ein gelungener und sinnvoller Mix für E-Bikes.

Test-Fazit zum Ghost Hybride SL AMR X

Alles richtig gemacht: Das perfekte Fahrwerk und die sehr durchdachte und effektive Ausstattung ergeben das aktuell aus unserer Sicht beste E-Mountainbike am Markt.



Ghost Hybride SL AMR X S7.7+ / 29" vorne, 27,5" hinten


Reichhöhe   1271 hm
Zeit / 500 hm4   
26,0 Min.


Preis   6.499 Euro


Antrieb
Motor
   Shimano Steps
Maximales Drehmoment¹    70 Nm
Akku¹ / -Gewicht² / Preis Ersatz-Akku    Shimano, 500 Wh / 2625 Gramm / 699 Euro
Schaltung   Sram Ex1 (8fach)
Übersetzung (v. / h.)   34; 11–48
Display / Größe   Shimano / 21 x 38 mm


Ausstattung
Gabel / Dämpfer 
 Rockshox Lyrik RCT Dual Position Air / Deluxe Coil
Federweg (v. / h.)   160 mm / 140 mm
Teleskopstütze   KS Lev Integra, 150 mm
Bremse / Disc Ø (vorne / hinten)   Sram Code R / 200 mm / 200 mm
Laufräder   DT Swiss H 1700 Hybrid
Laufradgröße   29'' / 27,5"
Reifen   Maxxis Shorty 2.5 / Minion 2.8 3C


Messwerte² 
Größen / Rahmenmaterial   S / M / L / XL / Carbon
Gewicht   21,2 kg
Schwerpunkthöhe   523 mm
Lenkerbreite   760 mm
Kurbellänge / Q-Faktor   155 mm / 184 mm
Reach / Stack   468 mm / 645 mm

EMTB Magazin Die Geometrie des Ghost Hybride SL AMR X im Überblick.

EMTB Magazin So fährt sich das Ghost Hybride SL AMR X S7.7+


EMTB-Urteil   SUPER


Das Duell: Ghost vs. Specialized

Für EMTB 1/2019 haben wir das Ghost Hybride SL AMR X S7.7+ gegen das brandneue Specialized Levo Expert antreten lassen. Kann das extravagante Levo mit starkem Brose-Motor und schlanker Akku-Integration dem Trail-Platzhirsch den Rang ablaufen?

Markus Greber SPITZENTREFFEN Specialized Levo gegen Ghost Hybride SL AMR X: Wer baut das bessere Trailbike?

Beide Kontrahenten setzen auf einen Carbon-Hauptrahmen mit Aluminiumhinterbau und können damit das Gewicht angenehm niedrig halten. Nur gut 21 Kilo bringen beide auf die Waage, das Levo sogar mit großem 700-Wattstunden-Akku. Das sind keine absoluten Rekorde, aber bei vollwertiger und robuster Trail-Ausstattung eine echte Ansage. Insbesondere in Zeiten, in denen die Konkurrenz nicht selten in Richtung 25-Kilo-Marke taumelt. Ghost erreicht einen Teil der Gewichtsersparnis durch einen klassischen, externen Shimano-Akku, Specialized durch eine aufwändige und durchdachte Akku-Integration, bei der der Energieträger von unten ins Unterrohr geschoben wird.


Das komplette Duell mit ausführlicher Analyse, Fahreindruck und allen Labordaten lesen Sie in EMTB 1/2019, ab sofort am Kiosk!

Markus Greber Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe EMTB 2/2018 können Sie in der EMTB App ( iTunes  und  Google Play ) lesen oder die Ausgabe im  DK-Shop nachbestellen .


¹Herstellerangabe
²Ermittelt an den Prüfständen im EMTB-Testlabor, Gewicht ohne Pedale.
³Das Urteil gibt den subjektiven Eindruck der Tester, die Ergebnisse der Reichhöhenmessung und der Labortests wieder. Das EMTB-Urteil ist preisunabhängig. 


4

Durchschnittswert aus dem Reichhöhentest über die gesamte Distanz.
EMTB-Urteile: super (ab 350 Punkte), sehr gut (ab 315 Punkte), gut (ab 280 Punkte), befriedigend (ab 245 Punkte), mit Schwächen (ab 210 Punkte), darunter ungenügend.


Themen: E-BikeE-MTBE-TrailbikeGhostHybRideTest


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