• Kaum ein Moment im Leben setzt so zuverlässig Glückshormone frei wie eine knackige Trail-Jagd. Wir haben den besten Glücksbringer für anspruchsvolle Abfahrten gesucht – in einem Testfeld aus acht Enduros.
  • Bremsen auf und die Sau fliegen lassen! Genau dafür sind E-Enduros gebaut. EMTB-Tester Chris Schleker zeigt auf der Enduro-Strecke am Geißkopf, wie’s geht. In Bike- oder Trailparks und auf anderen ausgewiesenen Biker-only-Wegen kann man die wuchtigen Enduro-Geschosse voll ausfahren. Aber BITTE: Wenn sich Biker und andere Naturnutzer die Wege teilen, ist Rücksichtnahme geboten. Die Wege schonen, Wanderern den Vortritt lassen, Tempo drosseln. Love Trails, respect Rules!
  • Steine, Wurzeln, Holterdipolter: Hier sollen sich Enduros zu Hause fühlen. Die geschmeidigen Fahrwerke von Kona und Scott ebnen wilde Trails souverän.
  • Auf in die Achterbahn! Der Flowcountry-Trail wirft das Bike von links nach rechts. Ein Kurven-Eldorado und wichtiger Indikator im Handlings-Barometer unseres Tests.
  • Kontrolle? Motorcharakteristik? Fahrwerk? Nur, wenn alle Parameter passen, gelingen die schwierigen Klettervarianten des Uphill-Flowtrails am Geißkopf gelassen.
  • Uphill-Fahrspaß statt Lift-Langeweile: das perfekte Paket fürs E-Enduro.
  • Conway eWME 529 MX
  • Conway eWME 529 MX: Schlanker Rahmen, schlanke Gabel. Als einziger Hersteller setzt Conway auf eine Lyrik mit dünnen Tauchrohren. Ein Performance-Verlust, wenn’s haarig wird.
  • Conway eWME 529 MX: Verwachst! Die harte Speedgrip-Gummimischung am Hinterreifen führt in rutschigem Geläuf zu manchem Schreckmoment. Nix für E-Enduros!
  • Propain Ekano
  • Propain Ekano: Ein Underdog trumpft auf! Formulas Cura überzeugte mit top Bremskraft und guter Modulation. Die Bremse kann mit den Klassikern voll mithalten.
  • Propain Ekano: Welche Größe darf’s denn sein? Das Ekano kann auch mit 29er-Hinterrad gefahren werden. Die Verstellmöglichkeit an der Kettenstrebe macht’s möglich.
  • Scott Ransom eRide 920
  • Scott Ransom eRide 920: Der Lenkeinschlag ist deutlich begrenzt, das schränkt in engen Uphill-Kehren ein.
  • Scott Ransom eRide 920: Die Winkel und Tretlagerhöhe lassen sich über einen Flipchip anpassen. In der tiefen Einstellung haben wir uns deutlich besser ins Bike integriert gefühlt.
  • Stevens E-Inception ED 8.7 GTF
  • Stevens E-Inception ED 8.7 GTF: Die Kabel laufen aufgeräumt durch den Steuersatz ins Rahmeninnere. Nachteil: Der letzte Spacer kann nicht entfernt werden – der (zu) hohen Front konnten wir dadurch nicht ideal entgegenwirken.
  • Im Anlieferungszustand klapperte der Akku extrem. Die Ursache: Die Akku-Halterung war nicht richtig justiert, wir mussten nachbessern.
  • Flyer Uproc 6 6.50 FS
  • Flyer Uproc 6 6.50 FS: Augen auf beim Pumpenkauf! Eine klassische Dämpferpumpe passt nicht an den Dämpfer des Uproc 6.
  • Flyer Uproc 6 6.50 FS: Premiumverarbeitung und stimmige Details wie der gute Strebenschutz verleihen dem Uproc 6 eine hochwertige Anmutung. Sehr leise!
  • Kona Remote 160 DL
  • Kona Remote 160 DL: Der Akku kann unkompliziert mittels Inbus entnommen werden. Wir sagen: So sollte das bei einem Sportgerät sein. Fünf von acht Test-Bikes verzichten auf ein Akku-Schloss.
  • Kona Remote 160 DL: Der externe Speed-Sensor mit Speichenmagnet ist ein No-Go, besonders in dieser Preisklasse. Ebenso die wirre Kabelführung (nicht im Bild).
  • Liteville 301 CE Pro.One
  • Liteville 301 CE Pro.One: Die Eightpins-Stütze lässt sich für die Abfahrt komplett versenken – bei bis zu 220 Millimetern Verstellweg. Mehr Bewegungsfreiheit geht nicht.
  • Liteville 301 CE Pro.One: Für solche Finessen wird Liteville geliebt und gelobt: Der hauseigene Schaltwerkschutz verhindert effektiv Schäden am hinteren Gangwechsler.
  • Specialized Turbo Levo Expert
  • Specialized Turbo Levo Expert: Smartwatch fürs E-Bike. Das neue TCU2-Display kann via App komplett individuell angepasst werden. Schlank, top geschützt, informativ. So geht Display!
  • Specialized Turbo Levo Expert: Das kurze Stück Kabel im Gelenk­spalt ist das einzige optische Indiz für die Existenz des Speed-Sensors. Er ist vollständig ins Ausfallende integriert.
  • Bosch Performance CX: Das Präzisionswerkzeug unter den E-MTB-Motoren! Kraftvoll, dynamisch und top dosierbar – damit punktet der Schwabe. Auch die Reichweite mit den 625er-Akkus ist richtig stark. Kritik gibt es für die fehlenden Anpassungsmöglichkeiten, die wenig innovativen Displays und das Klappern in der Abfahrt.
  • Shimano Steps EP8: Das geringe Gewicht, die kompakte Bauform und die schlanken Displays mit ergonomischen Bedien­elementen machen den EP8 zum beliebten Tool für sportliche E-Enduros. Etwas weniger Power als die Konkurrenz, dafür individuell konfigurierbar. Klappert leider ebenfalls in der Abfahrt.
  • Specialized 2.2 / Brose SMag: Extrem durchzugsstark, perfekt individualisierbar und richtig leise. Mit diesen Attributen fährt sich der Brose-Motor mit Specialized-Konfiguration in die Herzen der E-Biker. Hat leider immer wieder Probleme mit der Zuverlässigkeit – dieses Mal auch an unserem Test-Bike.