Immer nur auf den ausgetretenen Pfaden biken? Langweilig! Wir haben unseren Transporter gepackt und uns gen Osten aufgemacht. In Slowenien und Österreich haben wir acht neue Trailbikes durch vier Trailparks gescheucht. Ein Roadtrip.

  • Test 2019: E-All-Mountain-Bikes im Trailpark
  • Am Rande der Großstadt: der Wienerwald bietet eine Fülle an Trails und Pfaden für E-Mountainbiker, meist im Wald. Immer wieder geben die Bäume den Blick auf Österreichs Hauptstadt frei, wie hier oberhalb von Mödling.
  • Der Trail The Wu schlängelt sich durch die seichten Wiesen am Gipfel des Hochwechsel. Das Lapierre Overvolt lässt sich sicher durch die Anlieger manövrieren.
  • The Wu heißt die neueste Trail-Kreation am Hochwechsel, Panorama inklusive. Trail-Designer Philipp Wiedhofer lässt den Flug über die Wellen lässig aussehen, dabei sind derartige Spieleinlagen nicht gerade die Stärke des eher behäbigen Bulls E-Stream Evo.
  • Die Trails in Jamnica verlaufen meist im Wald, das Ecohotel Koroš (im Hintergrund) liegt aber auf einer offenen Weide. Immer im Blick: der Petzen (hinten rechts)
  • Bulls E-Stream Evo AM4
  • Canyon Spectral:On 7.0

  • Corratec E-Power RS 150 LTD
  • Ghost SL AMR X S3.7

  • Giant Trance E+ 2 Pro
  • Lapierre Overvolt AM700i
  • Mondraker Crafty R+
  • Specialized Turbo Levo Comp
  • Specialized Turbo Levo Comp: Maximal minimalistisch: Der Remote-Hebel zur Motorsteuerung am Levo fällt sehr dezent aus, ein Display gibt's nur als optionales Zubehör. Dafür zeigt das Bedienpanel auf dem Oberrohr Akku-Stand und Unterstützungsstufe. Mehr MTB-Feeling geht kaum.
  • Canyon Spectral:On 7.0: Einmal volltanken, bitte! Canyon spendiert seinen E-MTBs einen USB Ausgang am Oberrohr. So können Smartphones, GPS-Geräte oder andere Elektro-Gimmicks vom Shimano-Akku gespeist werden.
  • Ghost SL AMR X S3.7 - Hochstapler: Obwohl die Front des SL AMR X eh schon hoch ausfällt, spendiert Ghost seinem Bike noch einen Riser-Lenker. Den meisten Testern fiel die hohe Front negativ auf, obwohl wir sie in der tiefsten Einstellung fuhren.
  • Bulls E-Stream Evo AM4 - Gut: Bulls verbaut einen Schnellspanner zur Verstellung der Sattelhöhe. Schlecht: Der Hebel kollidiert mit der Reflektor-Halterung und lässt sich so nur schwer greifen.
  • Viel hilft viel: Ghost, Corratec und Lapierre verbauen eine Zwölffach-Kassette mit 50er-Ritzel von Sram. Dank größerer Bandbreite steht ein guter Klettergang parat, das spart Akku sowie Beinkraft und verbessert die Verschleißwerte.
  • Specialized Turbo Levo Comp: Liebe zum Detail: Am Specialized Levo hängt serienmäßig ein Flaschenhalter, an dem ein Multitool befestigt ist. Das nötigste Werkzeug ist damit immer an Bord.
  • Zahnlos: Maxxis' Rekon-Reifen sitzt bei Giant und Lapierre (Foto) am Hinterrad. Auf losem oder nassem Untergrund geht damit schnell die Traktion flöten, auch der Pannenschutz ist nur mäßig. Dafür rollt er auf Asphalt angenehm ruhig.