Hardtails von 2300 bis 3000 Euro Für den Forstweg-Einsatz müssen Mountainbikes keine herausragenden Talente besitzen. Aber auch Hardtail-Fahrer wollen mal auf den Waldpfad abbiegen. Welche Modelle schlagen sich dann am besten? Wir haben zwölf E-Hardtails in zwei Preisgruppen in Labor und Praxis verglichen.

  • Conway eMS PT 729
  • Focus Jarifa2 6.8 Plus
  • Gehört eigentlich an jedes Mountainbike, das ins Gelände ausgeführt wird: eine verstellbare Sattelstütze. Schade, dass sich nur Focus dieses wichtige Teil leistet.
  • Fuji Ambient EVO 1.5
  • Giant Fathom E+ 3 Power
  • KTM Macina Race 294
  • Lapierre Overvolt HT 900 i
  • Bei Lapierre weiß man, wie Integration geht. Der Powertube-Akku sitzt im geschwungenen Unterrohr und trägt kaum auf. Schlüssel vergessen? Kein Problem: Der Akku lässt sich per Knopfdruck entriegeln.
  • Mondraker Prime+
  • Bei der Ausstattung haben die Hersteller unterschiedliche Prioritäten. Mondraker legt zum Beispiel Wert auf die Laufräder. Hier gibt es hochwertige Systemlaufräder von DT Swiss. Die Hybrid-Modelle sind speziell verstärkt für den harten Einsatz am E-MTB.
  • Radon ZR Team Hybrid Active
  • Ungewöhnlich: Radon verbaut den neuen Bosch Active Plus. Dieser Motor ist eigentlich gar nicht für Mountainbikes gedacht, macht sich im moderaten Einsatz aber gut. Er ist unauffällig, leise und hat kaum Widerstand. Im steilen Gelände fehlt aber die Maximal-Power.
  • Raymon eNineray 7.0
  • Scott Aspect eRide 30
  • Gabelwahl: Scott (im Foto), Mondraker, Radon und Lapierre setzen auf das günstige, aber bewährte Klassikermodell von Rockshox. Die Judy spricht sensibel an. Wichtig, aber nicht selbstverständlich: Die Zugstufendämpfung ist hier einstellbar.
  • Stevens E-Cayolle+
  • Gib Gummi: Nichts verändert das Fahrverhalten so nachhaltig wie die Reifen. Besonders bei ungefederten Bikes gilt: Viel Volumen und viel Profil machen das Bike komfortabler, sicherer, besser. Die beste Wahl in diesem Testfeld ist der Schwalbe Nobby Nic im 2,8-Zoll-Plus-Format. Hier am Stevens.
  • Univega Summit B 2.0
  • Auslaufmodell: Der aufs Unterrohr aufgesetzte Akku am Univega sieht in Zeiten der Integration antiquiert aus. Funktionell bietet diese Bauweise aber nach wie vor nur Vorteile. Das Univega ist das zweitleichteste Bike im Test.