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Test 2016: MTB Hardtails zwischen 3000 und 6500 Euro

Teil 2: Details der Testbikes

  • Stephan Ottmar
 • Publiziert vor 5 Jahren

3000 oder 6000 Euro? In unserem Testfeld treten elf Hardtails der Einsteigerklasse an. Ihnen stehen vier Bikes der Top-Liga gegenüber. Ein ungerechter Vergleich? Im Gegenteil: Das Ergebnis überrascht!


E-Modelle um 3000 Euro

Elektronik trifft Mechanik. Damit alles gut zusammenspielt, sind clevere Detaillösungen gefragt.

Markus Greber Fernseher am Bike: Das Nyon-Display am KTM bietet neben den klassischen Anzeigen ein umfangreiches Navigationspaket und lässt Einstellungen am Antrieb zu. Kommt es zum Sturz, sind die großen Displays jedoch sehr gefährdet. 

Markus Greber Giant verstaut den Akku im Oversize-Unterrohr und erhält so das klassische Rahmen-Design eines motorlosen Mountainbikes. Der Akku treibt einen Yamaha-Motor an.

Markus Greber Kein Schnickschnack: Das Cockpit des Specializeds ist clean, die Verstellung der Fahrstufen befindet sich seitlich am Akku. Top Kontrolle in sportlichen Abfahrten liefert der breite Lenker.  

Markus Greber Kabelsalat: Beim Corratec sorgen die vielen Leitungen und Kabel für Durcheinander. Unserer Meinung nach am E-MTB verzichtbar: die Blockierfunktion der Gabel.  

Markus Greber Display-Protection-Concept: Die starke Kröpfung des Lenkers soll am Haibike das empfindliche Display schützen. Das wirkt sich allerdings auch kontraproduktiv auf die Fahrdynamik des Bikes aus. 

Markus Greber Im Haibike sitzt ebenfalls ein Yamaha-Aggregat. Es lässt sich mit zwei Kettenblättern plus Umwerfer fahren und sorgt so für eine große Bandbereite bei der Übersetzung.

Markus Greber SR Suntour Raidon (hier im Conway): Die Performance der günstigen Gabel konnte nicht überzeugen. Außerdem setzte sich starker Abrieb an den Standrohren ab. 

Markus Greber Die Verkabelung der Elektronikkomponenten ist oft nicht gut gelöst. Immer wieder fallen uns Kabel auf, die abreißen können – wie hier am Scott, wo das Kabel zu dicht am Reifen verläuft. Defekt vorprogrammiert.


E-Modelle bis 6599 Euro

Markus Greber Die Möglichkeit, eine Trinkflasche in den Rahmen zu hängen, ist nicht an allen Bikes gegeben. Im Cannondale sind die Gewinde für die Halterung im Sitzrohr vorhanden.

Markus Greber Formel-1-Technik fürs Bike: Die Upside-down-Gabel RS1 von Rock Shox sieht toll aus, ist ultraleicht und funktioniert herausragend. Sie steckt im Vollcarbonrahmen des 6599 Euro teuren Cube Elite.

Markus Greber Einige Bikes integrieren den Akku ins Unterrohr. Das sorgt für eine aufgeräumte Optik. Bei Rotwild agiert das Akku-Gehäuse zusätzlich als tragendes Rahmenteil. Mit Verstärkungselementen aus Carbon liegt das Gewicht niedrig. Leider darf der Akku nur vom Fachhändler ausgebaut werden, zum Laden muss er im Rahmen bleiben. Von Bosch gibt es bisher keine integrierten Lösungen.

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    Teil 2: Details der Testbikes
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    Teil 3: Erklärung der E-Antriebe
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15 MTB Hardtails von günstig bis teuer im Test


  • Test 2016: MTB Hardtails zwischen 3000 und 6500 Euro
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