Mehr Federweg, mehr Fahrspaß: 7 E-Enduros im Test Mehr Federweg, mehr Fahrspaß: 7 E-Enduros im Test Mehr Federweg, mehr Fahrspaß: 7 E-Enduros im Test

Lesertest 2019: E-Enduros mit größerem Federweg

Mehr Federweg, mehr Fahrspaß: 7 E-Enduros im Test

  • Markus Greber
 • Publiziert vor 3 Jahren

E-Enduros mit mehr Federweg müssen für eine viel größere Zielgruppe geeignet sein. Für unseren Enduro-Test haben wir uns deshalb Unterstützung von der Basis geholt. Sieben E-Enduros im Lesertest.

Unsere Tester sollten drei völlig unterschiedliche Fahrer- und Altersklassen vertreten. Das Ziel war, herauszufinden, ob Enduros mit Federwegen von teils über 160 Millimetern reine Spezialistengeräte für Bikeparks und Downhill sind, oder ob das Plus an Federweg einer breiten Klientel mehr Fahrspaß und Sicherheit bietet – bergauf wie bergab. Touren-Biker, Schotterwegfahrer, Trail-Liebhaber – finden die drei Fahrertypen im Testfeld der Enduros einen gemeinsamen Nenner?

Ziehen wir den Vergleich zu den konventionellen Bikes ohne Motor, dann dürfte bestenfalls ein eingefleischter Long-Travel-Biker mit dieser Bike-Kategorie glücklich werden. Federwege zwischen 160 und 180 Millimetern schränken bei den herkömmlichen Bikes die Tauglichkeit bergauf erheblich ein und disqualifizieren sie daher für eine große Zielgruppe. Im Federweg verpufft viel Energie bergauf, dazu kommt die sehr aufrechte Sitzposition und vor allem das hohe Gewicht – bei den Bikes ohne Motor wären all das Ausschlusskriterien auf längere Touren. Bei den E-MTBs dagegen bringen die großen Federwege nur Vorteile. So schwärmen die Tester unisono über den Komfort eines E-Enduros mit 180 Millimetern Federweg.

Einfach draufhalten und dem Fahrwerk vertrauen – diese Eigenschaft der Enduros ist schön und gibt Sicherheit. Doch das soll nicht heißen, dass Bikes in dieser Federwegsklasse nicht flink um die Ecke gehen sollen. Kurven sind das Salz in der Suppe auf jeder Abfahrt und im Singletrail. Kandidaten, die nur geradeaus gehen, machen keinen Spaß und bekommen Punktabzug. Bei der Beurteilung des Spaßfaktors lagen übrigens unsere Gasttester fast ausnahmslos auf gleicher Wellenlänge mit dem EMTB-Profi-Testteam.


Den kompletten Vergleichstest dieser E-Enduros inkl. aller Daten, Punktetabellen aus EMTB 3/2018 können Sie bequem unten im Download-Bereich als PDF herunterladen:

  • BH Bikes AtomX Lynx 6 Pro
  • Conway eWME 727
  • Cube Stereo Hybrid 160
  • Focus Sam2
  • Haibike XDuro NDuro 9.0
  • Nox Hybrid 6.7 Pro
  • Rotwild R.E+ Core

Lesertest 2019: E-Enduros mit größerem Federweg

7 Bilder

Mehr Federweg heißt mehr Fahrspaß. Wenn diese einfache Gleichung aufgeht, müssten E-Enduros für eine viel größere Zielgruppe geeignet sein als eigentlich vorgesehen. Für unseren Enduro-Test haben wir uns deshalb Unterstützung von der Basis geholt. sieben E-Enduros im Lesertest.


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Themen: BH BikesConwayCubeE-EnduroFocusHaibikeNoxRotwildTest

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