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EMTB Test 2017: absenkbare Sattelstützen

8 Teleskop-Sattelstützen im Vergleichstest

  • Ludwig Döhl
 • Publiziert vor 5 Jahren

Am E-MTB ist eine absenkbare Sattelstütze noch unverzichtbarer als beim normalen Bike. Denn auch bergauf fordern Steilstücke und Stufen das spontane Variieren der Sattelhöhe. Acht Modelle im Test.

Die Teleskopstütze wird seit ihrer Markteinführung 2004 als eine der größten Innovationen am Mountainbike gehypt. Zu Recht, denn kaum ein anderes Teil bringt mehr Vorteile in technisch anspruchsvollem Gelände. Früher musste man vor steilen Abfahrten absteigen, heute erledigt das während der Fahrt die Lenkerfernbedienung. Beim E-Mountainbike macht die Teleskopstütze doppelt Sinn: Denn Steilstücke und Stufen werden nun auch bergauf gefahren.

120 bis 170 Millimeter Hub bieten die acht Modelle in unserem Test. Große Fahrer freuen sich besonders über die hubstarken Stützen, kleinere Fahrer sollten darauf achten, dass isch im ausgefahrenen Zustand noch die richtige Sitzhöhe einstellen lässt. Als unangefochtener Platzhirsch hat sich die letzten Jahre die Rockshox Reverb mit ihrem hydraulischen Hebel etabliert. Auch wenn die Reverb 2017 ein neues Innenleben und einen neuen Hebel bekommen hat, wird die Luft für den Marktführer immer dünner, denn die Konkurrenz schläft nicht. Fox bringt mit seiner neuen Transfer eine Stütze der Extraklasse, Kindshock bietet ein ebenbürtiges Produkt für deutlich weniger Geld an und die junge Firma Bikeyoke überzeugt mit einer innovativen Schnellentlüftung der internen Kartusche. Der Service beim Hersteller soll damit überflüssig werden.


Diese 8 absenkbaren Sattelstützen für E-MTBs finden Sie im Test

  • Bikeyoke Revive 160
  • Crankbrothers Highline
  • Fox Transfer Factory S. (EMTB-TIPP: Testsieger)
  • Kindshock Lev Integra
  • Pro Koryak (EMTB TIPP: Preis / Leistung)
  • Raceface Turbine Dropper
  • Rockshox Reverb Stealth
  • Yep Components Uptimizer 2.0

EMTB Test 2017: Teleskopstützen

8 Bilder

Am E-MTB ist eine Teleskopstütze noch unverzichtbarer als beim normalen Bike. Denn auch bergauf fordern Steilstücke und Stufen das spontane Variieren der Sattelhöhe. Wir haben acht Modelle getestet.


FUNKTION:

Teleskopstützen haben den Ruf, defektanfällig zu sein, aber der 2017er-Jahrgang zeigt sich während unseres Tests sehr zuverlässig. Neben der Defektanfälligkeit fließen die Kriterien Sattelspiel, Ausfahrgeschwindigkeit, Arretierung beim Hochheben sowie die Bedienkraft und Ergonomie des Hebels in die Bewertung der Funktion ein. Die Stützen von Fox und Bikeyoke schneiden hier am besten ab, aber auch alle anderen Stützen funktionieren auf sehr hohem Niveau.

MONTAGE:

Wer eine Teleskopstütze nachrüsten will, sollte sich zuerst informieren, ob das eigene E-MTB für einen innen verlegten Zug (Stealth-Stütze) geeignet ist. Falls nicht, bieten Fox, Kindshock, Rockshox und Yep Components auch Varianten mit außen liegender Zugführung an. Alle von uns getesteten Modelle werden intern angesteuert. Stützen mit fünf Punkten im Bewertungskriterium Montage sind besonders leicht nachzurüsten und erfordern keinerlei Spezialwerkzeug.


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    8 Teleskopstützen für E-MTBs: Die Testergebnisse

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