Beiden Modellen drückt der kraftstrotzende TQ-Motor seinen Stempel auf. Wie fahren sich die Wuchtbrummen im Gelände, welches Bike bringt seine Power besser auf den Trail – wer gewinnt unser Duell der Giganten?

  • E-Bike Test-Duell 2019: Haibike Flyon gegen M1 Spitzing
  • Auf Trail-Abfahrten setzt sich das Flyon von Haibike an die Spitze. Großes Vorderrad, modernere Geometrie und griffigere Reifen, das gibt Sicherheit im anspruchsvollen Gelände.
  • M1 Spitzing Evolution Ped (links) gegen Haibike Flyon Xduro AM 8.0 (rechts)
  • Ende Gelände: 120 Newtonmeter machen aus einer Kassette in Sekundenbruchteilen ein Stück Altmetall. Dazu bedurfte es nicht mal eines Schaltvorgangs. Ein leichter Kettenhüpfer unter Volllast hat gereicht.
  • Kommandozentrale 1: Der große Bildschirm vermittelt Motorrad-Feeling, ist toll ablesbar und bietet unzählige Individualisierungsmöglichkeiten. Super!
  • Kommandozentrale 2: Der Steuerungshebel des Haibike ist mit Knöpfen und Drehhebeln überfrachtet. Außerdem bietet er wenig haptisches Feedback. Schnell legt man aus Versehen die falsche Fahrstufe ein, oder dreht am Rädchen zu weit. Zu viel des Guten.
  • Monster-Batterie: 880 Wattstunden, über 5,5 Kilo Gewicht. Aber auch über 1700 Höhenmeter Reichhöhe im höchsten Unterstützungsmodus! Wer sich für das M1 entscheidet, braucht keine Angst zu haben, dass ihm der Saft ausgeht.
  • Die langen Bremshebel am Spitzing erinnern eher an ein Trekking-Bike. Dahinter stecken Bremssensoren, die die Motorkraft herausnehmen, sobald der Hebel angetippt wird. Ab Werk ist diese Funktion aktiv, durch Abstecken zweier Kabel lässt sie sich aber ausschalten. Für sportliches Biken Pflicht, drum haben wir diese Option für unseren Test gewählt.