• Erst mit einer guten Vorbereitung werden Mehrtages-Touren mit dem E-MTB zum erfolgreichen Erlebnis. Vier Experten zeigen, worauf es bei Planung, Navigation Und Ausrüstung ankommt.
  • Noch schnell eine Route aus dem Netz gefischt? Keine gute Idee. Für ein echtes Transalp-Erlebnis rät Navigationsspezialist Uli Stanciu zu einer Profi-Tour.
  • Smartphones sind moderne Alleskönner. Gerade auf langen Touren haben GPS-Geräte aber nach wie vor Vorteile. Wie sie dazu beitragen können, auch lange Etappen locker zu bewältigen, verrät unser Online-Chef Stefan Loibl.
  • Die richtige Ausrüstung auf Tour? Vor allem nicht zu viel einpacken, lautet die Devise. Worauf es wirklich ankommt, und wann man den Ersatz-Akku besser zu Hause lässt, erklärt E-MTB-Profi Greta Weithaler.
  • Das E-MTB birgt neue Fehlerquellen, insbesondere bei der Elektronik. Doch E-MTB-Guide Albert Herbst beruhigt. Die allermeisten Probleme sind unterwegs mit Nur wenigen Kniffen in den Griff zu kriegen.
  • Eine Wartung vor der Tour erspart Ärger - Tipps für die wichtigsten Check-Points.
  • Der Spaß fange da an, wo der Schotterweg ende, sagt man. Doch das ganz große Erlebnis beginnt, wenn man abends nicht mehr umkehrt, sondern den Hochgebirgspfaden einfach weiter gen Süden folgt. Zum Beispiel auf einer Alpenüberquerung. Endlich wieder!
  • Nur, wer abends nicht mehr umkehren muss, erlebt solche Abendstimmungen am Berg. Danach wartet auf der Hütte ein deftiges Essen, ein Wirt, der Geschichten erzählen kann und ein Sternenhimmel, wie man ihn seit Kindheitstagen nicht mehr gesehen hat.
  • Die Schiebehilfe erweitert den Horizont mit dem E-MTB immens, stößt im Hochgebirge aber auch mal an ihre Grenzen. So wie am Gipfel des Piz Umbrail. 200 Höhenmeter muss man das E-MTB am Ende des Anstiegs einen seilgesicherten Steig hochwuchten. Das erfordert alpine Erfahrung. Doch dahinter wartet eine der landschaftlich und fahrtechnisch spektakulärsten Abfahrten der Alpen.
  • Erster am Berg. Man müsste schon mitten in der Nacht im Tal losfahren, um diesen Early-Bird-Moment auf über 3000 Meter Höhe einzufangen. Oder man erwischt einen der drei Tage im Sommer, an welchem die Seilbahn zum Piz Nair besonders früh zum Sunrise-Ride mit Bernina-Blick einlädt. Darf man auf einer Transalp mit dem E-MTB guten Gewissens in die Gondel steigen? Ja! Vor allem morgens und nachmittags, wenn die Trails frei sind.
  • Nicht immer liegt das große Erlebnis auf der Route einer Alpenüberquerung. Auf den ausgeschilderten Routen der Stoneman-Rundkurse kann man genauso tagelang abtauchen, muss sich anschließend aber nicht um den Rücktransport kümmern. Auch kann man sich hier sicher sein, dass die Unterkünfte entlang der Strecke mit Ladestationen ausgerüstet sind. So wie hier auf dem 123 Kilometer langen Stoneman Taurista im Salzburger Land.
  • Das Wetter ist die Komponente auf großer Tour, die sich am wenigsten vorausplanen lässt. Vor allem in den Alpen, wo jedes Seitental noch sein spezielles Mikroklima aufköchelt. In felsigen Regionen türmen sich an sonnigen Tagen Gewitterwolken auf, Fallwinde toben durch Südtäler, und eine Kaltfront kann auch im August eine Ladung Schnee abwerfen. Vorsicht ist auch bei aufsteigendem Nebel geboten. Allerdings: je widriger die Umstände, desto länger bleiben diese Momente im Gedächtnis haften.