Lexikon: E-Mountainbike-Fachbegriffe

E-Wissen: Lexikon für E-MTB-Einsteiger

  • EMTB Magazin
 • Publiziert vor 4 Jahren

Wattstunden, Pedelec, Wirkungsgrad: Die neue Art des Mountainbike-Sports bringt auch neue Vokabeln mit sich. Wir erklären, was sich hinter den wichtigsten Fachbegriffen verbirgt.

E-Mountainbike von A bis Z: Hier sammeln wir alle wichtigen Fachbegriffe für Ihren E-MTB Start. Sollte ein Begriff fehlen, lassen Sie es uns wissen, dann tragen wir ihn in unser Lexikon nach. Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an info@emtb-magazin.d e, Stichwort "Lexikon".


Akku-Leistung (Wh): Die Akkus der Testgruppe haben eine Kapazität von 400 bis 500 Wattstunden (Wh). Wie weit das reicht, hängt von der gewählten Unterstützung und vom Gesamtgewicht ab.


Geschwindigkeit (km/h): Bei 25 km/h regeln die Motoren ab. Im Gelände und auf dem Trail ist das völlig ausreichend. Einzig auf Asphalt oder Schotter wünscht man sich gelegentlich mehr Speed.


Motor-Power (W): Alle Bikes in diesem Heft laufen mit 250-Watt-Pedelec-Motoren. Der Wert gibt die garantierte Nennleistung an, die der Motor dauerhaft bringen kann. Je nach Konzept unterscheiden sich die Systeme deutlich in ihrer Maximalkraft, darauf hat auch die montierte Übersetzung großen Einfluss.


Negativfederweg: Die Bikes sind schwer: Akku und Motor bringen einige Kilo Zusatzgewicht aufs Fahrwerk. Für die Grundabstimmung eines E-MTBs ändert sich gegenüber einem herkömmlichen MTB trotzdem wenig. Rund ein Drittel sollte das Fahrwerk einfedern, wenn der Fahrer Platz nimmt.


Pedelec: Umgangssprachlich sagt man auch zu Pedelecs mittlerweile E-Bikes. Doch bei Pedelecs darf der Motor nur arbeiten, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Alle Bikes im Test sind Pedelecs bis 25 km/h. Sie dürfen ohne Nummernschild bewegt werden.


Übersetzung: Mit E-MTBs lassen sich steile Rampen erklimmen. Allerdings nur, wenn die Abstufung der Gänge dazu passt. Eine Kassette mit 42er-Ritzel ist immer hilfreich. Besonderheit bei Bosch: Um die tatsächliche Übersetzung vorne zu berechnen, gilt: Zähnezahl des Motorritzels mal 2,5.


Wirkungsgrad:
Der Wirkungsgrad zeigt, wie viel Energie ein Antrieb durchschnittlich benötigt. Je höher der Prozentsatz, desto weniger Strom pro Kilometer ist nötig. Natürlich sinken dadurch die Kosten. Doch die sind überschaubar: Grob überschlagen kostet es rund einen Euro, mit dem E-Bike 10000 Höhenmeter zurückzulegen.

Schlagwörter: EMTB E-MTB EMTB Lexikon Fachbegriffe Lexikon


Lesen Sie das EMTB Magazin. Einfach digital in der EMTB-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
  • E-MTB Einzeltest 2019: Storck E:drenalin
    E-Allrounder: Storck E:drenalin im ersten Test

    23.07.2019

  • Test 2017 – E-Highend-Fullys: Lapierre Overvolt AM 800 Carb.
    Lapierre Overvolt AM 800 Carbon im Test

    05.04.2017

  • Test 2018: Univega Summit E 4.0
    Gemütlicher Tourer: Univega Summit E 4.0

    08.02.2019

  • Test 2016 - MTB Hardtails um 3000 Euro: Giant Dirt E+ 1 Ltd
    Giant Dirt E+ 1 Ltd 27,5" im Test

    29.09.2016

  • Mit dem E-Mountainbike im Turbo über die Alpen
    Alpencross im Turbo-Modus

    12.09.2017

  • Test 2019: EMTB Trailbike Bergamont E-Trailster Elite
    Schwergewicht: Bergamont E-Trailster Elite im Test

    08.09.2019

  • Kinazo E1: E-Mountainbike aus dem 3D-Drucker
    Das E-MTB der Zukunft?

    27.11.2017

  • EMTB bequem im Abo nach Hause bestellen
    Gewinnchance für Abonnenten: Rotwild R.C750 Pro

    14.09.2020

  • Test: Specialized Turbo Levo Comp
    Wie gut ist das Alu-Levo?

    12.08.2019