Ein sabotierendes Antriebssystem kann den Spaß auf Tour gehörig einbremsen. Ist der Tag gelaufen, wenn der Motor streikt? Oder lässt sich die Fuhre mit einfachen Bordmitteln wieder in Gang bringen? 

  • Kabelführung Elektrische Leitungen sollten eng am Rahmen anliegen. Schlaufen und abstehende Kabel können an Hindernissen hängen bleiben und irreparabel beschädigt werden.
  • Kontakte Ihr größter Feind sind Feuchtigkeit und Schmutz. Sollte Nässe bis zu den Pins vorgedrungen sein, eignet sich zur Reinigung ein weiches und saugfähiges Tuch am besten.
  • Kabelbefestigung Gebrochene Befestigungen elektrischer Leitungen werden am einfachsten mit Kabelbindern fixiert. Die sollten ohnehin in keinem Touren-Rucksack fehlen.
  • Bediensatellit Die Taster der Motorbedienung müssen intuitiv erreichbar sein. Ein verdrehtes Bedienteil lenkt beim Fahren ab. Zum Einstellen braucht man nur einen Schraubendreher oder Inbus-Schlüssel.
  • Display-Akku Anders als das Bosch Nyon im Bild verbinden sich manche Displays per Funk mit der Motorelektronik. Ihr interner Akku muss über eine USB-Buchse separat geladen werden.
  • Display-Bruch Ein aus seiner Halterung gebrochenes Display lässt sich notdürftig mit Tape fixieren. Es muss fest und spielfrei sitzen. Vorher Schmutz und Nässe an den Kontakten entfernen.
  • Akku-Halterung Der Akku sollte fest am Rahmen sitzen. Bei manchen Fabrikaten, wie hier bei Bosch, lässt sich eventuelles Spiel an der Schraubverbindung der Halterung festziehen.
  • Kontaktpflege Feuchte Witterung ist beim Biken Gang und Gäbe. Feuchtigkeit ist aber Gift für elektrische Kontakte. Spezielle stromleitende Korrosionsschutz-Sprays verhindern Ausfälle durch Nässe und Rost.
  • Speed-Sensor Verrutscht der Speichenmagnet des Speed-Sensors, geht meist nicht mehr als Schrittgeschwindigkeit. Richten Sie den Magneten exakt auf den Empfänger aus, dann ist das Problem gelöst.