Kaufberatung: Das passende E-Mountainbike für mich

Sie suchen das richtige E-MTB? Wir helfen Ihnen!

  • Markus Greber
 • Publiziert vor 4 Jahren

Als Umsteiger vom motorlosen Mountainbike aufs E-MTB dürfte ihnen Vieles durchaus bekannt vorkommen. Trotzdem sollten Könner wie Einsteiger vor dem Kauf ein paar wichtige Fragen klären.

Wer einen neuen Handy-Vertrag abschließt, den befällt häufig nach ein paar Monaten das fade Gefühl, irgendetwas falsch gemacht zu haben. Wenn der Vertrag nicht exakt zu den individuellen Bedürfnissen passt, explodieren die Kosten, und Ärger macht sich breit. Ähnliches könnte Ihnen beim Kauf eines E-MTBs drohen. Diese junge Gattung hält bereits heute eine riesige Auswahl an Modellen bereit – Tendenz stark steigend. Es tummeln sich etliche Marken mit breitem Portfolio neben kleinen Schmieden mit feinen, oft teuren Lösungen. Mit unserer Kaufberatung zeigen wir Ihnen, welche Optionen Sie haben und helfen dabei, die erste Grundsatzfrage zu beantworten: Welcher Typ E-Mountainbike ist der richtige für mich? Natürlich hängt die Kaufentscheidung maßgeblich vom verfügbaren Budget ab: Für 2500 Euro bekommen Sie bereits ein ordentliches E-MTB-Hardtail, nach oben sind kaum Grenzen gesetzt. Das aktuelle Fahrkönnen spielt bei der Wahl keine Rolle. Die meisten Bikes fahren sich sehr fehlerverzeihend, ermöglichen bereits Einsteigern tolle Erlebnisse im Gelände und einen schnellen Fortschritt. Mit Ihrem neuen Wissen können Sie sich dann auf unsere ausführlichen Tests stürzen und das optimale Spaßgerät herausfiltern – mit der Gewissheit: "Alles richtig gemacht!".


LEISTUNGSKLASSEN
(Übersicht über E-MTB-Antriebe als Download am Ende des Artikels)


BIS 25 km/h reicht die Motorunterstützung der Pedelec-Klasse. Solche E-Bikes sind normalen Fahrrädern rechtlich gleichgestellt. Man darf damit in die Berge und durch den Wald fahren. Die Motorleistung ist auf 250 W begrenzt. Für uns die einzig sinnvolle Variante.


BIS 45 km/h schnell fahren die großen S-Pedelecs mit erlaubten 500 Watt Leis­tung. Allerdings muss man dafür einen Führerschein (Klasse M) besitzen. Abseits der Straße gibt es nur wenige legale Einsatzmöglichkeiten.


MEHR LEISTUNG verbannt E-Bikes entweder auf private Anlagen (Motocross-Strecke), oder sie gelten im Straßenverkehr als Motorräder. Hier gibt es verschiedene Klassen mit unterschiedlicher Leistung, die alle einen Führerschein erfordern.

Leistungsklassen bei E-Mountainbikes


TUNING – Wenn das Bike schneller fährt als erlaubt, drohen saftige Strafen.

"25 Kilometer pro Stunde sind mir viel zu langsam! Wie kann ich mein Bike schneller machen?" Mit dieser Frage werden Bike-Händler regelmäßig konfrontiert. Die Antwort befriedigt leider überhaupt nicht: Für eine ganze Palette an Motoren findet sich im Internet zwar das passende Tuning-Zubehör, um die 25 km/h-Grenze zu knacken, die Kosten dafür sind mit 50 bis 250 Euro überschaubar, und die Montage ist teilweise simpel. Doch, wer mit seinem getunten Bike im Straßenverkehr geschnappt wird, hat ein massives Problem! Das Bike ist nämlich jetzt kein Fahrrad mehr, sondern ein motorisiertes Kraftfahrzeug ohne Zulassung – ähnlich, als würde man mit einem Gocart über die Autobahn fahren oder mit der Motocross-Maschine durch die Innenstadt. Noch unangenehmer wird die Situation, wenn es mit getunten Bikes zu Unfällen kommt. Wir raten von leistungssteigernden Mittelchen im Radsport generell ab.

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