Neu: e-Prime-Hardtail von Mondraker Neu: e-Prime-Hardtail von Mondraker Neu: e-Prime-Hardtail von Mondraker

EMTB Neuheiten: Mondraker e-Prime Carbon

Neu: e-Prime-Hardtail von Mondraker

  • Tobias Brehler
 • Publiziert vor 5 Jahren

Mondraker baut für 2017 sein E-Mountainbike-Angebot aus. Zusätzlich zu den alten Bekannten gibt’s ein neues Hardtail: Das e-Prime – wahlweise in Carbon oder Aluminium.

Alle E-Bikes von Mondraker haben einiges gemeinsam: Sie rollen auf breiten Plus-Reifen, da die spanischen Entwickler von den Vorteilen der breiten Pneus beim elektrifizierten Mountainbiken überzeugt sind, und sie werden alle von Bosch-Motoren angetrieben. Außerdem verfügen alle E-Modelle über Mondrakers Forward Geometry. Das bedeutet, dass das Oberrohr wächst und gleichzeitig der Vorbau schrumpft. Auch wenn der Reach nominell sehr lang wirkt (e-Prime in Größe L 480 Millimeter), mutieren die Bikes dank Stummelvorbau nicht zur Streckbank. Mit dem größeren Radstand soll die Laufruhe verbessert werden und die nach vorne verlagerte Front soll Überschlagsgefühle verbannen.

Mondraker e-Prime Carbon

Hersteller Die flachen Sitzstreben sollen den Komfort deutlich erhöhen.

Für die nächste Saison hat Mondraker ein komplett neues Carbon-Hardtail entworfen. Wie alle anderen E-Bikes von Mondraker rollt es ebenfalls auf Plus-Pneus in 2,8 Zoll Breite. Vorne dämpft eine 120-Millimeter-Gabel die Stöße, hinten sollen spezielle Sitzstreben – "FlatStays" genannt – den Komfort erhöhen. Ein starker Bosch Performance CX-Antrieb mit 500Wh-Akku sorgt für ausreichend Vortrieb. Zudem verfügt der neue Carbon-Rahmen über alle gängigen Standards. Erhältlich sind vier Größen von S bis XL.

Mondraker e-Prime Carbon RR+

Hersteller Edle Rennfeile: Das Mondraker e-Prime Carbon RR+.

Das Topmodell des e-Prime Carbon kann eine hochwertige Ausstattung aufweisen: Rock Shox RS1-Federgabel, Reverb Stealth-Sattelstütze, Sram Guide RSC-Bremsen und Sram EX1-Schaltung. Die Maxxis-Reifen sind auf DT Swiss-Felgen aufgezogen. Mit 18,3 Kilogramm sollte das e-Prime RR+ die Klasse der E-Hardtails aufmischen können. Dafür reißt der Preis von 6999 Euro ein tiefes Loch ins Portmonnaie.

Mondraker e-Prime Carbon R+

Hersteller Das Mondraker e-Prime Carbon R+ ist deutlich günstiger als die Top-Version, verfügt aber über denselben Carbon-Rahmen.

Die günstigere Carbon-Version verfügt über eine Rock Shox Reba RL-Federgabel, Sram Level T-Bremsen und eine Sram GX zehnfach Schaltung. Auch das Gewicht von 18,9 Kilogramm kann sich sehen lassen. Preis: 4399 Euro.

Mondraker e-Prime

Das e-Prime ist das Alu-Pendant zum e-Prime Carbon. Sowohl die Features (Boost, 27,5 Plus, Forward Geometry) als auch die Geometrie sind gleich. Beim Antrieb muss der Käufer jedoch Abstriche machen: Im Alu-Hardtail werden nur Performance-Antriebe von Bosch eingesetzt.

Mondraker e-Prime R+

Hersteller Ordentliche Ausstattung mit solidem Alu-Rahmen: das Mondraker e-Prime R+.

Das hochwertigere Alu-Modell kann mit seiner durchdachten Ausstattung überzeugen: Rock Shox Reba RL-Federgabel, Sram Level T-Bremsen und Sram NX1 Elffach-Antrieb. Auch das Gewicht klingt vielversprechend: Laut Mondraker soll es für 3499 Euro nur 19,2 Kilogramm auf die Waage bringen.

Mondraker e-Prime +

Hersteller Der Einstieg in die E-MTB-Welt von Mondraker: das 2999 Euro teure e-Prime+.

Die Einsteiger-Version des e-Prime dämpft eine Rock Shox Recon Silver, eine gruppenlose Shimano-Bremse verzögert und ein Schaltungsmix von Sram wechselt die Gänge. Es soll 19,5 Kilogramm wiegen und 2999 Euro kosten.

Mondraker e-Crafty XR+

Hersteller Der Abfahrer unter den E-MTBs der Spanier: das Mondraker e-Crafty XR+.

Das e-Crafty XR+ zeigt sich von allen Mondraker-E-MTBs am abfahrtsorientiertesten: Ein Fox Float X kontrolliert die 140 Millimeter Federweg im Heck, eine massive Fox 36 Talas die 160 Millimeter vorne. Auch von Fox: Die neue Transfer Vario-Sattelstütze. Sram Guide R-Bremsen sorgen für die nötige Verzögerung, die EX1 Achtfach-Schaltung wechselt die Gänge. Ein Bosch Performance CX-Antrieb leistet ausreichend Unterstützung. Für 6399 Euro kann man das E-Bike sein Eigen nennen.

Mondraker e-Crafty R+

Hersteller Der Tourer von Mondraker: das e-Crafty R+.

Das R+ ist nicht ganz so abfahrtslastig wie das teurere XR+. Es kommt mit 140er Rock Shox Yari und Monarch Plus. Auch die Level T-Bremse und GX-Schaltung liefert Sram. Wie beim größeren Bruder setzt Mondraker auch hier auf den Bosch Performance CX-Antrieb. 4999 Euro kostet das 21,8 Kilogramm schwere All-Mountain.

Mondraker e-Vantage RR+

Hersteller Der Hipster: das Mondraker e-Vantage RR+.

Das e-Vantage erhält für die nächste Saison lediglich eine neues Design und andere Parts. Vorne dämpft eine Fox 34 Float-Federgabel mit 140 Millimeter den Piloten des 20,4 Kilogramm schweren Trail-Hardtails. Für mehr Fahrspaß verbaut Mondraker außerdem eine Fox Transfer Vario-Sattelstütze. Die Level-Bremse und die GX-Schaltung liefert Sram, den Performance CX-Antrieb Bosch. Kostenpunkt: 4699 Euro.

Mondraker e-Vantage R+

Hersteller Der günstigere Bruder vom e-Vantage RR+ mit ähnlicher Ausstattung und identischem Gewicht.

Außerdem gibt’s ein e-Vantage R+ mit etwas günstigerer Ausstattung für 3699 Euro. Hier federt eine Rock Shox Sektor Silver-Federgabel. Antrieb, Bremsen und Schaltung sind (fast) identisch zum teureren e-Vantage RR+ und auch das Gewicht ist gleich.

Mondraker e-Panzer R

Hersteller Der Name ist Programm: der Mondraker e-Panzer R mit breiten Schlappen.

Damit der "Elektro-Panzer" überall durchkommt, befeuert auch ihn ein Bosch Performance CX-Antrieb. Eine Rock Shox Bluto sorgt mit ihren 120 Millimetern Federweg für etwas Dämpfung neben der Federung der breiten Walzen. Eine Sram Guide bremst den Panzer, der XT/SLX-Schaltungsmix wechselt die Gänge. Für 3999 Euro kann man den mit 21,5 Kilogramm wahrscheinlich leichtesten "Panzer" kaufen.

Themen: CarbonebikeE-BikeE-FatbikeE-FullyEMTBEurobike 2016MondrakerNeuheiten 2017


Lesen Sie das EMTB Magazin. Einfach digital in der EMTB-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag
Anzeige
  • EMTB Neuheiten 2017: Specialized Turbo Levo
    Specialized bringt weitere Turbo Levo-Modelle

    11.07.2016In Amerika zünden E-Mountainbikes nicht, in Europa passiert das Gegenteil: Die Nachfrage ist so groß wie nie. Deshalb baut Specialized sein Turbo Levo-Angebot für 2017 aus.

  • EMTB Neuheiten: Haibike SDuro AllMtn & XDuro HardNine
    Haibike mit neuem Yamaha-Motor

    17.07.2016Haibike ist als einer der ersten großen Hersteller auf den E-MTB-Zug aufgesprungen. 2017 erreicht das Thema Connectivity am E-Bike dank dem SDuro mit neuem Yamaha-Motor ein neues ...

  • EMTB Neuheiten: Lapierre Overvolt AM Carbon & XC
    Lapierre bringt Overvolt AM in Carbon

    08.07.2016Lapierre bringt 2017 eine ganze Flotte an E-Mountainbikes auf den Markt. Darunter auch das Overvolt AM Carbon mit außergewöhnlich tiefem Schwerpunkt und teilintegriertem ...

  • Neuheiten 2016: Shimano STEPS MTB
    Shimano bringt eigenen E-MTB-Motor

    29.04.2016Das Gerücht kursiert schon seit ein paar Monaten, jetzt ist es raus: Shimano bringt einen eigens für den Geländeeinsatz an E-Mountainbikes entwickelte Antriebseinheit – den STEPS ...

  • EMTB Neuheiten: Scott E-Scale 700 Plus Ultimate
    Scott baut mit E-Scale seine E-MTB-Flotte aus

    14.07.2016Scott setzt auch beim neuen E-Scale für 2017 auf die erprobte Kombination aus breiten Plus-Reifen und starkem Bosch CX Performance-Motor.

  • Schon gefahren: Yamaha PW-X-Motor im Test
    Yamaha-Motor besser als Shimano?

    18.07.2016Eben erst vorgestellt und dennoch durften wir den neuen Yamaha PW-X Antrieb bereits testen. Ob der Yamaha-Antrieb besser als Shimano, Bosch und Brose ist, erfahren Sie hier.

  • Fahrtechnik: Mit dem E-MTB besser bergauf fahren
    Steighilfe: So klettern Sie steil bergauf

    01.06.2020Steile Schotterrampen erklettern, Singletrails flüssig bergauf fahren: Mit den richtigen Setup- und Fahrtechnik-Tipps werden Sie zum Uphill-Künstler. E-Mountainbike-Experte Stefan ...

  • Test 2017 – E-Enduros: KTM Macina Kapoho LT 272
    E-Enduro KTM Macina Kapoho LT 272 im Test

    30.08.2017Das Macina Kapoho sammelt seine Punkte bei der Reichhöhe. Fast 1600 Höhenmeter schafft es auf unserem Prüfstand – ein beeindruckender Wert, der vor allem Touren-Biker begeistern ...

  • Test-Duell 2019: E-Mountainbikes von Quantor und Storck
    Carbon-Racer: Quantor Triebwerk 5.9 vs. Storck e:Rebel

    16.09.2019Carbon-Hardtails stehen bei Racern hoch im Kurs. Geht das Konzept leicht und flott auch beim E-MTB auf? Die Rennboliden von Storck und Quantor im EMTB-Check.

  • Test 2017 – E-Hardtails: Kreidler Vitality Dice 29er 1.0
    E-Hardtail Kreidler Vitality Dice 29er 1.0 im Test

    03.08.2017Wer sich ein Bike mit ordentlich Vortrieb wünscht, findet im Kreidler Vitality Dice einen guten Gefährten.

  • Heftvorschau
    EMTB 4/19

    08.10.2019Tests: Super-Enduros + Bosch vs. Brose: Motoren im Duell + Top-Modelle der Eurobike + Scheibenbremsen | Race-Report: E-Tour du Mont Blanc | Service & Wartung | Reise & Trails: ...

  • Trek Powerfly LT: Schon gefahren
    Neues Trek Powerfly mit integriertem Bosch-Akku

    29.06.2017Trek versteckt den 500er Bosch-Akku bei der ganzen Powerfly-Flotte im Unterrohr. Hinterbau und Geometrie lässt Trek unangetastet.

  • Heftvorschau
    EMTB 1/16

    26.02.2016Top-Themen: die 15 besten E-MTBs der Welt im Test – Fahrtechnik: Biken wo andere schieben – Kaufguide E-Mountainbikes – Ego-Kit im Test – Batterie leer? Die richtige Tourenplanung ...

  • Kleine E-MTB Inspektion: Gabel, Dämpfer, Teleskopstütze
    Gabel, Dämpfer, Teleskopstütze schmieren und checken

    17.05.2020Gabel, Dämpfer, Teleskopstütze: Je sauberer die Laufflächen dieser Teile sind, desto besser ist die Funktion.

  • E-MTB-Hüttentour: Monti Lessini - Piccole Dolomiti
    Hüttentouren-Serie, Teil 2: Refugio Scalorbi

    16.07.2020In den "kleinen Dolomiten" südlich von Rovereto wartet eine der längsten Trail-Passagen der Alpen. Doch Vorsicht: Auch mit E-Antrieb gibt es für Biker auf den alten Militärwegen ...