Brose bringt eigenen Akku und eigene Displays Brose bringt eigenen Akku und eigene Displays Brose bringt eigenen Akku und eigene Displays

E-MTB-Neuheiten 2020: Brose Komplettsystem

Brose bringt eigenen Akku und eigene Displays

  • Florentin Vesenbeckh
 • Publiziert vor 2 Jahren

Bisher mussten sich Bike-Hersteller, die auf einen Brose-Antrieb setzen wollten, ihr Paket mühsam zusammensuchen. Jetzt stellt Brose ein Komplettsystem aus Motor, schlankem Akku und Display vor.

E-MTBs mit Brose-Motor hatten bisher immer eine Besonderheit: jedes Bike war anders. Denn die E-Bike-Hersteller mussten sich einen passenden Akku und ein passendes Display bei Drittanbietern zusammensuchen. Jetzt zeigt Brose einen eigenen Intube-Akku und verschiedene Display-Varianten und geht damit den Schritt zum Komplettanbieter. Das macht es Bike-Herstellern deutlich leichter, ein Bike mit Brose-Antrieb anzubieten. Außerdem läuft dadurch der Service über einen Tisch. Die Möglichkeit einer Customize-Lösung, wie sie beispielsweise Specialized bei seinem Levo nutzt, besteht weiterhin.

Robert Niedring Das komplette Brose-System in einem Showbike von Nox Cycles. Das Unterrohr wurde nicht auf den neuen Akku angepasst, sondern vom Serien-Bike mit BMZ-Akku übernommen. Das Unterrohr kann also in Realität deutlich schlanker ausfallen.

Der Akku von Brose

Brose Battery 630 – im Namen steckt bereits die Kapazität. Mit 630 Wattstunden findet sich der neue Energieträger neben dem neuen Bosch Powertube 625 in guter Gesellschaft. Auch die Form erinnert an stark an das Bosch-Pendant. Mit 3,8 Kilo fällt die Brose-Batterie mit Alu-Körper etwas schwerer aus als der große Powertube (3,5 kg), aber leichter als die massive Alu-Batterie (4,2 kg) vom Branchenriesen BMZ, die zum Beispiel in den Nox-E-MTBs  steckt.

Robert Niedring Die Brose Battery 630: Die Form ist vergleichbar mit einem Powertube von Bosch oder dem neuen BT-E8035 von Shimano. Auch die Maße der Unterrohre werden vergleichbar ausfallen.

Robert Niedring Der Akku sitzt in einem patentierten Alu-Halter, der komplett in den Unterrohren der Hersteller versenkt wird. Das soll Probleme mit Rahmentoleranzen weniger problematisch machen und für einen festen und klapperfreien Sitz sorgen.

Robert Niedring Der Akku kann klassisch nach unten aus dem Unterrohr entnommen werden.

Die Displays von Brose

Drei Display-Varianten hat Brose für E-Bikes im Programm. Von klein und minimalistisch bis groß und umfangreich. Besonderen Wert haben die Berliner dabei auf simple Bedienbarkeit und gute Ablesbarkeit gelegt. Alle Bedieneinheiten sind Bluetooth-fähig, sodass sie künftig für Vernetzung auf verschiedenen Ebenen sorgen können. An den Details dazu wird aktuell gearbeitet.

Das Display Remote verzichtet komplett auf eine digitale Anzeige und macht ein sehr minimalistisches Cockpit an E-Mountainbikes möglich.

Robert Niedring Das Remote Display ist die dezenteste Lösung. LEDs statt Digitalanzeige, so wird ein sehr aufgeräumtes und unauffälliges Cockpit möglich.

Als optimalen Allrounder preist Brose das Display Allround an.

Robert Niedring 1,5 Zoll groß, schlank und übersichtlich: Das Brose Allround Display bietet viele Funktionen bei dezentem Look.

Robert Niedring Die Unterstützungsstufen können wie gewohnt mit dem Daumen betätigt werden, die Taste für den Schiebe-Modus sitzt unterhalb.

Das große Besteck hört auf den Namen Display Central. Der große Screen sitzt über dem Vorbau und wird über das Display Remote angesteuert.

Robert Niedring Das Brose Display Central wird immer mit dem Remote kombiniert. Auf einem großen Screen über dem Vorbau ist Platz für eine Fülle an Informationen.

Themen: AkkuBroseDisplayE-BikeElektromotorE-MTBE-MTB-Neuheiten 2020Eurobike_2019Motor


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