Test 2017: Knieschoner für E-Mountainbiker Test 2017: Knieschoner für E-Mountainbiker

Test 2017: Knieschoner für E-Mountainbiker

5 EMTB Knie-Protektoren im Vergleich

Markus Greber am 20.09.2017

Knieschoner sind Im Idealfall leicht, angenehm und kompromisslos, wenn es hart auf hart kommt. Fünf Modelle, die sich bei unserem TÜV-Test besonders gut geschlagen haben.

AmplifI Cortex Polymer

Der Cortex überzeugt mit sehr guten Dämpfungswerten. Damit erfüllt er das strenge Schutz-Level 2. Zusätzlich schützen seitliche Pads. Zwei Klettgurte fixieren den Sas-Tec-Schaum, der sich etwas volumi­nös übers Knie wölbt. Beim Pedalieren kann’s in der Kniekehle zwicken. Dank Spezial­beschichtung gleitet das Pad gut am Boden ab.

Preis   110 Euro
Infos    amplifisports.com
Gewicht   550 Gramm
Größen   S–XL
RESTENERGIE*  8731 N

Stoßdämpfung   6 von 6 Punkten
Tragekomfort   4 von 6 Punkten

Test 2017: Knieschoner für E-Mountainbiker

AmplifI Cortex Polymer


Fox Launch D3O

Sehr gute Dämpfungswerte und ein hoher Tragekomfort machen den Fox zu einem Favoriten im Testfeld. Der Schoner sitzt kompakt und angenehm am Knie – da zwickt und drückt nix. Raffiniert: die aufgeklettete Plastik­platte. So gleitet der Schoner leichter auf dem Boden ab und verschleißt nicht so schnell; dafür ist er etwas schwerer.

Preis   135 Euro
Infos    foxracing.com
Gewicht   606 Gramm
Größen   S, M, L
RESTENERGIE*  13234 N

Stoßdämpfung   5 von 6 Punkten
Tragekomfort   6 von 6 Punkten

Test 2017: Knieschoner für E-Mountainbiker

Fox Launch D3O


Fuse Echo 75

Der wuchtige Fuse empfiehlt sich allen Bikern, die ihr Bein möglichst großflächig schützen wollen und dennoch einen Schoner suchen, der sich angenehm trägt. Hier wird Weichschaum (Knie) mit einer kurzen, gepolsterten Plastikschiene kombiniert. Sie wehrt zum Beispiel beim Abrutschen das Pedal ab und verhindert so offene Schienbeine.

Preis   90 Euro
Infos    sportimport.de
Gewicht   624 Gramm
Größen   XS–XXL
RESTENERGIE*  7792 N

Stoßdämpfung   6 von 6 Punkten
Tragekomfort   5 von 6 Punkten

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Fuse Echo 75


Leatt 3DF Hybrid

Der Leatt Hybrid kombiniert Weichschaum mit Plastik. Die Plastikplatte will das Schienbein zusätzlich schützen, reicht aber nicht sehr weit nach unten. Die Kniekappen sind relativ klein, dafür gibt’s seitliche Schaum-Pad-Einlagen. Der Schoner sitzt etwas schwammig und nicht ganz verrutschsicher am Bein, dafür kneift nichts.

Preis   80 Euro
Infos    sports-nut.de
Gewicht   496 Gramm (L)
Größen   S/M, L/XL, XXL
RESTENERGIE*  13476 N

Stoßdämpfung   5 von 6 Punkten
Tragekomfort   5 von 6 Punkten

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Leatt 3DF Hybrid


Sixsixone Evo Knee II

Sehr gute Werte bei der Schlagprüfung, guter Trage­­komfort durch einen ergonomisch vorgeformten, hochwertigen Schaumkörper machen den 661 zu einem gerne getragenen Schoner. Er wird nur mit einem Klettband ans Bein gestrapst – das gibt nicht ganz so viel Halt. Mit zusätzlichem unteren Gurt säße der Schoner noch kompakter.

Preis   120 Euro
Infos    cosmicsports.com
Gewicht   512 Gramm (L)
Größen   S–XL
RESTENERGIE*  14476 N

Stoßdämpfung   5 von 6 Punkten
Tragekomfort   5 von 6 Punkten

Test 2017: Knieschoner für E-Mountainbiker

Sixsixone Evo Knee II


*Die Knieprotektoren wurden vom TÜV Rheinland in Anlehnung an die Motorrad-Prüfnorm EN 1621.1 getestet. Dabei fällt ein 5-Kilo-Eisenklotz aus einem Meter Höhe auf das "Sensorknie" mit Protektor. Die Restenergie wird aufgezeichnet – je höher der Wert, desto geringer der Schutz. Fürs sichere Schutz-Level 2 dürfen die Restkräfte im Durchschnitt 20 Kilonewton (kN) nicht überschreiten, der Einzelschlag darf nicht höher als 30 kN sein. Beim zahmeren Schutz-Level 1 liegen die Grenzen bei 35 kN für den Durchschnitt der Schläge und 50 kN für den Einzelschlag. 


EMTB Titel 3/2017

Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe EMTB 3/2017 können Sie in der EMTB App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop nachbestellen.

Markus Greber am 20.09.2017