Test 2017: E-Enduros Test 2017: E-Enduros

Test 2017: E-Enduros

Die 8 besten E-Enduros im Test - Details der Testbikes

Markus Greber am 31.08.2017

DIE DETAILS DER TESTBIKES:

Unterschiedliche Antriebskonzepte verlangen spezielle Detaillösungen. Einige davon stecken noch in den Kinderschuhen.

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Anfällig: Das exponierte Display des BHs ist gut ablesbar, aber bei Stürzen extrem anfällig für Beschädigungen. Auch die Optik des etwas überfrachteten Cockpits ist gewöhnungsbedürftig. Der 740 Millimeter breite Lenker ist für ein Enduro zu schmal.

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Gut gemeint: Die Plastikabdeckung für den Shimano-Steps-8000-Motor am Conway schützt gegen Steinschlag. Bei hartem Felskontakt bricht das Material jedoch schnell. Ein Schutz aus stabilem Aluminium wäre geeigneter.

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Auslaufmodell: Der Bosch-Akku auf dem Oberrohr, wie hier am Flyer Uproc 6, wird bald großflächig vom integrierten Powertube-Akku abgelöst. Optisch mag das eine Bereicherung sein, funktionell ist die alte Version unschlagbar leicht und kompakt.

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Unauffällig: Der Brose-Antrieb am Rotwild unterstützt leise und hat wenig inneren Widerstand. Zudem war das System schon immer optisch hervorragend integriert. In der Version Drive T ist der Motor allerdings im Vergleich zu Bosch und Shimano etwas schwach auf der Brust. Das ändert sich mit der nächste Modellgeneration Drive S.

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Unkonventionell: Am Cannondale sitzt der Akku unterm Unterrohr. Vorteil: tiefer Schwerpunkt und stabiles Fahrverhalten. Ein Gummi-Flap schützt die Batterie zusätzlich vor dem Herausfallen. 

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Unpassend: Der dick gepolsterte Nepal-Sattel am KTM wirkt billig und will gar nicht so recht zu einem sportlichen Enduro-Bike passen.

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Referenz: Die Maxxis-Minion-Reifen am Merida sind das Mittel der Wahl für ein Bike dieser Kategorie. Sie liefern schier endlosen Grip auf jedem Untergrund, sind pannensicher und lassen sich dadurch mit sehr wenig Luftdruck fahren.


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Markus Greber am 31.08.2017