App Shimano E-Tube Ride App Shimano E-Tube Ride

App für E-MTB-Antrieb von Shimano

Das kann die Shimano-App E-Tube Ride

Florentin Vesenbeckh am 07.12.2019

Vernetzung auf allen Kanälen ist die Zukunft des E-Bikes. Mit der Shimano-App E-Tube Ride wird das Handy bei Shimano E-MTB-Antrieben zum individuellen Display.

Die einen mögen es reduziert und unauffällig, die anderen bevorzugen auftragende Vollausstattung. Das Display der Shimano-E-MTB-Antriebe machte bisher erstere glücklich. Kompakt und gut geschützt sitzt es hinter dem Lenker. Zwar hält es viele Anzeigeoptionen parat, in der Praxis sind diese aber nur eingeschränkt nutzbar. Im kleinen Display ist immer nur ein Wert sichtbar, das Wechseln der Anzeige während der Fahrt nur schwer möglich.

Das ändert die neue E-Tube-Ride-App. Sie spiegelt sämtliche Infos aufs Handy-Display. Die Nutzeroberfläche kann individuell angepasst werden, so hat der Nutzer immer jene Werte auf einen Blick parat, die für ihn persönlich am wichtigsten sind. Nutzen kann man die App am Mountainbike aktuell entweder mit der Drahtloseinheit EW-EN100 (ca. 70 Euro) oder mit dem neuen 7000er-Display (SC-E7000). Wer ein E8000-Display fährt, muss auf die Drahtlos­option oder auf das 7000er-Display (ca. 140 Euro) umrüsten. Die Drahtlosoption macht für all jene Sinn, die immer das Smartphone am Lenker befestigen. Oder für Minimalisten, denen selbst das schlanke Shimano-Display zu viel ist. Die Drahtloseinheit wird an der Bremsleitung vor dem Lenker befestigt und gibt mittels zweier LEDs Auskunft über Akku-Stand und Unterstützungsmodus. Die Montageanleitung beschreiben wir unten. 


Das kann die App E-Tube Ride

App Shimano E-Tube Ride

Das Handy wird zum Display für die Shimano-App E-Tube Ride

Personalisierung: Der Nutzer entscheidet selbst, welche Parameter auf dem Display erscheinen sollen.

Warnhinweise: Akku fast leer, oder Fehler am Speed-Sensor? E-Tube Ride gibt Bescheid. Fehler-Codes werden direkt übersetzt und der Link zum Support angezeigt.

Tacho-Funktionen: Anzeige von Geschwindigkeit, Trittfrequenz, Tageskilometern, Restreichweite etc.

Farbanzeige: Wie vom Steps-E8000-Display gewohnt, werden die Unterstützungsmodi farblich codiert angezeigt.

Keine Updates: Die App E-Tube Project gibt es weiterhin. Über sie laufen weiter Software-Updates und die Individualisierung der Unterstützungsmodi.
 


Die Montage

Der Wechsel des Displays bzw. der Einbau der Drahtloseinheit funktioniert sehr einfach. Lediglich das Di2-Steckwerkzeug TL-EW02 (ca. 2,50 Euro) und ein Inbus-Schlüssel werden benötigt. Im Folgenden beschreiben wir, wie der Wechsel funktioniert. Dabei spielt es keine Rolle, ob auf ein E7000-Display oder die Drahtloseinheit gewechselt wird. Wer sein Cockpit maximal reduziert bevorzugt, kann sogar auf den Shifter zur Motorsteuerung verzichten und die Unterstützungsstufen mittels kleinem Schalter an der Drahtloseinheit wechseln. Das klappt allerdings kaum während der Fahrt, außerdem fällt die Funktion der Schiebehilfe weg. In diesem Fall wird der verbleibende Steckerausgang mit einem Blindstecker versehen.

App Shimano E-Tube Ride

3. Setzen Sie die Drahtloseinheit in die Halterung und fixieren Sie sie, indem Sie die Kabel an der Einheit anschließen. Nutzen Sie für die Steckverbindungen wieder das Steckerwerkzeug.

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2. Legen Sie den mitgelieferten Plastikhalter für die Drahtloseinheit an gut sichtbarer Stelle um Schaltzug oder Bremsleitung. Die Drahtloseinheit hat zwei Eingänge. Das eine Kabel kommt vom Motor, das andere vom Shifter.

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3. Setzen Sie die Drahtloseinheit in die Halterung und fixieren Sie sie, indem Sie die Kabel an der Einheit anschließen. Nutzen Sie für die Steckverbindungen wieder das Steckerwerkzeug.

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4. Sie können die Einheit auch ohne Shifter einsetzen, dazu den mitgelieferten Blindstecker nutzen. Die LEDs informieren dann über Akku-Stand und Unterstützungsstufe, mittels Druckknopf können Sie die Modi wechseln.


EMTB-Titel 02/2019

Diesen Artikel bzw. die gesamte Ausgabe EMTB 1/2019 können Sie in der EMTB App (iTunes und Google Play) lesen oder die Ausgabe im DK-Shop nachbestellen.

Florentin Vesenbeckh am 07.12.2019
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