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E-MTB Heckmotor E-MTB Heckmotor

Kaufberatung Motoren für E-Mountainbikes

Motoren: so finden Sie den richtigen E-MTB-Antrieb

Stephan Ottmar am 11.12.2015

Der Motorenmarkt bewegt sich in erstaunlicher Geschwindigkeit. Viele Firmen springen auf und bringen neue Motoren an den Start. Eine grundsätzliche Entscheidung müssen Sie vorab treffen.

MITTELMOTOR
Wenn der Motor zentral am Tretlager sitzt, hat das Bike einen ausgewogenen Schwerpunkt und besitzt trotz hohem Gewicht ein neutrales Handling. Außerdem nutzt der Motor die Übersetzung der Schaltung und erreicht einen besseren Wirkungsgrad.

E-MTB Mittelmotor

Mittelmotor von Yamaha in einem E-MTB von Haibike.

HECKMOTOREN
nutzen einfachere Technik. Weil sie ihre Kraft direkt ans Hinterrad abgeben, ist der Kettenverschleiß geringer. Das hohe Gewicht am Hinterrad ist jedoch irritierend und stört das Bike-Handling etwas.

E-MTB Heckmotor

Ein Heckmotor aus der D-Series von Bionx.


bis 25 km/h
Pedelecs, deren Motoren nur bis 25 km/h unterstützen, werden vom Gesetzgeber wie Fahrräder eingestuft. Damit gelten die bekannten Regelungen. Es besteht keine Helm- und Versicherungspflicht. Wir raten jedoch, immer mit Helm zu biken.

bis 45 km/h
Unterstützt der Motor bis 45 km/h, braucht man jedes Jahr ein Versicherungskennzeichen wie bei Motorrollern. Es gelten auch ähnliche Regeln – z. B. darf man nicht auf Radwege und freigegebene Einbahnstraßen nicht entgegen der Fahrtrichtung nutzen.

über 45 km/h
Schnelle E-Bikes ohne Pedale werden behandelt wie Motorräder – was sie ja auch sind. Diese werden entsprechend ihrer Leistung und Endgeschwindigkeit klassifiziert, mit Pedalen gilt das gleiche. Rückspiegel, Bremslicht und Schutzbleche sind Vorschrift.

offen
Bestimmte E-Bikes passen in keine der beschriebenen Klassen. Sie dürfen nur auf Privatgelände und abgesperrten Strecken genutzt werden. Dazu gehört zum Beispiel das Nachrüst-Kit von Ego, das aus einem Bike ein bis zu 70 km/h schnelles E-Bike macht.

Stephan Ottmar am 11.12.2015