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Kaufberatung: E-Mountainbike Auslaufmodelle Kaufberatung: E-Mountainbike Auslaufmodelle

Kaufberatung: E-Mountainbike Auslaufmodelle

Shopping-Guide: E-MTB Schnäppchen mit guter Ausstattung

Florentin Vesenbeckh am 10.01.2019

Wer ein E-Mountainbike mit ordentlicher Austtattung sucht, muss ofz tief in die Tasche greifen. Zeit für den Schlussverkauf! Wir verraten, welche lohnenden Schnäppchen warten.

Die Verkaufszahlen von E-Bikes steigen und steigen. Am schnellsten wächst der Markt der E-Mountainbikes. Gut für die Bike-Industrie, gut für den Bike-Laden um die Ecke, schlecht für den E-interessierten Schnäppchenjäger. Könnte man meinen. Viele Modelle sind, gerade erst veröffentlicht, schon wieder ausverkauft. Wie soll da ein Ladenhüter zum Super-Schnapper werden? Kopf hoch, denn so schlecht sind die Aussichten nicht, im Herbst ist ein E-MTB zu guten Konditionen zu erhaschen. Einige Hersteller hatten 2018 mit massiven Lieferproblemen zu kämpfen. Ein herber Dämpfer. Denn im Frühjahr, als die Kunden in die Läden strömten, waren viele Bikes schlicht nicht verfügbar. Das ein oder andere dieser Bikes geht jetzt vergünstigt über die Ladentheke. Schließlich werden bereits die neuen 2019er-Modelle angepriesen – mancher Kunde wartet lieber. Bei unserer Recherche waren Rabatte bis zu 30 Prozent keine Seltenheit. In Einzelfällen und bei Einzelstücken ist sogar noch mehr drin. In vielen Fällen lohnt sich das!

Natürlich sollte man die technische Entwicklung im Auge behalten. Shimano-, Bosch- und Yamaha-Bikes werden 2019 noch mit den unveränderten E8000-, Performance CX-, bzw. PW-XMotoren in die Läden rollen. Eine neue Entwicklungsstufe ist erst fürs Modelljahr 2020 zu erwarten. Die 2018er-Bikes bleiben vorerst voll konkurrenzfähig.

Wenig Bedenken muss man auch in Bezug auf die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, insbesondere Akkus, haben. Vor allem die weit verbreiteten Standard-Energieträger werden noch viele Jahre auf Lager sein. Der klassische externe Shimano-Akku oder ein Powertube-Akku von Bosch wird von zig Bike-Firmen an etlichen verschiedenen Modellen verbaut – da werden die Akku-Hersteller ihre Umsätze zu sichern wissen. Je spezieller die Akku-Konstruktion und je kleiner der Bike- und Batterie-Hersteller, desto kritischer könnte es langfristig werden. Specialized hat bei der Einführung seines neuen Levos beispielsweise Form und Aufbau des Akkus komplett erneuert. In alte Modelle passen die neuen Energieträger nicht. Aber auch für die Parts des "alten" 2018er-Modells garantieren die Amerikaner immerhin eine Verfügbarkeit von zehn Jahren.


5 TIPPS  ZUR SCHNÄPPCHENJAGD

Vergelichen Sie Preise online: Auch wenn Sie Ihr E-MTB nicht im Internet bestellen wollen, sollten Sie unbedingt die Online-Preise checken. Ist ein Bike bei mehreren Anbietern drastisch reduziert, muss auch der stationäre Händler nachziehen. Eine gute Verhandlungsbasis.

Flexibel bleiben: Meist werden Bikes erst reduziert, wenn nur noch ein gewisser Restbestand vorhanden ist. Das heißt: Nicht mehr alle Farbvarianten und Modellausführungen sind in allen Größen verfügbar. Wer sparen will, muss flexibel sein.

Es kommt auf die Größe an: Beim Mountainbike sagt man: Ganz kleine und ganz große Größen sind Ladenhüter. Beim E-MTB stimmt das nicht ganz, denn kleine Größen sind zum Teil besonders gefragt. Anders sieht’s bei XL-Rahmen aus, große Fahrer haben gute Chancen auf ein Schnäppchen, denn Händler sind in diesem Fall rabattwilliger.

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Je teurer das Bike, desto mehr Rabatt ist möglich. Der Blick zum Modell, das eigentlich jenseits des Budgets liegt, kann auf der Schnäppchenjagd lohnen. Das Traum-Bike rückt in greifbare Nähe.

Aus alt wird gut: In den letzten Modelljahren haben viele Hersteller auf Intube-Akkus umgerüstet. Dadurch sind die Bikes teils massiv schwerer geworden. Wem ein klassischer Aufbau-Akku kein Dorn im Auge ist, der bekommt mit etwas Glück für schmales Geld ein technisch besseres Bike.


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Florentin Vesenbeckh am 10.01.2019