EMTB Abo Head Campaign
M1 Spitzing World Cup M1 Spitzing World Cup

Neuheiten 2015: E-Mountainbikes

Die 10 heißesten E-Mountainbikes auf der EUROBIKE

Stefan Loibl am 24.10.2014

Wie immer hat die Eurobike 2014 die Besucher elektrisiert. Wir haben uns durch die Hallen gekämpft und die zehn heißesten E-Mountainbikes ausgemacht.

Ob unwiderstehlicher Antritt, innovativste Antriebs-Technologie oder edles Kohlefaser-Kleid: Die Crème de la Crème der E-Mountainbikes zündet ein Feuerwerk an Technik. Wir zeigen die heißesten Elektro-Flitzer mit Stollenreifen.

Fotostrecke: Die besten E-Mountainbikes 2015

e-mtb cube Elite Hybrid HPC SLT 29

Cube Elite Hybrid HPC SLT 29: Mit gerade einmal 16,9 Kilo muss sich Cubes Carbon-Hardtail vor niemandem verstecken. Im Kohlefaser-Rahmen des Leichtgewichts steckt der 250 Watt starke Performance-Antrieb von Bosch mit großem 400 Wattstunden-Akku. Schläge federt die neue Upside-Down-Gabel RS-1 von Rock Shox ab und geschaltet wird auf der edlen 1x11-Schaltung XX1. Carbon-Kurbeln und Maguras Top-Bremse MT8 runden das 5999 Euro teure Elektro-Paket ab und versprechen maximalen Vortrieb ab dem ersten Pedaltritt.

e-mtb bulls monster fs

Bulls Monster FS: Der Monstertruck unter den elektrischen Gelände-Fahrrädern: Das 25 Kilo schwere Fatbike-Fully rollt auf vier Zoll breiten Walzen von Schwalbe an. Für den nötigen Vortrieb sorgt der kraftvolle und leise Performance-Motor von Bosch, den eine Metall-Verkleidung vor Steinkontakt schützt. 120 Millimeter satten Federweg versprechen die Rock Shox-Federelemente. 4199 Euro kostet der Spaß, mit dem Monster durchs Gelände zu fräsen.

Giant Full-E+ 0

Giant Full-E+ 0: Beim 20,7 Kilo schweren Touren-Allrounder von Giant hat Yamaha seine Finger im Spiel: 80 Newtonmeter Drehmoment und 250 Watt Dauerleistung pressen die Motorenspezialisten aus dem 3,5 Kilo schweren Mittelmotor. Zur Minimierung von Antriebseinflüssen hat Giant ein eigenes Smart-Link Federungssystem entwickelt, das dem 27,5-Zöller 127 Millimeter Hub zur Verfügung stellt. Eine Kettenführung sorgt an der Elffach-Schaltung von Sram für Ruhe im Antrieb. 5299 Euro verlangt Giant für das elektrisierende All Mountain mit eingebautem Spaß-Faktor.

e-mtb Nicolai Ion 16 E-Boxx

Nicolai Ion 16 E-Boxx: Kein Gelände zu grob, keine Steigung zu steil: Das Alu-Enduro der deutschen Bike-Schmiede verschmilzt mit dem starken Performance Speed-Motor von Bosch zu einem Geschoss, das den Fahrer bis 45 km/h beschleunigt. Eine Alu-Verkleidung schützt den Antrieb vor Aufsetzern in technischem Gelände. Mit X.1-Elffach-Schaltung kommt das Elektro-Ion auf 23,2 Kilo. Dafür stehen bergab satte 160 Millimeter vorne und 150 Millimeter am Heck zur Verfügung. Rahmen und Antrieb kosten 4198 Euro.

e-mtb Flyer Uproc 6

Flyer Uproc 6 8.90: Wenn der Sessellift wegen Revision geschlossen ist, dient eben das Elektro-Enduro von Flyer als Aufstiegshilfe. Der Mittelmotor mit Schiebehilfe von Bosch befördert die 21,5 Kilo schwere Schweizer Bergziege mit 250 Watt gen Gipfel. Bergab versüßen die 160 Millimeter Federweg der Pike-Gabel, die Teleskop-Sattelstütze und Shimanos Saint-Bremsen die rauschende Abfahrt ins Tal. Stolze 6499 Euro kostet das Uproc 6 in der Top-Ausstattung 8.90.

M1 Spitzing World Cup

M1 Spitzing World Cup: Der Formel 1-Bolide unter dem Elektro-Mountainbikes kommt von M1-Sporttechnik. Das Spitzing ist ein reinrassiges High-End-Bike mit neuartigem Mittelmotor von TQ Systems, der 120 Newtonmeter aufbringt. Spitzengeschwindigkeiten von 45 km/h erreicht das S-Pedelec aus Kohlefaser so kinderleicht. Für den 22 Kilo schweren Flitzer mit satten 150 Millimeter Hub ruft M1 den stolzen Preis von 14999 Euro aus.

e-mtb Rotwild R.Q1+ FS 27.5

Rotwild R.Q1+ FS 27.5: Das beste aus zwei Welten: Rotwild hat sich bei seinen E-Mountainbikes das Know-How von Antriebsspezialist Brose gesichert. Das Ergebnis ist ein voll in den Rahmen integrierter Antrieb samt Akku. Der Brose-Motor leistet 250 Watt und sorgt mit seinem 460 Wattstunden-Akku für langen Fahrspaß. Das 140-Millimeter-Fully zählt mit seinen 19,1 Kilo in der Evo-Version zudem zu den leichtesten Elektro-Mountainbikes am Markt. Mit edler Fox-Ausstattung und Shimano XTR kostet das R.Q1+ 6999 Euro.

e-mtb KTM Macina Egnition GPS+ 45

KTM Macina Egnition GPS+ 45: Darf’s eine Nummer schneller sein? Der Supersportler von KTM unterstützt seinen Fahrer dank 350 Watt-Mittelmotor von Bosch bis 45 km/h. Dafür sind in Deutschland allerdings ein Kennzeichen und Beleuchtung notwendig. Das 150-Millimeter-Fully aus Alu wiegt 22,6 Kilo und kostet 5199 Euro. Dafür bekommt man das intelligente Nyon-Display mit GPS-Funktion und Joystick-Lenkerfernbedienung. Zuverlässige Komponenten runden das pfeilschnelle E-Mountainbike der Österreicher ab.

e-mtb Haibike Xduro Fullcarbon Ultimate

Haibike Xduro Fullcarbon Ultimate: Der Weltrekordler unter den E-Mountainbikes: mit 18,5 Kilo Gesamtgewicht in dieser Federwegs-Klasse sind eine Ansage. Die 12999 Euro Verkaufspreis aber auch. Um den Kohlefaser-Rahmen mit integriertem Bosch-Mittelmotor (250 Watt) vereint Haibike alles an Komponenten, was exklusiv und teuer ist. Die Gänge wechselt die Elektro-Schaltung XTR Di2 von Shimano, getreten und gesessen wird auf den Carbon-Teilen von Tune. Zum wahren Hingucker machen das 120-Millimeter-Fully die Vollcarbon-Laufräder von Bike Ahead. 

e-mtb Simplon E-Kibo 275

Simplon E-Kibo 275: Entspannt fieseste Steigungen überwinden und mit Spaßgarantie bergab. In Verbindung mit dem antriebsstarken Bosch-Mittelmotor wühlt sich das Simplon schier unfahrbares Gelände hinauf. Geschützt wird der Motor unterm Tretlager durch einen Protektor aus schlagfestem ABS-Kunststoff. Neben einer Schiebehilfe kann man zwischen vier Unterstützungsmodi wählen. Auf die Waage bringt das formschöne Alu-All Mountain 20,1 Kilo. Preis: 3999 Euro.

Stefan Loibl am 24.10.2014