Canyon Neuron:On Canyon Neuron:On

E-MTB-Neuheiten 2019: Canyon Neuron:On

Touren-E-MTB zum Kampfpreis von Versender Canyon

Florentin Vesenbeckh am 27.11.2018

Für 3299 Euro gibt´s bei Canyon künftig ein solide ausgestattetes E-MTB-Fully mit Shimano E8000-Antrieb. Das zweite E-Bike in der Palette des Versenders soll besonders Tourenfahrer ansprechen.

Mit dem Spectral:On zündete Canyon Anfang des Jahres einen echten E-MTB-Kracher. Agil, leicht und potent. Mit diesen Attributen eroberte das Bike die Herzen von versierten Trail-Junkies. Die sehr moderne Geometrie ist allerdings nicht Jedermanns Sache. Jetzt zeigt der Versender aus Koblenz den kleinen Bruder, das Neuron:On, der etwas gemäßigter ins Gelände rollt und insbesondere auf Touren mit unkompliziertem Handling begeistern soll.

Canyon Neuron:On

Auf den ersten Blick erkennbar: Das Neuron:On hat sich viel von Canyons erstem E-MTB, dem Spectral:On, abgeschaut.

Optisch und konstruktionell lehnt sich das Canyon Neuron:On an das Spectral:On an. Der 500-Wattstunden-Akku von Shimano sitzt semi-integriert auf dem Unterrohr und es bleibt Platz für einen speziellen Flaschenhalter. An allen Modellen kommt der bewährte E8000-Antrieb von Shimano zum Einsatz, der kurze Kettenstreben ermöglicht. Diese Option zieht Canyon auch bei seinem E-Touren-Fully. Mit 440 Millimetern fallen diese aber gemäßigter aus, als beim sportlichen Bruder (430 Millimeter).

Canyon Neuron:On

Ein Highlight des Canyon Neuron:On ist die integrierte USB-Buchse auf dem Oberrohr. Damit können Handy oder GPS am Lenker mit dem Shimano-Akku geladen werden.

Canyon Neuron:On

Gut für Tourenfahrer: Mittels speziellem Flaschenhalter passt eine 0,5-Liter-Flasche ans Bike.

Canyon Neuron:On

Die Sattelklemme ist im Sitzrohr integriert.

Canyon Neuron:On

Schönes Detail, bekannt von anderen Canyon-Bikes: Der Hebel für die Steckachs-Montage lässt sich aus der Achse herausziehen.

Die Fakten zum Canyon Neuron:On

  • 130 Millimeter Federweg
  • Shimano Steps E8000-Antrieb
  • Semiintegrierter Akku mit 500 Wattstunden
  • USB-Ladebuchse auf dem Oberrohr
  • 29 Zoll (Größe XS und S 27,5 Zoll)
  • Drei Ausstattungsvarianten zwischen 3299 und 4299 Euro
  • Zusätzlich zwei Damenvarianten
  • Gewicht: ab 22,2 kg
Canyon Neuron:On

Saubere Kabelführung: Die Leitungen für Hinterradbremse und Variostütze sind elegant zusammengefasst und verschwinden im Unterrohr.

Canyon Neuron:On

Bewährt: Alle Neuron:On-Modelle kommen mit Shimano Steps E8000-Motor.

Canyon Neuron:On

An Vorder- wie Hinterrad bremsen eine Zweikolbenbremse und 180er-Scheiben. Schade! Denn wir wünschen uns auch an Touren-E-MTBs größere Scheiben und möglichst kräftige Scheibenbremsen.

Canyon NeuronON und NeuronON 2019 Features

Canyon NeuronON und NeuronON WMN 2019 – Features. Allen Modell-Varianten des E-MTBs gemeinsam: 130-mm-Fahrwerk, 2,6-Zoll-Reifen, Shimano Steps M8000 Motor mit 504-WH-Akku und spezielle E-MTB-Anbauteile.

Die Geometrie des Canyon Neuron:On

Canyon NeuronON 2019 Geometrie

Canyon NeuronON und NeuronOn WMN 2019 – die Geometrie im Überblick. 

Canyon Neuron:On

E-MTBs von Canyon werden in einem speziell entwickelten Karton geliefert. Dieser ist deutlich robuster als klassische Bike-Kartons und soll dem Kunden den Aufbau so einfach wie möglich machen.

Fahrbericht zum Canyon Neuron:On

Ausgewogen, neutral, komfortabel – Das Fahrwerk und die Geometrie des Neuron:On dürfte vor allem Tourenfahrer ansprechen, die es auch mal gemütlicher angehen wollen. Gegenüber dem sportlich ausgelegten großen Bruder Spectral:On ist die Geometrie etwas steiler und kürzer ausgelegt, was in einem auffallend neutralen Lenkverhalten resultiert. Dazu tragen sicher auch die 29-Zoll-Laufräder mit den voluminösen 2,6er-Reifen bei. Das Neuron:On besitzt 130 Millimeter Federweg, die sich aber mindestens so komfortabel anfühlen wie die 150 Millimeter des Spectrals. Während beim endurolastigen Spectral nur sehr sportliche Fahrer die möglichen 150 Millimetern Hub nutzen, ist das Fahrwerk des Neuron komfortabler und softer ausgelegt. Das ergibt ein eher gemütliches, fehlerverzeihendes Fahrverhalten. Was allerdings nicht heißt, daß man das Neuron:On nicht sportlich bewegen kann. Dank der (im Vergleich zur Konkurrenz) kurzen Kettenstreben fährt es sich sehr agil und läßt sich, wenn man will, auch mit aktiver Fahrweise bewegen. Dabei braucht man trotz der wendigen Geometrie nicht auf gute Klettereigenschaften zu verzichten. Im Vergleich zum Spectral:On mit extrem kurzen Streben ist das Neuron an steilen Rampen etwas unkomplizierter im Zaum zu halten.

Canyon Neuron:On

Wir konnten das Canyon Neuron:On schon im alpinen Gelände bewegen. Der tourige Charakter passt zur Auslegung des E-MTBs.

Einen ausführlichen Fahrbericht und alle Reichweiten- und Labordaten zum neuen Canyon Neuron:On gibt´s 2019 im EMTB Magazin!

Modelle und Preise Canyon Neuron:On

Das Einstiegsmodell gibt´s bereits für starke 3299 Euro, die Top-Version kostet 4299 Euro. Zusätzlich gibt´s zwei Ausstattungsvarianten des Neuron:On, die auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt wurden.

Canyon NeuronON 5.0 2019

Der Einstieg: Das Canyon NeuronON 5.0 startet für 3299 Euro mit Rockshox-Recon-Federgabel und Deluxe-R-Dämpfer. Die verstärkten E-MTB-Felgen von Alex drehen sich um gruppenlosen Shimano-Naben. 

Canyon NeuronON 6.0 2019

Deore-Naben von Shimano und mit Rhythm und DPS Performance das Einsteiger-Fahrwerk von Fox: Das Canyon NeuronOn 6.0 für 3799 Euro.

Canyon NeuronON 7.0 2019

Mit 4299 Euro kostet das Canyon NeuronON 7.0 tausend Euro mehr als das Einstiegsmodell. Dafür bekommt man die 34 Performance-Gabel und den DPS-Dämpfer von Fox sowie Shimano XT-Naben. Wie alle Herrenmodelle in Blau oder Schwarz erhältlich.

Canyon NeuronON WMN 5.0 2019

Das Canyon NeuronON WMN 5.0 rollt zum gleichen Tarif und mit derselben Ausstattung wie das Herren-Modell aus dem Versandkarton. Sattel und Cockpit sind speziell für Frauenkörper optimiert. Nur bis Rahmengröße M in Schwarz oder Schwarz/Rot erhältlich.

Canyon NeuronON WMN 6.0 2019

Das Canyon NeuronON WMN gibt es auch in Schwarz/Rot. Hier das Top-Modell 6.0 für Frauen, Preis: 3799 Euro. 

Florentin Vesenbeckh am 27.11.2018